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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
schepps schräg, schief
scheppsalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Schafe bzw. Schaffleisch typisch ist
Scheppseisn - Scheppsa (f - n) spachtelförmiges Messer mit langem Stiel zum Entrinden von Bäumen
scheppsn Bäume entrinden
Schepsas (n) Schaffleisch
Scher (m) Maulwurf
Scherach oder Gscherach ? (n) letzte Reste in der Pfanne
Scherbånk (f) Bank zum Schafe scheren aber auch: "kimm her dô auf'd Scherbånk" = komm her, ich muss mit Dir ein ernstes Wort reden
Schérghammal (n) Petze
schérgn verpetzen
Scherhauffn - Scherhaiffn ùtoà (m) Maulwurfshügel - Maulwurfshügel einebnen
Scherm (m) primitive Unterkunft für Vieh
Schermföì (n) Lederschürze des Schmiedes
Schermtax (f) alleinstehender, breiter Nadelbaum, der als Unterstand für das Vieh dient
Scherpa (m) altes, ungeschliffenes, schlechtes Messer, Taschenveitl
Schewalèng (m) Apfelsorete, bei der man die Kerne scheppern hört, wenn der Apfel reif ist
schewan klappern, klirren, scheppern
Schewan - ôitè Schewan (f) Schimpfwort für eine unsymphatische Frau
schiach hässlich
schiach måchn Angst einjagen, mia is schiach = ich habe Angst
schiach toà schmerzen, etwas tut weh, sowohl körperlich als auch psychisch
schiachtoandè Weis übertrieben über etwas jammern
schiaga fast, beinahe, schier
schiassn schießen , iatz schiasst's ma = da fällt mir etwas ein.
Schiefa - Schiefa eìziachn (m) Holzsplitter, den man sich unter die Haut einzieht - sich etwas unangenehmes antun bzw. sich täuschen oder sich die Finger verbrennen
schiida schütter, z.B.: "schiidas Grasei" - besonders dünn wachsendes Gras
Schiil (m) Kochlöffel
Schiirhaggl (m) Schürhaken, Feuerhaken
Schiirloch (n) Feuerloch beim Ofen vgl. Ofnloch
Schiirtoifè (m) ein guter Einheizer wird als Schiirtoifè bezeichnet, beosnders beim Flachs-Brecheln brauchte man einen sicheren Schiirtoifè
schinaggln hart arbeiten
Schindda (m) kurzes krummes Eisen zum Bäume schälen, auch: Abdecker
Schinddagsoièn (f) Frau mit vielen schlechten Eigenschaften
Schinddalaatschn (f) Almrosenart, bei der die Blätter grün und behaart sind, vgl. Ôimrausch
Schinddlbaam (m) Baum (Fichte, Lärche, Tanne) mit Linksdrall, der geeignet ist, daraus Schindeln zu machen
Schinddlbrossn modriges Überbleibsel bei alten Dachschindeln (wird nur in Mehrzahl verwendet)
Schinddlkåstn (m) Stapel von kreuzweise aufgeschlichteten Schindeln besteht aus 72 Fôchn
schinddllaar ausgehungert, mit leerem Magen
Schinddln (f) Schindeln, Legschindeln sind 72 cm lang
Schinddln aufn Dôch (f) sagt man, wenn über ein Thema gesprochen wird, das die Kinder nicht hören sollen
schinddn quälen, frisch gefällte Bäume schälen
Schinndabuga (m) Schimpfwort für Pferd
Schipfei (n) kleine Holzhütte
schissln tun junge Mädchen, wenn sie breitbeinig "unanständig" auf einem Stuhl sitzen
Schiwal (n) kleine Schublade
Schiwalèng (m) kleine Apfelsorte mit roten Streifen, saftig
schiwan Heu zu Häufchen machen als Schutz vor Regen und Tau
Schiwazeì - Schiwazeieì (f) Heuzeile aus der kleine Heuhäufchen für die Nacht gemacht werden
Schixn (f) abwertende Bezeichnung für eine Frau
Schlaagattal (n) Gatter bei der Haustüre, das von alleine zufällt, damit die Hühner nicht in das Haus kommen - vgl. Hénagattal

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
schepps schräg, schief
scheppsalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Schafe bzw. Schaffleisch typisch ist
Scheppseisn - Scheppsa (f - n) spachtelförmiges Messer mit langem Stiel zum Entrinden von Bäumen
scheppsn Bäume entrinden
Schepsas (n) Schaffleisch
Scher (m) Maulwurf
Scherach oder Gscherach ? (n) letzte Reste in der Pfanne
Scherbånk (f) Bank zum Schafe scheren aber auch: "kimm her dô auf'd Scherbånk" = komm her, ich muss mit Dir ein ernstes Wort reden
Schérghammal (n) Petze
schérgn verpetzen
Scherhauffn - Scherhaiffn ùtoà (m) Maulwurfshügel - Maulwurfshügel einebnen
Scherm (m) primitive Unterkunft für Vieh
Schermföì (n) Lederschürze des Schmiedes
Schermtax (f) alleinstehender, breiter Nadelbaum, der als Unterstand für das Vieh dient
Scherpa (m) altes, ungeschliffenes, schlechtes Messer, Taschenveitl
Schewalèng (m) Apfelsorete, bei der man die Kerne scheppern hört, wenn der Apfel reif ist
schewan klappern, klirren, scheppern
Schewan - ôitè Schewan (f) Schimpfwort für eine unsymphatische Frau
schiach hässlich
schiach måchn Angst einjagen, mia is schiach = ich habe Angst
schiach toà schmerzen, etwas tut weh, sowohl körperlich als auch psychisch
schiachtoandè Weis übertrieben über etwas jammern
schiaga fast, beinahe, schier
schiassn schießen , iatz schiasst's ma = da fällt mir etwas ein.
Schiefa - Schiefa eìziachn (m) Holzsplitter, den man sich unter die Haut einzieht - sich etwas unangenehmes antun bzw. sich täuschen oder sich die Finger verbrennen
schiida schütter, z.B.: "schiidas Grasei" - besonders dünn wachsendes Gras
Schiil (m) Kochlöffel
Schiirhaggl (m) Schürhaken, Feuerhaken
Schiirloch (n) Feuerloch beim Ofen vgl. Ofnloch
Schiirtoifè (m) ein guter Einheizer wird als Schiirtoifè bezeichnet, beosnders beim Flachs-Brecheln brauchte man einen sicheren Schiirtoifè
schinaggln hart arbeiten
Schindda (m) kurzes krummes Eisen zum Bäume schälen, auch: Abdecker
Schinddagsoièn (f) Frau mit vielen schlechten Eigenschaften
Schinddalaatschn (f) Almrosenart, bei der die Blätter grün und behaart sind, vgl. Ôimrausch
Schinddlbaam (m) Baum (Fichte, Lärche, Tanne) mit Linksdrall, der geeignet ist, daraus Schindeln zu machen
Schinddlbrossn modriges Überbleibsel bei alten Dachschindeln (wird nur in Mehrzahl verwendet)
Schinddlkåstn (m) Stapel von kreuzweise aufgeschlichteten Schindeln besteht aus 72 Fôchn
schinddllaar ausgehungert, mit leerem Magen
Schinddln (f) Schindeln, Legschindeln sind 72 cm lang
Schinddln aufn Dôch (f) sagt man, wenn über ein Thema gesprochen wird, das die Kinder nicht hören sollen
schinddn quälen, frisch gefällte Bäume schälen
Schinndabuga (m) Schimpfwort für Pferd
Schipfei (n) kleine Holzhütte
schissln tun junge Mädchen, wenn sie breitbeinig "unanständig" auf einem Stuhl sitzen
Schiwal (n) kleine Schublade
Schiwalèng (m) kleine Apfelsorte mit roten Streifen, saftig
schiwan Heu zu Häufchen machen als Schutz vor Regen und Tau
Schiwazeì - Schiwazeieì (f) Heuzeile aus der kleine Heuhäufchen für die Nacht gemacht werden
Schixn (f) abwertende Bezeichnung für eine Frau
Schlaagattal (n) Gatter bei der Haustüre, das von alleine zufällt, damit die Hühner nicht in das Haus kommen - vgl. Hénagattal

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
schepps schräg, schief
scheppsalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Schafe bzw. Schaffleisch typisch ist
Scheppseisn - Scheppsa (f - n) spachtelförmiges Messer mit langem Stiel zum Entrinden von Bäumen
scheppsn Bäume entrinden
Schepsas (n) Schaffleisch
Scher (m) Maulwurf
Scherach oder Gscherach ? (n) letzte Reste in der Pfanne
Scherbånk (f) Bank zum Schafe scheren aber auch: "kimm her dô auf'd Scherbånk" = komm her, ich muss mit Dir ein ernstes Wort reden
Schérghammal (n) Petze
schérgn verpetzen
Scherhauffn - Scherhaiffn ùtoà (m) Maulwurfshügel - Maulwurfshügel einebnen
Scherm (m) primitive Unterkunft für Vieh
Schermföì (n) Lederschürze des Schmiedes
Schermtax (f) alleinstehender, breiter Nadelbaum, der als Unterstand für das Vieh dient
Scherpa (m) altes, ungeschliffenes, schlechtes Messer, Taschenveitl
Schewalèng (m) Apfelsorete, bei der man die Kerne scheppern hört, wenn der Apfel reif ist
schewan klappern, klirren, scheppern
Schewan - ôitè Schewan (f) Schimpfwort für eine unsymphatische Frau
schiach hässlich
schiach måchn Angst einjagen, mia is schiach = ich habe Angst
schiach toà schmerzen, etwas tut weh, sowohl körperlich als auch psychisch
schiachtoandè Weis übertrieben über etwas jammern
schiaga fast, beinahe, schier
schiassn schießen , iatz schiasst's ma = da fällt mir etwas ein.
Schiefa - Schiefa eìziachn (m) Holzsplitter, den man sich unter die Haut einzieht - sich etwas unangenehmes antun bzw. sich täuschen oder sich die Finger verbrennen
schiida schütter, z.B.: "schiidas Grasei" - besonders dünn wachsendes Gras
Schiil (m) Kochlöffel
Schiirhaggl (m) Schürhaken, Feuerhaken
Schiirloch (n) Feuerloch beim Ofen vgl. Ofnloch
Schiirtoifè (m) ein guter Einheizer wird als Schiirtoifè bezeichnet, beosnders beim Flachs-Brecheln brauchte man einen sicheren Schiirtoifè
schinaggln hart arbeiten
Schindda (m) kurzes krummes Eisen zum Bäume schälen, auch: Abdecker
Schinddagsoièn (f) Frau mit vielen schlechten Eigenschaften
Schinddalaatschn (f) Almrosenart, bei der die Blätter grün und behaart sind, vgl. Ôimrausch
Schinddlbaam (m) Baum (Fichte, Lärche, Tanne) mit Linksdrall, der geeignet ist, daraus Schindeln zu machen
Schinddlbrossn modriges Überbleibsel bei alten Dachschindeln (wird nur in Mehrzahl verwendet)
Schinddlkåstn (m) Stapel von kreuzweise aufgeschlichteten Schindeln besteht aus 72 Fôchn
schinddllaar ausgehungert, mit leerem Magen
Schinddln (f) Schindeln, Legschindeln sind 72 cm lang
Schinddln aufn Dôch (f) sagt man, wenn über ein Thema gesprochen wird, das die Kinder nicht hören sollen
schinddn quälen, frisch gefällte Bäume schälen
Schinndabuga (m) Schimpfwort für Pferd
Schipfei (n) kleine Holzhütte
schissln tun junge Mädchen, wenn sie breitbeinig "unanständig" auf einem Stuhl sitzen
Schiwal (n) kleine Schublade
Schiwalèng (m) kleine Apfelsorte mit roten Streifen, saftig
schiwan Heu zu Häufchen machen als Schutz vor Regen und Tau
Schiwazeì - Schiwazeieì (f) Heuzeile aus der kleine Heuhäufchen für die Nacht gemacht werden
Schixn (f) abwertende Bezeichnung für eine Frau
Schlaagattal (n) Gatter bei der Haustüre, das von alleine zufällt, damit die Hühner nicht in das Haus kommen - vgl. Hénagattal


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).