Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
eìsôizn pökeln, bzw. jemandem das Gesicht mit Schnee einreiben
eìsông einflüstern, einsagen
eìstuippn umstülpen
eìsuùn einbeizen von Fleisch
Eiszäpf (f) Eiszapfen
eìtoà Vieh in den Stall treiben, sich etwas oder auch jemanden anschaffen
eìweaschz Richtung nach innen, einwärts
eìwénèg innen, innerlich, auf der Innenseite
eìwischzln einführen vgl. "eìduttn"
eìzôgln sagt man, wenn es beim Rind eine Kreuzbeinverschiebung gibt, die durch einen Sturz oder sonstige äußere Einwirkungen verursacht wurde
Eìzug (m) Maulwurfsgrille, welche Wurzeln im Gemüsegarten verzehrt
Émpa (m) flaches Holzgefäß zum Milch abrahmen
émpai auf der anderen Seite
éndslång sehr lang, elendslang
énk euch
Énkè (m) Knöchel, Enkelkind
ént - d'énta Woch drüben - die übernächste Woche
ént(n) drüben
ént-ô drüben hinunter entschwunden
énta Wåssa über den Ärmelkanal, also in Großbritannien, so wurde Queen Elizabeth II. gerne scherzhaft als "Enta Wåssa Lies" bezeichnet
éntabei auf der anderen Seite
éntabeig énnt gegenüber, drüben
éntaloà außer, dass - im Sinne von "höchstens", z. B.: mårng weaschts renga, éntaloà da Föhn hébb 's Weda no.
éntan Teich in Übersee, also in den U.S.A.
éntarèsch unheimlich im ängstlichen Sinne
éntauffè drüben hinauf
éntôichè drüben hinunter
éntraun bemerken (er hat's nit entraut - er hat es nicht bemerkt) zutrauen
entwåxn erwachsen werden
enzgenggéh entgegengehen
Enzian (m) nur der stengellose Enzian bzw. Enzianschnaps
énzlång endlos lang, elendslang
enzn Wehklagen der Kuh, z.B.: ums Kalb, oder wenn sie Durst hat
Épfè (m) Apfel
Épfèbaatz (m) Apfelmus
Épfèkiachè (m) gebackenes mit Teig umhülltes Apfelrad
éppa jemand, ungefähr, etwa; Assimilierung der veralteten Form etwer (= jemand)
éppan pratzln jemanden ums Ohr hauen
éppan seì jemandem überlegen sein
éppas etwas
Érgei (m) Georg
Érgèst - dés Érgèst (n) das Ärgste, das Schlimmste
Érwèng (m) Ärmel
Éschtôg, Érchtôg (m) Dienstag
éslèg seì störrisch sein, auch launenhaft bzw. dickköpfig
Éss (f) Feuerstelle, Esse
Estarreich - as Estarreich ôichè Österreich (gemeint sind Ober- und Niederösterreich) - nach Ober- oder Niederröstereich fahren
Étz (f) Magerweide, eine Weide, die nicht gemäht wird
Ewè (m) lasttragendes Querholz beim Schlitten
extra - kôt extra nit absichtlich - aus Trotz nicht, absichtlich nicht

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eìsôizn pökeln, bzw. jemandem das Gesicht mit Schnee einreiben
eìsông einflüstern, einsagen
eìstuippn umstülpen
eìsuùn einbeizen von Fleisch
Eiszäpf (f) Eiszapfen
eìtoà Vieh in den Stall treiben, sich etwas oder auch jemanden anschaffen
eìweaschz Richtung nach innen, einwärts
eìwénèg innen, innerlich, auf der Innenseite
eìwischzln einführen vgl. "eìduttn"
eìzôgln sagt man, wenn es beim Rind eine Kreuzbeinverschiebung gibt, die durch einen Sturz oder sonstige äußere Einwirkungen verursacht wurde
Eìzug (m) Maulwurfsgrille, welche Wurzeln im Gemüsegarten verzehrt
Émpa (m) flaches Holzgefäß zum Milch abrahmen
émpai auf der anderen Seite
éndslång sehr lang, elendslang
énk euch
Énkè (m) Knöchel, Enkelkind
ént - d'énta Woch drüben - die übernächste Woche
ént(n) drüben
ént-ô drüben hinunter entschwunden
énta Wåssa über den Ärmelkanal, also in Großbritannien, so wurde Queen Elizabeth II. gerne scherzhaft als "Enta Wåssa Lies" bezeichnet
éntabei auf der anderen Seite
éntabeig énnt gegenüber, drüben
éntaloà außer, dass - im Sinne von "höchstens", z. B.: mårng weaschts renga, éntaloà da Föhn hébb 's Weda no.
éntan Teich in Übersee, also in den U.S.A.
éntarèsch unheimlich im ängstlichen Sinne
éntauffè drüben hinauf
éntôichè drüben hinunter
éntraun bemerken (er hat's nit entraut - er hat es nicht bemerkt) zutrauen
entwåxn erwachsen werden
enzgenggéh entgegengehen
Enzian (m) nur der stengellose Enzian bzw. Enzianschnaps
énzlång endlos lang, elendslang
enzn Wehklagen der Kuh, z.B.: ums Kalb, oder wenn sie Durst hat
Épfè (m) Apfel
Épfèbaatz (m) Apfelmus
Épfèkiachè (m) gebackenes mit Teig umhülltes Apfelrad
éppa jemand, ungefähr, etwa; Assimilierung der veralteten Form etwer (= jemand)
éppan pratzln jemanden ums Ohr hauen
éppan seì jemandem überlegen sein
éppas etwas
Érgei (m) Georg
Érgèst - dés Érgèst (n) das Ärgste, das Schlimmste
Érwèng (m) Ärmel
Éschtôg, Érchtôg (m) Dienstag
éslèg seì störrisch sein, auch launenhaft bzw. dickköpfig
Éss (f) Feuerstelle, Esse
Estarreich - as Estarreich ôichè Österreich (gemeint sind Ober- und Niederösterreich) - nach Ober- oder Niederröstereich fahren
Étz (f) Magerweide, eine Weide, die nicht gemäht wird
Ewè (m) lasttragendes Querholz beim Schlitten
extra - kôt extra nit absichtlich - aus Trotz nicht, absichtlich nicht

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eìsôizn pökeln, bzw. jemandem das Gesicht mit Schnee einreiben
eìsông einflüstern, einsagen
eìstuippn umstülpen
eìsuùn einbeizen von Fleisch
Eiszäpf (f) Eiszapfen
eìtoà Vieh in den Stall treiben, sich etwas oder auch jemanden anschaffen
eìweaschz Richtung nach innen, einwärts
eìwénèg innen, innerlich, auf der Innenseite
eìwischzln einführen vgl. "eìduttn"
eìzôgln sagt man, wenn es beim Rind eine Kreuzbeinverschiebung gibt, die durch einen Sturz oder sonstige äußere Einwirkungen verursacht wurde
Eìzug (m) Maulwurfsgrille, welche Wurzeln im Gemüsegarten verzehrt
Émpa (m) flaches Holzgefäß zum Milch abrahmen
émpai auf der anderen Seite
éndslång sehr lang, elendslang
énk euch
Énkè (m) Knöchel, Enkelkind
ént - d'énta Woch drüben - die übernächste Woche
ént(n) drüben
ént-ô drüben hinunter entschwunden
énta Wåssa über den Ärmelkanal, also in Großbritannien, so wurde Queen Elizabeth II. gerne scherzhaft als "Enta Wåssa Lies" bezeichnet
éntabei auf der anderen Seite
éntabeig énnt gegenüber, drüben
éntaloà außer, dass - im Sinne von "höchstens", z. B.: mårng weaschts renga, éntaloà da Föhn hébb 's Weda no.
éntan Teich in Übersee, also in den U.S.A.
éntarèsch unheimlich im ängstlichen Sinne
éntauffè drüben hinauf
éntôichè drüben hinunter
éntraun bemerken (er hat's nit entraut - er hat es nicht bemerkt) zutrauen
entwåxn erwachsen werden
enzgenggéh entgegengehen
Enzian (m) nur der stengellose Enzian bzw. Enzianschnaps
énzlång endlos lang, elendslang
enzn Wehklagen der Kuh, z.B.: ums Kalb, oder wenn sie Durst hat
Épfè (m) Apfel
Épfèbaatz (m) Apfelmus
Épfèkiachè (m) gebackenes mit Teig umhülltes Apfelrad
éppa jemand, ungefähr, etwa; Assimilierung der veralteten Form etwer (= jemand)
éppan pratzln jemanden ums Ohr hauen
éppan seì jemandem überlegen sein
éppas etwas
Érgei (m) Georg
Érgèst - dés Érgèst (n) das Ärgste, das Schlimmste
Érwèng (m) Ärmel
Éschtôg, Érchtôg (m) Dienstag
éslèg seì störrisch sein, auch launenhaft bzw. dickköpfig
Éss (f) Feuerstelle, Esse
Estarreich - as Estarreich ôichè Österreich (gemeint sind Ober- und Niederösterreich) - nach Ober- oder Niederröstereich fahren
Étz (f) Magerweide, eine Weide, die nicht gemäht wird
Ewè (m) lasttragendes Querholz beim Schlitten
extra - kôt extra nit absichtlich - aus Trotz nicht, absichtlich nicht


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).