Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
eíchéwaxln stürzen, z. B.: beim Rodel fahren
eichèwôdn - z'weit eichèwôdn hineinwaten z.B.: ins Wasser - sich verschulden
eichèzizln hineinlocken
eìdurch hinein
eìduttn einführen, vgl. "eìwischzln"
eìfaàna einfädeln
Eìfång (m) Ufergebiet an Flüssen und Bächen, das zeitwese überschwemmt wurde und sonst auch als Weide genutzt wurde
Eìfôi Einfall
eìfoppn anpreisen, jemanden zu etwas überreden
Eìfôscht (f) Auffahrt zum Scheunentor
eìgéh - nix eìgèh einstürzen (z.B.: Haus), schrumpfen, sterben (Tiere), aber auch: verstehen kapieren, aber auch: die Trupf geht eì (also es tropft an undichter Stelle) oder man hat einen schlechten Ehe- oder Geschäftspartner erwischt - nix eìgéh heißt auch: nicht gut drauf sein
Eigei Eugen
eìgfåßt wohlbeleibt, untersetzt, aber natürlich auch eingefasst im Sinne von Umrandung
eìgrassn Geäst und Zweige an sumpfigen Stellen einlegen, damit man dort nicht einsinkt
eìgrôsn die tägliche Ration an Frischfutter an das Vieh verfüttern
eìgséngg seì
eìgsengg seì
eìgspréng dafür sein
eìgwickèt eingewickelt
eìgwoacht eingeweicht
eìhaun die ersten Furchen beim Ackerbau machen
eìhèhöiffn i wea da eìhèhöiffn a d'Schuach = dir werde ich es schon zeigen
eìheian einschlafen, in den Schlaf wiegen
Eìheig-Zech (f) Gratisverpflegung nach dem Einbringen des Heues
eìheing letztes Heu der Saison einbringen
eìhénga zusammenhängen im Sinne von anhängen zweier Gegenstände, die zusammengehören bzw. wen sich zwei Leute mit den Armen unterhaken
Eìhôb (f) Geländer, Haltegriff, Hilfsgriff, um nicht zu fallen, oder um den nächsten Schritt machen zu können
eìhoih konkav, nach innen gewölbt
eìhoizn Holz ins Haus tragen
eìhôu viel essen, sich bei jemanden einschmeicheln
eìkampn das Vieh mit einem Scherengitter am Hals einklemmen, z.B.: Ziegen
eìlass - eìlass heastéh in sich zusammengesackt - zusammengesackt stehen
eìlassèg ist ein Pferd, das ein Hohlkreuz hat
eìnåpfètzn einnicken, kurz einschlafen
Eìnéhmat (n) Medizin
eìreim mit einer Salbe bzw. dergleichen einreiben, aber auch: Beitrag bezahlen bzw. allgemein bezahlen
eìrissèg ist einer, mit dem nicht gut Kirschen essen ist; aufdringlich
eìsama einsäumen
eìsåma Einschießen der Milch
eìschiam einstecken
eìschiassn einsinken im Morast oder im Schnee, oder einschießen der Milch, oder einen Einfall haben, oder ein Gewehr einschießen, oder Brot in Ofen einschießen, oder ein Hexenschuss bzw. dergleichen schießt ein.
eìschiin etwas verheizen
eìschwar gewichtig, schwerer als es scheint
Eisgléggei (n) Pflanze namens Soldanelle
Eisgôi (f) eisige Stelle
eìsgsengg seì
eìsian Früchte oder Beeren einkochen - zu Marmelande und dergleichen verabreiten
Eisn aussa warma (n) Hufeisen zum aufbrennen auf Huf vorbereiten
eisngaxt mit einer Eisenachse versehen - z.B.: ein schwerer Wagen
eìsoafèng einseifen (zum rasieren genauso wie jemanden übers Ohr hauen)

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eíchéwaxln stürzen, z. B.: beim Rodel fahren
eichèwôdn - z'weit eichèwôdn hineinwaten z.B.: ins Wasser - sich verschulden
eichèzizln hineinlocken
eìdurch hinein
eìduttn einführen, vgl. "eìwischzln"
eìfaàna einfädeln
Eìfång (m) Ufergebiet an Flüssen und Bächen, das zeitwese überschwemmt wurde und sonst auch als Weide genutzt wurde
Eìfôi Einfall
eìfoppn anpreisen, jemanden zu etwas überreden
Eìfôscht (f) Auffahrt zum Scheunentor
eìgéh - nix eìgèh einstürzen (z.B.: Haus), schrumpfen, sterben (Tiere), aber auch: verstehen kapieren, aber auch: die Trupf geht eì (also es tropft an undichter Stelle) oder man hat einen schlechten Ehe- oder Geschäftspartner erwischt - nix eìgéh heißt auch: nicht gut drauf sein
Eigei Eugen
eìgfåßt wohlbeleibt, untersetzt, aber natürlich auch eingefasst im Sinne von Umrandung
eìgrassn Geäst und Zweige an sumpfigen Stellen einlegen, damit man dort nicht einsinkt
eìgrôsn die tägliche Ration an Frischfutter an das Vieh verfüttern
eìgséngg seì
eìgsengg seì
eìgspréng dafür sein
eìgwickèt eingewickelt
eìgwoacht eingeweicht
eìhaun die ersten Furchen beim Ackerbau machen
eìhèhöiffn i wea da eìhèhöiffn a d'Schuach = dir werde ich es schon zeigen
eìheian einschlafen, in den Schlaf wiegen
Eìheig-Zech (f) Gratisverpflegung nach dem Einbringen des Heues
eìheing letztes Heu der Saison einbringen
eìhénga zusammenhängen im Sinne von anhängen zweier Gegenstände, die zusammengehören bzw. wen sich zwei Leute mit den Armen unterhaken
Eìhôb (f) Geländer, Haltegriff, Hilfsgriff, um nicht zu fallen, oder um den nächsten Schritt machen zu können
eìhoih konkav, nach innen gewölbt
eìhoizn Holz ins Haus tragen
eìhôu viel essen, sich bei jemanden einschmeicheln
eìkampn das Vieh mit einem Scherengitter am Hals einklemmen, z.B.: Ziegen
eìlass - eìlass heastéh in sich zusammengesackt - zusammengesackt stehen
eìlassèg ist ein Pferd, das ein Hohlkreuz hat
eìnåpfètzn einnicken, kurz einschlafen
Eìnéhmat (n) Medizin
eìreim mit einer Salbe bzw. dergleichen einreiben, aber auch: Beitrag bezahlen bzw. allgemein bezahlen
eìrissèg ist einer, mit dem nicht gut Kirschen essen ist; aufdringlich
eìsama einsäumen
eìsåma Einschießen der Milch
eìschiam einstecken
eìschiassn einsinken im Morast oder im Schnee, oder einschießen der Milch, oder einen Einfall haben, oder ein Gewehr einschießen, oder Brot in Ofen einschießen, oder ein Hexenschuss bzw. dergleichen schießt ein.
eìschiin etwas verheizen
eìschwar gewichtig, schwerer als es scheint
Eisgléggei (n) Pflanze namens Soldanelle
Eisgôi (f) eisige Stelle
eìsgsengg seì
eìsian Früchte oder Beeren einkochen - zu Marmelande und dergleichen verabreiten
Eisn aussa warma (n) Hufeisen zum aufbrennen auf Huf vorbereiten
eisngaxt mit einer Eisenachse versehen - z.B.: ein schwerer Wagen
eìsoafèng einseifen (zum rasieren genauso wie jemanden übers Ohr hauen)

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eíchéwaxln stürzen, z. B.: beim Rodel fahren
eichèwôdn - z'weit eichèwôdn hineinwaten z.B.: ins Wasser - sich verschulden
eichèzizln hineinlocken
eìdurch hinein
eìduttn einführen, vgl. "eìwischzln"
eìfaàna einfädeln
Eìfång (m) Ufergebiet an Flüssen und Bächen, das zeitwese überschwemmt wurde und sonst auch als Weide genutzt wurde
Eìfôi Einfall
eìfoppn anpreisen, jemanden zu etwas überreden
Eìfôscht (f) Auffahrt zum Scheunentor
eìgéh - nix eìgèh einstürzen (z.B.: Haus), schrumpfen, sterben (Tiere), aber auch: verstehen kapieren, aber auch: die Trupf geht eì (also es tropft an undichter Stelle) oder man hat einen schlechten Ehe- oder Geschäftspartner erwischt - nix eìgéh heißt auch: nicht gut drauf sein
Eigei Eugen
eìgfåßt wohlbeleibt, untersetzt, aber natürlich auch eingefasst im Sinne von Umrandung
eìgrassn Geäst und Zweige an sumpfigen Stellen einlegen, damit man dort nicht einsinkt
eìgrôsn die tägliche Ration an Frischfutter an das Vieh verfüttern
eìgséngg seì
eìgsengg seì
eìgspréng dafür sein
eìgwickèt eingewickelt
eìgwoacht eingeweicht
eìhaun die ersten Furchen beim Ackerbau machen
eìhèhöiffn i wea da eìhèhöiffn a d'Schuach = dir werde ich es schon zeigen
eìheian einschlafen, in den Schlaf wiegen
Eìheig-Zech (f) Gratisverpflegung nach dem Einbringen des Heues
eìheing letztes Heu der Saison einbringen
eìhénga zusammenhängen im Sinne von anhängen zweier Gegenstände, die zusammengehören bzw. wen sich zwei Leute mit den Armen unterhaken
Eìhôb (f) Geländer, Haltegriff, Hilfsgriff, um nicht zu fallen, oder um den nächsten Schritt machen zu können
eìhoih konkav, nach innen gewölbt
eìhoizn Holz ins Haus tragen
eìhôu viel essen, sich bei jemanden einschmeicheln
eìkampn das Vieh mit einem Scherengitter am Hals einklemmen, z.B.: Ziegen
eìlass - eìlass heastéh in sich zusammengesackt - zusammengesackt stehen
eìlassèg ist ein Pferd, das ein Hohlkreuz hat
eìnåpfètzn einnicken, kurz einschlafen
Eìnéhmat (n) Medizin
eìreim mit einer Salbe bzw. dergleichen einreiben, aber auch: Beitrag bezahlen bzw. allgemein bezahlen
eìrissèg ist einer, mit dem nicht gut Kirschen essen ist; aufdringlich
eìsama einsäumen
eìsåma Einschießen der Milch
eìschiam einstecken
eìschiassn einsinken im Morast oder im Schnee, oder einschießen der Milch, oder einen Einfall haben, oder ein Gewehr einschießen, oder Brot in Ofen einschießen, oder ein Hexenschuss bzw. dergleichen schießt ein.
eìschiin etwas verheizen
eìschwar gewichtig, schwerer als es scheint
Eisgléggei (n) Pflanze namens Soldanelle
Eisgôi (f) eisige Stelle
eìsgsengg seì
eìsian Früchte oder Beeren einkochen - zu Marmelande und dergleichen verabreiten
Eisn aussa warma (n) Hufeisen zum aufbrennen auf Huf vorbereiten
eisngaxt mit einer Eisenachse versehen - z.B.: ein schwerer Wagen
eìsoafèng einseifen (zum rasieren genauso wie jemanden übers Ohr hauen)


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).