Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Druul (f) kleines Karussell, wurde früher aus einem einem Brett auf einem Pflock fixiert, dass es sich dreht.
Dschmårganst (m) am Morgen
Dschnåchts (m) am Abend
Dschumpus (m) Gefängnis
ducha weg von etwas her zu jemand
duchastéhnt vorstehend, z.B.: Zähne
duck dè bück dich - aber auch: versteck' dich
duckn wenn der Hahn die Henne befruchtet
duichè weg von etwas und jemand
duichè kéma vom Haus wegkommen, in fremden Dienst kommen
Duin (f) dicke Bretter, die in den "Hôôg" gelegt werden, darauf stehen die Kühe
Dulè (m) Rausch
dumpa dämmrig
Dunggråttn (m) Mistwagen
Dunkiat (f) Dunkelheit
dunkn wohlfühlen, vgl. den antiqiuerten Ausdruck, es deucht mich wohl
Duramentl (n) Murmeltier
durcha herdurch
durchanån durcheinander von verschiedenem, aber auch verwirrt
durchdringat starrköpfig, sehr durchsetzungsstark
durchèhachèn etwas immer wieder analysieren oder über jemanden in seiner Abwesenheit ausführlich reden
durchèhåschpèn über jemanden in dessen Abwesenheit reden
durchèlåssn durch lassen (z. B. beim Schranken), aber auch: über jemanden herziehen
durchètôà übermäßig plagen, übermäßig schinden
durchèwuschtln sich mühsam durcharbeiten bzw. durchs Leben schlagen
durchgéh - durchgånga durchgehen z. B.: Pferd - mit jemand anderem des anderen Geschlechtes abgehauen, bzw. überhaupt abhauen
durchnôß komplett durchnässt
durchs hindurch
Durei Dorothea
duschlachtèg sind z.B.: Kartoffeln, wenn sie fleckig sind
Duschlachtn (f) die Masern
Dusl (m) Grippe, Unbehagen, Magenverstimmung, Viruserkrankung
duslèg kränklich
Dusn (f) übergewichtige Frau
Duttlkeiwè (n) junges Kalb, das noch gesäugt wird
duttln trinken an der Zitze
Duttn (f) Zitze
Duul (f) dicke, schwerfällige Frau
Duur (m) abgestorbener, dürrer Baum

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Druul (f) kleines Karussell, wurde früher aus einem einem Brett auf einem Pflock fixiert, dass es sich dreht.
Dschmårganst (m) am Morgen
Dschnåchts (m) am Abend
Dschumpus (m) Gefängnis
ducha weg von etwas her zu jemand
duchastéhnt vorstehend, z.B.: Zähne
duck dè bück dich - aber auch: versteck' dich
duckn wenn der Hahn die Henne befruchtet
duichè weg von etwas und jemand
duichè kéma vom Haus wegkommen, in fremden Dienst kommen
Duin (f) dicke Bretter, die in den "Hôôg" gelegt werden, darauf stehen die Kühe
Dulè (m) Rausch
dumpa dämmrig
Dunggråttn (m) Mistwagen
Dunkiat (f) Dunkelheit
dunkn wohlfühlen, vgl. den antiqiuerten Ausdruck, es deucht mich wohl
Duramentl (n) Murmeltier
durcha herdurch
durchanån durcheinander von verschiedenem, aber auch verwirrt
durchdringat starrköpfig, sehr durchsetzungsstark
durchèhachèn etwas immer wieder analysieren oder über jemanden in seiner Abwesenheit ausführlich reden
durchèhåschpèn über jemanden in dessen Abwesenheit reden
durchèlåssn durch lassen (z. B. beim Schranken), aber auch: über jemanden herziehen
durchètôà übermäßig plagen, übermäßig schinden
durchèwuschtln sich mühsam durcharbeiten bzw. durchs Leben schlagen
durchgéh - durchgånga durchgehen z. B.: Pferd - mit jemand anderem des anderen Geschlechtes abgehauen, bzw. überhaupt abhauen
durchnôß komplett durchnässt
durchs hindurch
Durei Dorothea
duschlachtèg sind z.B.: Kartoffeln, wenn sie fleckig sind
Duschlachtn (f) die Masern
Dusl (m) Grippe, Unbehagen, Magenverstimmung, Viruserkrankung
duslèg kränklich
Dusn (f) übergewichtige Frau
Duttlkeiwè (n) junges Kalb, das noch gesäugt wird
duttln trinken an der Zitze
Duttn (f) Zitze
Duul (f) dicke, schwerfällige Frau
Duur (m) abgestorbener, dürrer Baum

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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Druul (f) kleines Karussell, wurde früher aus einem einem Brett auf einem Pflock fixiert, dass es sich dreht.
Dschmårganst (m) am Morgen
Dschnåchts (m) am Abend
Dschumpus (m) Gefängnis
ducha weg von etwas her zu jemand
duchastéhnt vorstehend, z.B.: Zähne
duck dè bück dich - aber auch: versteck' dich
duckn wenn der Hahn die Henne befruchtet
duichè weg von etwas und jemand
duichè kéma vom Haus wegkommen, in fremden Dienst kommen
Duin (f) dicke Bretter, die in den "Hôôg" gelegt werden, darauf stehen die Kühe
Dulè (m) Rausch
dumpa dämmrig
Dunggråttn (m) Mistwagen
Dunkiat (f) Dunkelheit
dunkn wohlfühlen, vgl. den antiqiuerten Ausdruck, es deucht mich wohl
Duramentl (n) Murmeltier
durcha herdurch
durchanån durcheinander von verschiedenem, aber auch verwirrt
durchdringat starrköpfig, sehr durchsetzungsstark
durchèhachèn etwas immer wieder analysieren oder über jemanden in seiner Abwesenheit ausführlich reden
durchèhåschpèn über jemanden in dessen Abwesenheit reden
durchèlåssn durch lassen (z. B. beim Schranken), aber auch: über jemanden herziehen
durchètôà übermäßig plagen, übermäßig schinden
durchèwuschtln sich mühsam durcharbeiten bzw. durchs Leben schlagen
durchgéh - durchgånga durchgehen z. B.: Pferd - mit jemand anderem des anderen Geschlechtes abgehauen, bzw. überhaupt abhauen
durchnôß komplett durchnässt
durchs hindurch
Durei Dorothea
duschlachtèg sind z.B.: Kartoffeln, wenn sie fleckig sind
Duschlachtn (f) die Masern
Dusl (m) Grippe, Unbehagen, Magenverstimmung, Viruserkrankung
duslèg kränklich
Dusn (f) übergewichtige Frau
Duttlkeiwè (n) junges Kalb, das noch gesäugt wird
duttln trinken an der Zitze
Duttn (f) Zitze
Duul (f) dicke, schwerfällige Frau
Duur (m) abgestorbener, dürrer Baum


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).