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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Auslåß-Schmôiz (n) Butterschmalz
auslåssn Kühe auslassen
auslédèng etwas entwirren
ausleìn ein Leid bzw. eine Krankheit so lange ertragen, bis es überstanden ist
auslochètzn sagt man, wenn die Wolken sich nach einer Schlechtwetterperiode verziehen, wenn sich langsam blaue Löcher zeigen
Auslôg (f) Schaufenster, aber auch Winkel beim Geweih bzw. Gehörn von Wild als Maßstab für Trophäenbewertung
ausmégn - nimma ausmégn wegkommen, auskommen, sich terminlich frei machen - nimma ausmégn heißt, dass man keinen Ausweg mehr hat
ausnaah sticken
auspaschzn durch Druck verformen, sodaß es aus dem Leim geht, bzw. aus allen Nähten platzt, auch ausbuchten
auspfitschn entwischen, abhauen
ausréén jemandem etwas ausreden
ausrichtn über jemanden herziehen, aber auch: etwas schaffen, vollbringen, z.B.: heit håmma nix ausdaricht = heute haben wir nichts vollbracht, aber auch: eine Botschaft überbringen
aussackèn ausnehmen (in Sachen Geld)
aussaflåschn verprügeln
aussagiggln Aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
aussaklétzln etwas kleinweise herauskratzen, herauspicken
aussapraggn jemanden schlagen, züchtigen
aussaschôu aussehen, aber auch, es schaut eppas aussa, heißt: es rentiert sich
Aussaschôunda bzw. Aussaschôunde (m, f) ist jemand mit einem ausdrucksvollen Blick, hübsch, sympathisch, kann auch ein bisschen spitzbübisch sein, jedenfalls alles andere als durchschnittlich
aussawachtln jemanden schlagen, züchtigen
aussawean - aussawôôn geraten - gelingen bzw. misslingen
aussaweaschz Richtung heraus, herauswärts (vgl. ausweaschz)
aussawiftln jemanden züchtigen, schlagen
aussazizln herauslocken, kleinweise Informationen entlocken
aussazwåckn etwas herauspicken, z.B.: Rosinen aus der Quarktasche
ausschåffn - mit dém is nix ausgschåfft erreichen, schaffen - der ist nicht zu gebrauchen
ausschbeim ausspucken, aber auch eine Naht "schbeibb aus", wenn sie beim Aufgehen ist
ausschoppn ausstopfen, eine Höhlung zustopfen
ausschôù aussehen
aussè hinaus
aussèbalantan jemanden hinausbuchsieren
aussèbalergan ausjagen, hinausjagen, rauswerfen
aussèbuxian hinausekeln
aussèféschtègn Abfertigung geben im Sinne von Bezahlung, auch: eine Patenschaft beendigen
aussègrôsn untreu sein, verbotenes tun, auf d'Seit géh
aussèhôù hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèstrah"
aussèloan - z'weit aussèloan hinauslehnen - hohes Risiko eingehen
aussèpôussn ausschütteln, z. B.: Staub
aussepraggn heftig stürzen
aussèrosln hinausekeln, "mobbing"
aussèstrah hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèhôù"
aussèzahn etwas hinaus zerren, heraus ziehen
aussèziachn verzögern
ausstanèg ausständig
ausstiftn Kind in Pflege geben
ausstoihn ausweichen aber auch ausstellen im Sinne von präsentieren
aussumpan ausdösen z. B.: am Morgen nach dem Aufwachen
austabeig außen
austauchn wenn einer Kuh nach der Geburt die Gebärmutter heraushängt
austeun austeilen, auch im Sinne von scharfe Worte austeilen bzw. brüskieren

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Auslåß-Schmôiz (n) Butterschmalz
auslåssn Kühe auslassen
auslédèng etwas entwirren
ausleìn ein Leid bzw. eine Krankheit so lange ertragen, bis es überstanden ist
auslochètzn sagt man, wenn die Wolken sich nach einer Schlechtwetterperiode verziehen, wenn sich langsam blaue Löcher zeigen
Auslôg (f) Schaufenster, aber auch Winkel beim Geweih bzw. Gehörn von Wild als Maßstab für Trophäenbewertung
ausmégn - nimma ausmégn wegkommen, auskommen, sich terminlich frei machen - nimma ausmégn heißt, dass man keinen Ausweg mehr hat
ausnaah sticken
auspaschzn durch Druck verformen, sodaß es aus dem Leim geht, bzw. aus allen Nähten platzt, auch ausbuchten
auspfitschn entwischen, abhauen
ausréén jemandem etwas ausreden
ausrichtn über jemanden herziehen, aber auch: etwas schaffen, vollbringen, z.B.: heit håmma nix ausdaricht = heute haben wir nichts vollbracht, aber auch: eine Botschaft überbringen
aussackèn ausnehmen (in Sachen Geld)
aussaflåschn verprügeln
aussagiggln Aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
aussaklétzln etwas kleinweise herauskratzen, herauspicken
aussapraggn jemanden schlagen, züchtigen
aussaschôu aussehen, aber auch, es schaut eppas aussa, heißt: es rentiert sich
Aussaschôunda bzw. Aussaschôunde (m, f) ist jemand mit einem ausdrucksvollen Blick, hübsch, sympathisch, kann auch ein bisschen spitzbübisch sein, jedenfalls alles andere als durchschnittlich
aussawachtln jemanden schlagen, züchtigen
aussawean - aussawôôn geraten - gelingen bzw. misslingen
aussaweaschz Richtung heraus, herauswärts (vgl. ausweaschz)
aussawiftln jemanden züchtigen, schlagen
aussazizln herauslocken, kleinweise Informationen entlocken
aussazwåckn etwas herauspicken, z.B.: Rosinen aus der Quarktasche
ausschåffn - mit dém is nix ausgschåfft erreichen, schaffen - der ist nicht zu gebrauchen
ausschbeim ausspucken, aber auch eine Naht "schbeibb aus", wenn sie beim Aufgehen ist
ausschoppn ausstopfen, eine Höhlung zustopfen
ausschôù aussehen
aussè hinaus
aussèbalantan jemanden hinausbuchsieren
aussèbalergan ausjagen, hinausjagen, rauswerfen
aussèbuxian hinausekeln
aussèféschtègn Abfertigung geben im Sinne von Bezahlung, auch: eine Patenschaft beendigen
aussègrôsn untreu sein, verbotenes tun, auf d'Seit géh
aussèhôù hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèstrah"
aussèloan - z'weit aussèloan hinauslehnen - hohes Risiko eingehen
aussèpôussn ausschütteln, z. B.: Staub
aussepraggn heftig stürzen
aussèrosln hinausekeln, "mobbing"
aussèstrah hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèhôù"
aussèzahn etwas hinaus zerren, heraus ziehen
aussèziachn verzögern
ausstanèg ausständig
ausstiftn Kind in Pflege geben
ausstoihn ausweichen aber auch ausstellen im Sinne von präsentieren
aussumpan ausdösen z. B.: am Morgen nach dem Aufwachen
austabeig außen
austauchn wenn einer Kuh nach der Geburt die Gebärmutter heraushängt
austeun austeilen, auch im Sinne von scharfe Worte austeilen bzw. brüskieren

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Auslåß-Schmôiz (n) Butterschmalz
auslåssn Kühe auslassen
auslédèng etwas entwirren
ausleìn ein Leid bzw. eine Krankheit so lange ertragen, bis es überstanden ist
auslochètzn sagt man, wenn die Wolken sich nach einer Schlechtwetterperiode verziehen, wenn sich langsam blaue Löcher zeigen
Auslôg (f) Schaufenster, aber auch Winkel beim Geweih bzw. Gehörn von Wild als Maßstab für Trophäenbewertung
ausmégn - nimma ausmégn wegkommen, auskommen, sich terminlich frei machen - nimma ausmégn heißt, dass man keinen Ausweg mehr hat
ausnaah sticken
auspaschzn durch Druck verformen, sodaß es aus dem Leim geht, bzw. aus allen Nähten platzt, auch ausbuchten
auspfitschn entwischen, abhauen
ausréén jemandem etwas ausreden
ausrichtn über jemanden herziehen, aber auch: etwas schaffen, vollbringen, z.B.: heit håmma nix ausdaricht = heute haben wir nichts vollbracht, aber auch: eine Botschaft überbringen
aussackèn ausnehmen (in Sachen Geld)
aussaflåschn verprügeln
aussagiggln Aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
aussaklétzln etwas kleinweise herauskratzen, herauspicken
aussapraggn jemanden schlagen, züchtigen
aussaschôu aussehen, aber auch, es schaut eppas aussa, heißt: es rentiert sich
Aussaschôunda bzw. Aussaschôunde (m, f) ist jemand mit einem ausdrucksvollen Blick, hübsch, sympathisch, kann auch ein bisschen spitzbübisch sein, jedenfalls alles andere als durchschnittlich
aussawachtln jemanden schlagen, züchtigen
aussawean - aussawôôn geraten - gelingen bzw. misslingen
aussaweaschz Richtung heraus, herauswärts (vgl. ausweaschz)
aussawiftln jemanden züchtigen, schlagen
aussazizln herauslocken, kleinweise Informationen entlocken
aussazwåckn etwas herauspicken, z.B.: Rosinen aus der Quarktasche
ausschåffn - mit dém is nix ausgschåfft erreichen, schaffen - der ist nicht zu gebrauchen
ausschbeim ausspucken, aber auch eine Naht "schbeibb aus", wenn sie beim Aufgehen ist
ausschoppn ausstopfen, eine Höhlung zustopfen
ausschôù aussehen
aussè hinaus
aussèbalantan jemanden hinausbuchsieren
aussèbalergan ausjagen, hinausjagen, rauswerfen
aussèbuxian hinausekeln
aussèféschtègn Abfertigung geben im Sinne von Bezahlung, auch: eine Patenschaft beendigen
aussègrôsn untreu sein, verbotenes tun, auf d'Seit géh
aussèhôù hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèstrah"
aussèloan - z'weit aussèloan hinauslehnen - hohes Risiko eingehen
aussèpôussn ausschütteln, z. B.: Staub
aussepraggn heftig stürzen
aussèrosln hinausekeln, "mobbing"
aussèstrah hinfallen, verunfallen, z. B.: mit Fahrrad oder Schi - vgl. "aussèhôù"
aussèzahn etwas hinaus zerren, heraus ziehen
aussèziachn verzögern
ausstanèg ausständig
ausstiftn Kind in Pflege geben
ausstoihn ausweichen aber auch ausstellen im Sinne von präsentieren
aussumpan ausdösen z. B.: am Morgen nach dem Aufwachen
austabeig außen
austauchn wenn einer Kuh nach der Geburt die Gebärmutter heraushängt
austeun austeilen, auch im Sinne von scharfe Worte austeilen bzw. brüskieren


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).