Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
môdadalèg zerbrechlich, schadhaft, beim Absterben, heruntergekommen
Môdastock (m) verfaulter Baumstrunk
môggst magst Du
môgnwehèg etwas, das einem Magenschmerzen aufrührt
môgst magst Du, aber es gibt hier vielschichtige bedeutungen: mogst toà = du sollst tun, mog i mitfôhn = darf ich mitfahren, i môg nit aus = ich kann nicht anders, môgst uichi a de Kost? = schmeckt es Dir? Etc…
môhdan mähen
Möicha (m) Melchior
möichn melken
Möichsechta (m) Milcheimer
Möichstuih (m) Melkstuhl
Moidi - Moidei (f - n) Maria, aber Moidei sagt man auch zur Sonne
moitèg mürbe (z.B.: Schnee), mehlig (z. B.: Apfel)
Moitn (m) mürber griesliger Schnee, auch eine Bodenstreu aus Moos und Gras auf der Alm wird als Moitn bezeichnet
Möitz (f) Mädchen
molagg kränklich, nicht ganz gesund
Mòòl (m) Model für Butter oder Strickmustervorlage
Mòòlblech (n) Streichblech beim Pflug
Mòòltôg (m) eingetrübter,sonnenloser aber regenfreier Tag
Mòòlweda (m) eingetrübtes aber regenloses Wetter
môôr schwach, mürbe, morsch
Môôrbrôut (n) Milchbrot z.B: Hefezopf
Môôrei (n) Milchbrot
Môôreistl , Môôreistn süßes Hefegebäck mit Rosinen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Moosbéé (f) Heidelbeeren
Moosbéémanndl (n) dünnes Heidelbeerkompott (Sauce)
Moosbimsn (f) feuchtes Gebiet, Feuchtwiese, sumpfige Stelle
Moosbrunn (m) erstes Blatt, das bei Heidelbeerstauden heraus kommt
Moospeppèn (f) dreckige, moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moospitzèn (f) moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moosreahr (n) Sammelbegriff für Binsenarten - z.B.: Knäuel-Binse
Mores måchn jemanden antreiben und eine klare Situation schaffen
Môrosln (nur Mz) Stachelbeeren
Môsaru (m) Majoran
mostln suchend herumkramen, z.B.: in einer Handtasche
Mottruch (f) kippbare Transporttruhe auf einem Wagen, die zum Transportieren von Steinen, Schotter etc. verwendet wurde
Motza (m) Umstandskrämer, Vormelker (=Anrüster)
motzn Zitzen streichen vor dem Melken (massieren), vormelken, langsam tun
môuln zahnlos kauen, undeutlich reden
môunzn Ausdruck des Wohlbefindens bei einer Katze
muadapfiatèg armselig, zurückgeblieben, schlecht beisammen sein
muadasöièg - muadasöièg alloà schwach, kränklich - einsam und verlassen, mutterseelen alleine
mualn mit den Händen Mehl und Wasser zu einem Teig reiben
Mualsuppn (f) Suppe mit kleinen Einlagen, die aus Mehl, Wasser und Ei mit den Händen gerieben werden
Muaraggl (f) Unke, auch ungewaschenes oder dunkelhäutiges Kind
muarèg schwach, kränklich,
Muas, Miasl (n) Kaiserschmarren
Muasa (m) Omelettenheber bzw. Zerkleinerer, Küchenfreund
Muasla (m) langsamer Mann
muffalan schimmlig riechen
Mugei (n) Kosename für etwas kleines Pummeliges bzw. Rundliches

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
môdadalèg zerbrechlich, schadhaft, beim Absterben, heruntergekommen
Môdastock (m) verfaulter Baumstrunk
môggst magst Du
môgnwehèg etwas, das einem Magenschmerzen aufrührt
môgst magst Du, aber es gibt hier vielschichtige bedeutungen: mogst toà = du sollst tun, mog i mitfôhn = darf ich mitfahren, i môg nit aus = ich kann nicht anders, môgst uichi a de Kost? = schmeckt es Dir? Etc…
môhdan mähen
Möicha (m) Melchior
möichn melken
Möichsechta (m) Milcheimer
Möichstuih (m) Melkstuhl
Moidi - Moidei (f - n) Maria, aber Moidei sagt man auch zur Sonne
moitèg mürbe (z.B.: Schnee), mehlig (z. B.: Apfel)
Moitn (m) mürber griesliger Schnee, auch eine Bodenstreu aus Moos und Gras auf der Alm wird als Moitn bezeichnet
Möitz (f) Mädchen
molagg kränklich, nicht ganz gesund
Mòòl (m) Model für Butter oder Strickmustervorlage
Mòòlblech (n) Streichblech beim Pflug
Mòòltôg (m) eingetrübter,sonnenloser aber regenfreier Tag
Mòòlweda (m) eingetrübtes aber regenloses Wetter
môôr schwach, mürbe, morsch
Môôrbrôut (n) Milchbrot z.B: Hefezopf
Môôrei (n) Milchbrot
Môôreistl , Môôreistn süßes Hefegebäck mit Rosinen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Moosbéé (f) Heidelbeeren
Moosbéémanndl (n) dünnes Heidelbeerkompott (Sauce)
Moosbimsn (f) feuchtes Gebiet, Feuchtwiese, sumpfige Stelle
Moosbrunn (m) erstes Blatt, das bei Heidelbeerstauden heraus kommt
Moospeppèn (f) dreckige, moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moospitzèn (f) moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moosreahr (n) Sammelbegriff für Binsenarten - z.B.: Knäuel-Binse
Mores måchn jemanden antreiben und eine klare Situation schaffen
Môrosln (nur Mz) Stachelbeeren
Môsaru (m) Majoran
mostln suchend herumkramen, z.B.: in einer Handtasche
Mottruch (f) kippbare Transporttruhe auf einem Wagen, die zum Transportieren von Steinen, Schotter etc. verwendet wurde
Motza (m) Umstandskrämer, Vormelker (=Anrüster)
motzn Zitzen streichen vor dem Melken (massieren), vormelken, langsam tun
môuln zahnlos kauen, undeutlich reden
môunzn Ausdruck des Wohlbefindens bei einer Katze
muadapfiatèg armselig, zurückgeblieben, schlecht beisammen sein
muadasöièg - muadasöièg alloà schwach, kränklich - einsam und verlassen, mutterseelen alleine
mualn mit den Händen Mehl und Wasser zu einem Teig reiben
Mualsuppn (f) Suppe mit kleinen Einlagen, die aus Mehl, Wasser und Ei mit den Händen gerieben werden
Muaraggl (f) Unke, auch ungewaschenes oder dunkelhäutiges Kind
muarèg schwach, kränklich,
Muas, Miasl (n) Kaiserschmarren
Muasa (m) Omelettenheber bzw. Zerkleinerer, Küchenfreund
Muasla (m) langsamer Mann
muffalan schimmlig riechen
Mugei (n) Kosename für etwas kleines Pummeliges bzw. Rundliches

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
môdadalèg zerbrechlich, schadhaft, beim Absterben, heruntergekommen
Môdastock (m) verfaulter Baumstrunk
môggst magst Du
môgnwehèg etwas, das einem Magenschmerzen aufrührt
môgst magst Du, aber es gibt hier vielschichtige bedeutungen: mogst toà = du sollst tun, mog i mitfôhn = darf ich mitfahren, i môg nit aus = ich kann nicht anders, môgst uichi a de Kost? = schmeckt es Dir? Etc…
môhdan mähen
Möicha (m) Melchior
möichn melken
Möichsechta (m) Milcheimer
Möichstuih (m) Melkstuhl
Moidi - Moidei (f - n) Maria, aber Moidei sagt man auch zur Sonne
moitèg mürbe (z.B.: Schnee), mehlig (z. B.: Apfel)
Moitn (m) mürber griesliger Schnee, auch eine Bodenstreu aus Moos und Gras auf der Alm wird als Moitn bezeichnet
Möitz (f) Mädchen
molagg kränklich, nicht ganz gesund
Mòòl (m) Model für Butter oder Strickmustervorlage
Mòòlblech (n) Streichblech beim Pflug
Mòòltôg (m) eingetrübter,sonnenloser aber regenfreier Tag
Mòòlweda (m) eingetrübtes aber regenloses Wetter
môôr schwach, mürbe, morsch
Môôrbrôut (n) Milchbrot z.B: Hefezopf
Môôrei (n) Milchbrot
Môôreistl , Môôreistn süßes Hefegebäck mit Rosinen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Moosbéé (f) Heidelbeeren
Moosbéémanndl (n) dünnes Heidelbeerkompott (Sauce)
Moosbimsn (f) feuchtes Gebiet, Feuchtwiese, sumpfige Stelle
Moosbrunn (m) erstes Blatt, das bei Heidelbeerstauden heraus kommt
Moospeppèn (f) dreckige, moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moospitzèn (f) moosige, moorige, sumpfige Stelle
Moosreahr (n) Sammelbegriff für Binsenarten - z.B.: Knäuel-Binse
Mores måchn jemanden antreiben und eine klare Situation schaffen
Môrosln (nur Mz) Stachelbeeren
Môsaru (m) Majoran
mostln suchend herumkramen, z.B.: in einer Handtasche
Mottruch (f) kippbare Transporttruhe auf einem Wagen, die zum Transportieren von Steinen, Schotter etc. verwendet wurde
Motza (m) Umstandskrämer, Vormelker (=Anrüster)
motzn Zitzen streichen vor dem Melken (massieren), vormelken, langsam tun
môuln zahnlos kauen, undeutlich reden
môunzn Ausdruck des Wohlbefindens bei einer Katze
muadapfiatèg armselig, zurückgeblieben, schlecht beisammen sein
muadasöièg - muadasöièg alloà schwach, kränklich - einsam und verlassen, mutterseelen alleine
mualn mit den Händen Mehl und Wasser zu einem Teig reiben
Mualsuppn (f) Suppe mit kleinen Einlagen, die aus Mehl, Wasser und Ei mit den Händen gerieben werden
Muaraggl (f) Unke, auch ungewaschenes oder dunkelhäutiges Kind
muarèg schwach, kränklich,
Muas, Miasl (n) Kaiserschmarren
Muasa (m) Omelettenheber bzw. Zerkleinerer, Küchenfreund
Muasla (m) langsamer Mann
muffalan schimmlig riechen
Mugei (n) Kosename für etwas kleines Pummeliges bzw. Rundliches


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).