Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
ùgsund - an Ùgsund eichèfressn ungesund - etwas nicht gut Verträgliches essen
ùguat ungut
ùgustalat unappetitlich
Ùgustl (m) widerwärtiger Grobian
ùgwaht leicht beschwipst
Ùhång (m) Reif oder Schnee auf den Bäumen, Familienanhang
ùhawèg lästig, aufdringlich, ausdauernd
ùhém anheben, stützen, auch: ein neugeborenes Kalb, Kitz etc. zum Saugen anlegen, auch: Heufuhre am Hang mit Gabel abstützen, auch Preissteigerung und ein Mahl kann, wenn es sehr sättigend war auch längere zeit "ùhèm"
ùhôm anhaben, Kleidung
Uhrkhais (n) Uhrgehäuse
ùhuifia unhöflich, unwirsch, unfreundlich, unlieb, grob, übertrieben, unangenehm
uichè daran
uichèbettn anhimmeln
uichèfrischn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèfrôgn neugierig nachfragen
uichègéh - dô geht nix uichè da gibt es keine Chance
uichégem einen als Kindsvater angeben, dieses Wort wird nur in Bezug auf ungeklärte Vaterschaft verwendetet
uichèglaam verehren
uichèhem dagegen reden, widersprechen
uichèhussn jemanden zu etwas drängen, das er sonst nicht täte
uichèkôdan flirten, anmachen
uichèkricht fertig gesät - Acker
uichèléffèn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèmégn - nit uichèmégn Verneinungsform heißt, dass man keinen Appetit hat
uichèspitzn durch die Blume sagen
Uiei (n) kleiner Ulrich
Uim (f) Ulme
ùkéna låssn - nit ùkéna låssn sich etwas anmerken lassn - häufiger verwendet wird die Verneinung: sich nichts anmerken lassen
ùkhéng seì immer zur Verfügung stehen müssen
ùkrain mit Kralle oder Rechen verteilen, (Mist oder Erde)
Ukricht (n) eher zweifelhafte Konstruktion, Bekleidungsstil
ukricht - guat ukricht angerichtet - aber auch: wenn das Getreidefeld eingesät und fertig gemacht ist, dann ist "ùkricht"; guat ùkricht ist einer, der mit seinem besten Stück bestens bestückt ist
ùkroanèg ist das Rind bei der Schmierblutung, wenn Reste der Blutung zu sehen sind
ùlaag ist ein Gelände mit leichter Steigung
ùlaffn mit Kondenswasser anlaufen, beschlagen,
ùlåssn jemanden animieren, starten z.B.: Motor, etwas in Bewegung bringen, aber auch Bekleidung an behalten
ùleana anlernen, ausbilden vgl. auch ôrichtn
ùlégn anziehen, sich mit jemandem anlegen
ùleidèg unfreundlich, mit sich selber unzufrieden
ùléngst neulich, vor kurzem, unlängst
ùliab unangenehm, unfreundlich z.b.: Wetter, oder Mensch
úliam de tuat mi ùlia(b)m sagt einer, der in Liebe entflammt, weil sie so liebreizend ist.
ùliegn eppas lieg ù heißt, eine Krankheit ist im Begriff auszubrechen
ùloan - ûglôat anlehnen - angelehnt
ùlustèg kalte, unfreundliche Witterung, auch ungern bei der Arbeit
umarchn markieren, anzeichnen
umbôu pflügen
Umbröi (m) Regenschirm
umbuckn umknicken, zum Säumen umschlagen
Uméss (f) Ameise

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
ùgsund - an Ùgsund eichèfressn ungesund - etwas nicht gut Verträgliches essen
ùguat ungut
ùgustalat unappetitlich
Ùgustl (m) widerwärtiger Grobian
ùgwaht leicht beschwipst
Ùhång (m) Reif oder Schnee auf den Bäumen, Familienanhang
ùhawèg lästig, aufdringlich, ausdauernd
ùhém anheben, stützen, auch: ein neugeborenes Kalb, Kitz etc. zum Saugen anlegen, auch: Heufuhre am Hang mit Gabel abstützen, auch Preissteigerung und ein Mahl kann, wenn es sehr sättigend war auch längere zeit "ùhèm"
ùhôm anhaben, Kleidung
Uhrkhais (n) Uhrgehäuse
ùhuifia unhöflich, unwirsch, unfreundlich, unlieb, grob, übertrieben, unangenehm
uichè daran
uichèbettn anhimmeln
uichèfrischn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèfrôgn neugierig nachfragen
uichègéh - dô geht nix uichè da gibt es keine Chance
uichégem einen als Kindsvater angeben, dieses Wort wird nur in Bezug auf ungeklärte Vaterschaft verwendetet
uichèglaam verehren
uichèhem dagegen reden, widersprechen
uichèhussn jemanden zu etwas drängen, das er sonst nicht täte
uichèkôdan flirten, anmachen
uichèkricht fertig gesät - Acker
uichèléffèn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèmégn - nit uichèmégn Verneinungsform heißt, dass man keinen Appetit hat
uichèspitzn durch die Blume sagen
Uiei (n) kleiner Ulrich
Uim (f) Ulme
ùkéna låssn - nit ùkéna låssn sich etwas anmerken lassn - häufiger verwendet wird die Verneinung: sich nichts anmerken lassen
ùkhéng seì immer zur Verfügung stehen müssen
ùkrain mit Kralle oder Rechen verteilen, (Mist oder Erde)
Ukricht (n) eher zweifelhafte Konstruktion, Bekleidungsstil
ukricht - guat ukricht angerichtet - aber auch: wenn das Getreidefeld eingesät und fertig gemacht ist, dann ist "ùkricht"; guat ùkricht ist einer, der mit seinem besten Stück bestens bestückt ist
ùkroanèg ist das Rind bei der Schmierblutung, wenn Reste der Blutung zu sehen sind
ùlaag ist ein Gelände mit leichter Steigung
ùlaffn mit Kondenswasser anlaufen, beschlagen,
ùlåssn jemanden animieren, starten z.B.: Motor, etwas in Bewegung bringen, aber auch Bekleidung an behalten
ùleana anlernen, ausbilden vgl. auch ôrichtn
ùlégn anziehen, sich mit jemandem anlegen
ùleidèg unfreundlich, mit sich selber unzufrieden
ùléngst neulich, vor kurzem, unlängst
ùliab unangenehm, unfreundlich z.b.: Wetter, oder Mensch
úliam de tuat mi ùlia(b)m sagt einer, der in Liebe entflammt, weil sie so liebreizend ist.
ùliegn eppas lieg ù heißt, eine Krankheit ist im Begriff auszubrechen
ùloan - ûglôat anlehnen - angelehnt
ùlustèg kalte, unfreundliche Witterung, auch ungern bei der Arbeit
umarchn markieren, anzeichnen
umbôu pflügen
Umbröi (m) Regenschirm
umbuckn umknicken, zum Säumen umschlagen
Uméss (f) Ameise

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
ùgsund - an Ùgsund eichèfressn ungesund - etwas nicht gut Verträgliches essen
ùguat ungut
ùgustalat unappetitlich
Ùgustl (m) widerwärtiger Grobian
ùgwaht leicht beschwipst
Ùhång (m) Reif oder Schnee auf den Bäumen, Familienanhang
ùhawèg lästig, aufdringlich, ausdauernd
ùhém anheben, stützen, auch: ein neugeborenes Kalb, Kitz etc. zum Saugen anlegen, auch: Heufuhre am Hang mit Gabel abstützen, auch Preissteigerung und ein Mahl kann, wenn es sehr sättigend war auch längere zeit "ùhèm"
ùhôm anhaben, Kleidung
Uhrkhais (n) Uhrgehäuse
ùhuifia unhöflich, unwirsch, unfreundlich, unlieb, grob, übertrieben, unangenehm
uichè daran
uichèbettn anhimmeln
uichèfrischn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèfrôgn neugierig nachfragen
uichègéh - dô geht nix uichè da gibt es keine Chance
uichégem einen als Kindsvater angeben, dieses Wort wird nur in Bezug auf ungeklärte Vaterschaft verwendetet
uichèglaam verehren
uichèhem dagegen reden, widersprechen
uichèhussn jemanden zu etwas drängen, das er sonst nicht täte
uichèkôdan flirten, anmachen
uichèkricht fertig gesät - Acker
uichèléffèn zu etwas verleiten, auch aufhetzen
uichèmégn - nit uichèmégn Verneinungsform heißt, dass man keinen Appetit hat
uichèspitzn durch die Blume sagen
Uiei (n) kleiner Ulrich
Uim (f) Ulme
ùkéna låssn - nit ùkéna låssn sich etwas anmerken lassn - häufiger verwendet wird die Verneinung: sich nichts anmerken lassen
ùkhéng seì immer zur Verfügung stehen müssen
ùkrain mit Kralle oder Rechen verteilen, (Mist oder Erde)
Ukricht (n) eher zweifelhafte Konstruktion, Bekleidungsstil
ukricht - guat ukricht angerichtet - aber auch: wenn das Getreidefeld eingesät und fertig gemacht ist, dann ist "ùkricht"; guat ùkricht ist einer, der mit seinem besten Stück bestens bestückt ist
ùkroanèg ist das Rind bei der Schmierblutung, wenn Reste der Blutung zu sehen sind
ùlaag ist ein Gelände mit leichter Steigung
ùlaffn mit Kondenswasser anlaufen, beschlagen,
ùlåssn jemanden animieren, starten z.B.: Motor, etwas in Bewegung bringen, aber auch Bekleidung an behalten
ùleana anlernen, ausbilden vgl. auch ôrichtn
ùlégn anziehen, sich mit jemandem anlegen
ùleidèg unfreundlich, mit sich selber unzufrieden
ùléngst neulich, vor kurzem, unlängst
ùliab unangenehm, unfreundlich z.b.: Wetter, oder Mensch
úliam de tuat mi ùlia(b)m sagt einer, der in Liebe entflammt, weil sie so liebreizend ist.
ùliegn eppas lieg ù heißt, eine Krankheit ist im Begriff auszubrechen
ùloan - ûglôat anlehnen - angelehnt
ùlustèg kalte, unfreundliche Witterung, auch ungern bei der Arbeit
umarchn markieren, anzeichnen
umbôu pflügen
Umbröi (m) Regenschirm
umbuckn umknicken, zum Säumen umschlagen
Uméss (f) Ameise


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).