Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Béckè (n) Rodel
Béckèbuh (f) Rodelbahn
béckèreitn rodeln gehen
bedaggln betrügen, über's Ohr hauen
Bedeastè (f) Bedienstete
Bédèn (f) Botin,
Bédl (n) Zeitung Namens Volksbote aus den 30 er Jahren des 20. Jhdts.
Bee(d)lsôôk (m) jemand, der hartnäckig bettelt und nicht aufhört
Béédei (n) kleine Beere
Beedl (n) kleines Kind
Beedlbutz (Beedleitbuuz) (m) unheimliche Nachtvögel als Kinderschreck
Beedleitn (n) zum Angelus läuten
Beedlleitkreiza (m) kleine Münze, die in einem kleinen Gefäß aufbewahrt wurde, für den Fall, dass Bettelleute kommen
beedllippèsch bettelnd, unverschämt
beefèn andauernd schimpfen, zetern
béégln bügeln
Béél, Béédei (n) kleine Kügelchen, z. B.: Ziegenkot
Béén - Béénei (f) kleine Schlittenkutsche
Bééndl (n) kleine ebene Fläche in einem Hang
Beeschta (f) lange, ungepflegte Haare
Befè (f) Schwätzerin, Frau, die andauern sinnloses Zeug redet
befèn schwatzen oft auf penantrante Art
beggln ein bisschen kränklich sein
Beichtpfénning (m) freiwilliger Obolus für den Beichtzettel
Beickei (n) kleine Lucke in der Decke der Stube, damit die Wärme nach oben dringen kann
Beidei (n) kleiner Beutel
beidln bei den Ohren nehmen, rütteln
beinån seì zusammen sein, in einer bestimmten Verfassung sein, schwanger sein
Beirisch's Gwånd (n) bäuerliche Tracht
Beiß (f) stark juckender Hautausschlag, zänkische Frau
beissn - es beißt beißen - es juckt
beita sagt man zu Kleinkindern, wenn sie etwas nicht tun sollen, wenn sie nicht brav sind
Beitn (f) großes Kellertablar, Bretterstellage
bekééma jemanden zufällig treffen
beluxn täuschen
Bénggl (m) Heufuhre auf Schlitten
bénggn, beàggn aufsässig protestieren bei Kindern
bénzn bitten, betteln, jammern
Berglagång (m) schwerfälliger Gang, etwas nach vorne geneigt
Béstl - s'Béstl (n) der erste Preis
betrachtla beachtenswert
betrong nicht ohne Risiko, schwierig
betrong seì mit allen Wassern gewaschen sein aber im negativen Sinne, mit "an Betronga" möchte man lieber nichts zu tun haben
Betronga - Betrongè (m - f) ist jemand, der hinterlistig, mit Vorsicht zu genießen und mit allen Wassern gewaschen ist. Gilt auch für Tiere z.B.: Stier, Hund etc.
bettat betend, Bezeichnung für einen Menschen, der immerzu betet
Béttkastl (n) Nachtkästchen
bettn beten, aber auch das Schnurren von Katzen wird als "bettn" bezeichnet
biacha - Biachhoiz aus Buchenholz - Buchenholz
Biadra (m) Hölzernes, verschließbares Trinkgefäß mit Trinkzapfen, wurde viel bei Heuarbeit und Getreideschnitt verwendet, weil das Wasser kühl blieb
Biaschbaam (m) Birnbaum

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Béckè (n) Rodel
Béckèbuh (f) Rodelbahn
béckèreitn rodeln gehen
bedaggln betrügen, über's Ohr hauen
Bedeastè (f) Bedienstete
Bédèn (f) Botin,
Bédl (n) Zeitung Namens Volksbote aus den 30 er Jahren des 20. Jhdts.
Bee(d)lsôôk (m) jemand, der hartnäckig bettelt und nicht aufhört
Béédei (n) kleine Beere
Beedl (n) kleines Kind
Beedlbutz (Beedleitbuuz) (m) unheimliche Nachtvögel als Kinderschreck
Beedleitn (n) zum Angelus läuten
Beedlleitkreiza (m) kleine Münze, die in einem kleinen Gefäß aufbewahrt wurde, für den Fall, dass Bettelleute kommen
beedllippèsch bettelnd, unverschämt
beefèn andauernd schimpfen, zetern
béégln bügeln
Béél, Béédei (n) kleine Kügelchen, z. B.: Ziegenkot
Béén - Béénei (f) kleine Schlittenkutsche
Bééndl (n) kleine ebene Fläche in einem Hang
Beeschta (f) lange, ungepflegte Haare
Befè (f) Schwätzerin, Frau, die andauern sinnloses Zeug redet
befèn schwatzen oft auf penantrante Art
beggln ein bisschen kränklich sein
Beichtpfénning (m) freiwilliger Obolus für den Beichtzettel
Beickei (n) kleine Lucke in der Decke der Stube, damit die Wärme nach oben dringen kann
Beidei (n) kleiner Beutel
beidln bei den Ohren nehmen, rütteln
beinån seì zusammen sein, in einer bestimmten Verfassung sein, schwanger sein
Beirisch's Gwånd (n) bäuerliche Tracht
Beiß (f) stark juckender Hautausschlag, zänkische Frau
beissn - es beißt beißen - es juckt
beita sagt man zu Kleinkindern, wenn sie etwas nicht tun sollen, wenn sie nicht brav sind
Beitn (f) großes Kellertablar, Bretterstellage
bekééma jemanden zufällig treffen
beluxn täuschen
Bénggl (m) Heufuhre auf Schlitten
bénggn, beàggn aufsässig protestieren bei Kindern
bénzn bitten, betteln, jammern
Berglagång (m) schwerfälliger Gang, etwas nach vorne geneigt
Béstl - s'Béstl (n) der erste Preis
betrachtla beachtenswert
betrong nicht ohne Risiko, schwierig
betrong seì mit allen Wassern gewaschen sein aber im negativen Sinne, mit "an Betronga" möchte man lieber nichts zu tun haben
Betronga - Betrongè (m - f) ist jemand, der hinterlistig, mit Vorsicht zu genießen und mit allen Wassern gewaschen ist. Gilt auch für Tiere z.B.: Stier, Hund etc.
bettat betend, Bezeichnung für einen Menschen, der immerzu betet
Béttkastl (n) Nachtkästchen
bettn beten, aber auch das Schnurren von Katzen wird als "bettn" bezeichnet
biacha - Biachhoiz aus Buchenholz - Buchenholz
Biadra (m) Hölzernes, verschließbares Trinkgefäß mit Trinkzapfen, wurde viel bei Heuarbeit und Getreideschnitt verwendet, weil das Wasser kühl blieb
Biaschbaam (m) Birnbaum

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Béckè (n) Rodel
Béckèbuh (f) Rodelbahn
béckèreitn rodeln gehen
bedaggln betrügen, über's Ohr hauen
Bedeastè (f) Bedienstete
Bédèn (f) Botin,
Bédl (n) Zeitung Namens Volksbote aus den 30 er Jahren des 20. Jhdts.
Bee(d)lsôôk (m) jemand, der hartnäckig bettelt und nicht aufhört
Béédei (n) kleine Beere
Beedl (n) kleines Kind
Beedlbutz (Beedleitbuuz) (m) unheimliche Nachtvögel als Kinderschreck
Beedleitn (n) zum Angelus läuten
Beedlleitkreiza (m) kleine Münze, die in einem kleinen Gefäß aufbewahrt wurde, für den Fall, dass Bettelleute kommen
beedllippèsch bettelnd, unverschämt
beefèn andauernd schimpfen, zetern
béégln bügeln
Béél, Béédei (n) kleine Kügelchen, z. B.: Ziegenkot
Béén - Béénei (f) kleine Schlittenkutsche
Bééndl (n) kleine ebene Fläche in einem Hang
Beeschta (f) lange, ungepflegte Haare
Befè (f) Schwätzerin, Frau, die andauern sinnloses Zeug redet
befèn schwatzen oft auf penantrante Art
beggln ein bisschen kränklich sein
Beichtpfénning (m) freiwilliger Obolus für den Beichtzettel
Beickei (n) kleine Lucke in der Decke der Stube, damit die Wärme nach oben dringen kann
Beidei (n) kleiner Beutel
beidln bei den Ohren nehmen, rütteln
beinån seì zusammen sein, in einer bestimmten Verfassung sein, schwanger sein
Beirisch's Gwånd (n) bäuerliche Tracht
Beiß (f) stark juckender Hautausschlag, zänkische Frau
beissn - es beißt beißen - es juckt
beita sagt man zu Kleinkindern, wenn sie etwas nicht tun sollen, wenn sie nicht brav sind
Beitn (f) großes Kellertablar, Bretterstellage
bekééma jemanden zufällig treffen
beluxn täuschen
Bénggl (m) Heufuhre auf Schlitten
bénggn, beàggn aufsässig protestieren bei Kindern
bénzn bitten, betteln, jammern
Berglagång (m) schwerfälliger Gang, etwas nach vorne geneigt
Béstl - s'Béstl (n) der erste Preis
betrachtla beachtenswert
betrong nicht ohne Risiko, schwierig
betrong seì mit allen Wassern gewaschen sein aber im negativen Sinne, mit "an Betronga" möchte man lieber nichts zu tun haben
Betronga - Betrongè (m - f) ist jemand, der hinterlistig, mit Vorsicht zu genießen und mit allen Wassern gewaschen ist. Gilt auch für Tiere z.B.: Stier, Hund etc.
bettat betend, Bezeichnung für einen Menschen, der immerzu betet
Béttkastl (n) Nachtkästchen
bettn beten, aber auch das Schnurren von Katzen wird als "bettn" bezeichnet
biacha - Biachhoiz aus Buchenholz - Buchenholz
Biadra (m) Hölzernes, verschließbares Trinkgefäß mit Trinkzapfen, wurde viel bei Heuarbeit und Getreideschnitt verwendet, weil das Wasser kühl blieb
Biaschbaam (m) Birnbaum


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).