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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Kaasbeitn (f) Stellage für Käselaibe
kaasèg herzig, hübsch, lieblich
Kaasnockn (f) Kartoffelnocken mit Käse
Kaasspazl (f) Käsespätzle
Kåchè (f) Nachttopf, ordinäres Weibsbild
Kachei (n) kleiner (Nacht) topf
Kaì (m) Keil, aber auch: lange schmale Glocke, (Tuschglocke), die bei Almabfahrt verwendet wird
kaisch fein, zerbrechlich, haarlos
Kaischn (f) kleines Haus (Bauernhaus) oft in verwahrlostem Zustand
Kaiwèduttn - Kaiwèdittei (m) - (n) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
kaiwégschwoaffat eingebildet, großtuerisch, aber auf die lächerliche Art
Kaiwei (n) Kälbchen, Lockruf für Kälber
kaiwèn herumalbern
Kaiwèschwoaf (m) Person, die sich lächerlich macht
Kaiwèstoz (m) niedriger Futternapf
Kaiwèstriick gedrehter Hanfstrick, ca. 2 Meter lang, Name kommt daher, weil diese Art von Strick bei der Geburt von Kälbern zum Ziehen verwendet wird - siehe kaiwèziachn
Kaiwèziachn Herausziehen des Kalbes bei der Geburt mittels eines Strickes - siehe Kaiwèstriik
Kaléna (m) Kalender
kam kaum
Kåmbertdéck (f) Tagesdecke für Betten
Kaminkéhrabeidei (n) Teufelsbowist
Kammpè (m) Kamm
Kamodkåstn - Komodkåstn (m) Kommode mit Schubladen
Kånagschlacht (n) Abstammung von Familien, die als Karrner (fahrendes Volk) unterwegs waren und wegen ihres Verhaltens oft als assozial gesehen wurden
kånan streiten
Kanapee (n) kleines Sofa mit zwei Armlehnen
kanapeeln ein Schäferstündchen halten - auf dem Knapee oder sonst auf einer angenehmen Liegerstatt
kanieffèn jemanden an den Haaren oder Ohren schütteln
Kanier (m) Schultasche aus Leder, kommt vom französischen Ausdruck carnier, was so viel wie Ledertasche bedeutet
karaffèn streiten
Karettn (f) zweirädriger Pferdewagen
Karm (f) heruntergekommene, ärmliche Hütte, vgl. Kaischn - auch: Kerbe , oder auch Holzverbindung bei Schrotwand
Kärwè - Kärwei (n) Korb - Körbchen
kärwèn Körbe machen
kasamatuggln Geschlechtsverkehr betreiben
Kåscht (f) Karte, Landkarte, Spielkarte
kåschtn Karten spielen
Kaseedl (n) Kassettl, Frauentracht für hohe kirchliche Feiertage, siehe auch "Réckègwånd"
Kasringg (f) Käserinde
Kåstala (m) Schnaps im Kasten der Kammer
Kastl (n) Zimmer bzw. Kammer auf der Alm, auch: ein kleines Kästchen (Kleinmöbel)
kåtzalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Katzen typisch ist
Katzlmåcha (m) abfälliger Ausdruck für Italiener, kommt vom Katzlpflaster (Kopfsteinpflaster), das früher meist von Italienern gemacht wurde.
katzln heißt es, wenn Katzen Junge bekommen
Kåtzngschrôa (n) Liebesgeschrei der Katzen, auch: Gröstl mit gesottenem Rindfleisch
Kåtznschwoaf - bzw. Kåtznschweaf (m) Wiesenknöterich
Kåtznzéwè (m) Pflanze namens Schnabelsegge (der Ausdruck dürfte aus "Nuarach" = St. Ulrich am Pillersee stammen)
Keahna (m) Furchenbreitenverstellung beim Pflug
Keàhpech (n) holzteerähnlicher Innenbelag des Kamins
keanèg von fester Konsistenz, bei einem Menschen: stramm, kräftig

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Kaasbeitn (f) Stellage für Käselaibe
kaasèg herzig, hübsch, lieblich
Kaasnockn (f) Kartoffelnocken mit Käse
Kaasspazl (f) Käsespätzle
Kåchè (f) Nachttopf, ordinäres Weibsbild
Kachei (n) kleiner (Nacht) topf
Kaì (m) Keil, aber auch: lange schmale Glocke, (Tuschglocke), die bei Almabfahrt verwendet wird
kaisch fein, zerbrechlich, haarlos
Kaischn (f) kleines Haus (Bauernhaus) oft in verwahrlostem Zustand
Kaiwèduttn - Kaiwèdittei (m) - (n) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
kaiwégschwoaffat eingebildet, großtuerisch, aber auf die lächerliche Art
Kaiwei (n) Kälbchen, Lockruf für Kälber
kaiwèn herumalbern
Kaiwèschwoaf (m) Person, die sich lächerlich macht
Kaiwèstoz (m) niedriger Futternapf
Kaiwèstriick gedrehter Hanfstrick, ca. 2 Meter lang, Name kommt daher, weil diese Art von Strick bei der Geburt von Kälbern zum Ziehen verwendet wird - siehe kaiwèziachn
Kaiwèziachn Herausziehen des Kalbes bei der Geburt mittels eines Strickes - siehe Kaiwèstriik
Kaléna (m) Kalender
kam kaum
Kåmbertdéck (f) Tagesdecke für Betten
Kaminkéhrabeidei (n) Teufelsbowist
Kammpè (m) Kamm
Kamodkåstn - Komodkåstn (m) Kommode mit Schubladen
Kånagschlacht (n) Abstammung von Familien, die als Karrner (fahrendes Volk) unterwegs waren und wegen ihres Verhaltens oft als assozial gesehen wurden
kånan streiten
Kanapee (n) kleines Sofa mit zwei Armlehnen
kanapeeln ein Schäferstündchen halten - auf dem Knapee oder sonst auf einer angenehmen Liegerstatt
kanieffèn jemanden an den Haaren oder Ohren schütteln
Kanier (m) Schultasche aus Leder, kommt vom französischen Ausdruck carnier, was so viel wie Ledertasche bedeutet
karaffèn streiten
Karettn (f) zweirädriger Pferdewagen
Karm (f) heruntergekommene, ärmliche Hütte, vgl. Kaischn - auch: Kerbe , oder auch Holzverbindung bei Schrotwand
Kärwè - Kärwei (n) Korb - Körbchen
kärwèn Körbe machen
kasamatuggln Geschlechtsverkehr betreiben
Kåscht (f) Karte, Landkarte, Spielkarte
kåschtn Karten spielen
Kaseedl (n) Kassettl, Frauentracht für hohe kirchliche Feiertage, siehe auch "Réckègwånd"
Kasringg (f) Käserinde
Kåstala (m) Schnaps im Kasten der Kammer
Kastl (n) Zimmer bzw. Kammer auf der Alm, auch: ein kleines Kästchen (Kleinmöbel)
kåtzalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Katzen typisch ist
Katzlmåcha (m) abfälliger Ausdruck für Italiener, kommt vom Katzlpflaster (Kopfsteinpflaster), das früher meist von Italienern gemacht wurde.
katzln heißt es, wenn Katzen Junge bekommen
Kåtzngschrôa (n) Liebesgeschrei der Katzen, auch: Gröstl mit gesottenem Rindfleisch
Kåtznschwoaf - bzw. Kåtznschweaf (m) Wiesenknöterich
Kåtznzéwè (m) Pflanze namens Schnabelsegge (der Ausdruck dürfte aus "Nuarach" = St. Ulrich am Pillersee stammen)
Keahna (m) Furchenbreitenverstellung beim Pflug
Keàhpech (n) holzteerähnlicher Innenbelag des Kamins
keanèg von fester Konsistenz, bei einem Menschen: stramm, kräftig

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Kaasbeitn (f) Stellage für Käselaibe
kaasèg herzig, hübsch, lieblich
Kaasnockn (f) Kartoffelnocken mit Käse
Kaasspazl (f) Käsespätzle
Kåchè (f) Nachttopf, ordinäres Weibsbild
Kachei (n) kleiner (Nacht) topf
Kaì (m) Keil, aber auch: lange schmale Glocke, (Tuschglocke), die bei Almabfahrt verwendet wird
kaisch fein, zerbrechlich, haarlos
Kaischn (f) kleines Haus (Bauernhaus) oft in verwahrlostem Zustand
Kaiwèduttn - Kaiwèdittei (m) - (n) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
kaiwégschwoaffat eingebildet, großtuerisch, aber auf die lächerliche Art
Kaiwei (n) Kälbchen, Lockruf für Kälber
kaiwèn herumalbern
Kaiwèschwoaf (m) Person, die sich lächerlich macht
Kaiwèstoz (m) niedriger Futternapf
Kaiwèstriick gedrehter Hanfstrick, ca. 2 Meter lang, Name kommt daher, weil diese Art von Strick bei der Geburt von Kälbern zum Ziehen verwendet wird - siehe kaiwèziachn
Kaiwèziachn Herausziehen des Kalbes bei der Geburt mittels eines Strickes - siehe Kaiwèstriik
Kaléna (m) Kalender
kam kaum
Kåmbertdéck (f) Tagesdecke für Betten
Kaminkéhrabeidei (n) Teufelsbowist
Kammpè (m) Kamm
Kamodkåstn - Komodkåstn (m) Kommode mit Schubladen
Kånagschlacht (n) Abstammung von Familien, die als Karrner (fahrendes Volk) unterwegs waren und wegen ihres Verhaltens oft als assozial gesehen wurden
kånan streiten
Kanapee (n) kleines Sofa mit zwei Armlehnen
kanapeeln ein Schäferstündchen halten - auf dem Knapee oder sonst auf einer angenehmen Liegerstatt
kanieffèn jemanden an den Haaren oder Ohren schütteln
Kanier (m) Schultasche aus Leder, kommt vom französischen Ausdruck carnier, was so viel wie Ledertasche bedeutet
karaffèn streiten
Karettn (f) zweirädriger Pferdewagen
Karm (f) heruntergekommene, ärmliche Hütte, vgl. Kaischn - auch: Kerbe , oder auch Holzverbindung bei Schrotwand
Kärwè - Kärwei (n) Korb - Körbchen
kärwèn Körbe machen
kasamatuggln Geschlechtsverkehr betreiben
Kåscht (f) Karte, Landkarte, Spielkarte
kåschtn Karten spielen
Kaseedl (n) Kassettl, Frauentracht für hohe kirchliche Feiertage, siehe auch "Réckègwånd"
Kasringg (f) Käserinde
Kåstala (m) Schnaps im Kasten der Kammer
Kastl (n) Zimmer bzw. Kammer auf der Alm, auch: ein kleines Kästchen (Kleinmöbel)
kåtzalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Katzen typisch ist
Katzlmåcha (m) abfälliger Ausdruck für Italiener, kommt vom Katzlpflaster (Kopfsteinpflaster), das früher meist von Italienern gemacht wurde.
katzln heißt es, wenn Katzen Junge bekommen
Kåtzngschrôa (n) Liebesgeschrei der Katzen, auch: Gröstl mit gesottenem Rindfleisch
Kåtznschwoaf - bzw. Kåtznschweaf (m) Wiesenknöterich
Kåtznzéwè (m) Pflanze namens Schnabelsegge (der Ausdruck dürfte aus "Nuarach" = St. Ulrich am Pillersee stammen)
Keahna (m) Furchenbreitenverstellung beim Pflug
Keàhpech (n) holzteerähnlicher Innenbelag des Kamins
keanèg von fester Konsistenz, bei einem Menschen: stramm, kräftig


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).