Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
schlåån schleifend gehen
Schlåårèn (f) schlechte, wässrige, kalte etc... Suppe oder Kaffee und dergleichen
Schlaaz (m) Schleim
Schlåmpåmpn (m) verwahrloste Kleidung an einem liederlichen Menschen
Schlåmpthres (f) Vorwurf an ein schlampiges Mädchen
Schlanggl (m) Schlingel
Schlanza - Lantscha (m) jemand, der immer unterwegs ist
schlårfn beim Gehen die Füße nicht heben, die Füße dahinstreifen, auch Kühe können schlårfn
schlårggètzn mit zu großen Schuhen dahergehen
Schlårggn (f) schlamperte, vulgäre Frau; (m) ausgetretener Schuh oder Patschen
Schlårpfn ausgetretene Schuhe (wird nur in Mehrzahl verwendet)
schlaudarèsch schlampig
Schlawina (m) Taugenichts
schléégn ein Tier schlachten
Schlégl (m) großer Holzschlägel
schlégln hämmern
schleì, schleìn beeilen
schlénggln Bleibe wechseln, schlenkern
Schlénggltôg (m) 2. Februar, Maria Lichtmess, der Tag, an dem die Dienstboten ihren Arbeitgeber wechseln konnten.
schlénggn ein Kleidungsstück locker überwerfen
Schliafal (n) hörnchenförmige Nudeln
Schliaffa (m) Kamin, der groß genug ist, dass ein Schornsteinfeger durchschlüpfen kann
schliaffn sich in enger Umgeben durchzwängen (durchschlüpfen), "es schliaft nit" heißt: man mag etwas nicht essen
Schlicht (f) Seifenwasser, das der Weber zum geschmeidig Machen des Kettfadens benötigt
schliern schleifend gehen, auf glattem Untergrund z. B.: auf Eis
Schliidn - Schliidn vichaziachn (m) Schlitten, auch ungeschlachtes Weibsbild - das Gespräch auf etwas bringen, das eigentlich vermieden hätte werden sollen
schlinddn schlucken
Schlipfloch (n) Schlupfloch
Schlitta oder Gschlitta Kinder
Schloapf (f) flaches Holzschlittchen, um Heu von steilen Hängen herunter zu transportieren
Schloar (m) Schleier
schloassn Reinigen der Därme zur Wursterzeugung
Schlôg - da gleich Schlôg (m) Schlag - die gleiche Eingenart, Charaktereigenschaft, das gleiche Aussehen, wird verwendet bei Familien und Sippen - vgl. Mårch, das nur aufs Aussehen geht
Schlôggåttan Gatter, welcher durch Gravitationskraft von alleine schließt
schlôôfkrôdn wenn man keine Zeit zum Schlafen hat und dies längere Zeit durchstehen muß - war früher auf der Alm häufig der Fall
schlôun gut gelingen
Schluaf, Schlurf (m) Gigolo
schludarèg unappetitlich
schlurfèn Flüssiges geräuschvoll einnehmen
Schluuf (m) Schlupfloch, enger schmaler Durchgang
schluun beim Gehen die Füße dahinschleifen
schluuzèg schlüpfrig-weich, schleimig, ekelig, feucht-klebrig
Schluuzèn (f) Schleim
Schmåggètz (f) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte, mitteilsame Frau
schmåggètzn schmatzen
Schmandl (n) Schmarren, auch Palatschinken ohne Inhalt
Schmanggal (n) aufgewärmtes Koch, ev. auch Spezialitäten
Schmånhax (m) eine Person, die dummes daher redet und nicht ganz gscheit ist
schmattèg reich an Geld
Schmåtz - Schmåtza (f - m) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte Person

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
schlåån schleifend gehen
Schlåårèn (f) schlechte, wässrige, kalte etc... Suppe oder Kaffee und dergleichen
Schlaaz (m) Schleim
Schlåmpåmpn (m) verwahrloste Kleidung an einem liederlichen Menschen
Schlåmpthres (f) Vorwurf an ein schlampiges Mädchen
Schlanggl (m) Schlingel
Schlanza - Lantscha (m) jemand, der immer unterwegs ist
schlårfn beim Gehen die Füße nicht heben, die Füße dahinstreifen, auch Kühe können schlårfn
schlårggètzn mit zu großen Schuhen dahergehen
Schlårggn (f) schlamperte, vulgäre Frau; (m) ausgetretener Schuh oder Patschen
Schlårpfn ausgetretene Schuhe (wird nur in Mehrzahl verwendet)
schlaudarèsch schlampig
Schlawina (m) Taugenichts
schléégn ein Tier schlachten
Schlégl (m) großer Holzschlägel
schlégln hämmern
schleì, schleìn beeilen
schlénggln Bleibe wechseln, schlenkern
Schlénggltôg (m) 2. Februar, Maria Lichtmess, der Tag, an dem die Dienstboten ihren Arbeitgeber wechseln konnten.
schlénggn ein Kleidungsstück locker überwerfen
Schliafal (n) hörnchenförmige Nudeln
Schliaffa (m) Kamin, der groß genug ist, dass ein Schornsteinfeger durchschlüpfen kann
schliaffn sich in enger Umgeben durchzwängen (durchschlüpfen), "es schliaft nit" heißt: man mag etwas nicht essen
Schlicht (f) Seifenwasser, das der Weber zum geschmeidig Machen des Kettfadens benötigt
schliern schleifend gehen, auf glattem Untergrund z. B.: auf Eis
Schliidn - Schliidn vichaziachn (m) Schlitten, auch ungeschlachtes Weibsbild - das Gespräch auf etwas bringen, das eigentlich vermieden hätte werden sollen
schlinddn schlucken
Schlipfloch (n) Schlupfloch
Schlitta oder Gschlitta Kinder
Schloapf (f) flaches Holzschlittchen, um Heu von steilen Hängen herunter zu transportieren
Schloar (m) Schleier
schloassn Reinigen der Därme zur Wursterzeugung
Schlôg - da gleich Schlôg (m) Schlag - die gleiche Eingenart, Charaktereigenschaft, das gleiche Aussehen, wird verwendet bei Familien und Sippen - vgl. Mårch, das nur aufs Aussehen geht
Schlôggåttan Gatter, welcher durch Gravitationskraft von alleine schließt
schlôôfkrôdn wenn man keine Zeit zum Schlafen hat und dies längere Zeit durchstehen muß - war früher auf der Alm häufig der Fall
schlôun gut gelingen
Schluaf, Schlurf (m) Gigolo
schludarèg unappetitlich
schlurfèn Flüssiges geräuschvoll einnehmen
Schluuf (m) Schlupfloch, enger schmaler Durchgang
schluun beim Gehen die Füße dahinschleifen
schluuzèg schlüpfrig-weich, schleimig, ekelig, feucht-klebrig
Schluuzèn (f) Schleim
Schmåggètz (f) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte, mitteilsame Frau
schmåggètzn schmatzen
Schmandl (n) Schmarren, auch Palatschinken ohne Inhalt
Schmanggal (n) aufgewärmtes Koch, ev. auch Spezialitäten
Schmånhax (m) eine Person, die dummes daher redet und nicht ganz gscheit ist
schmattèg reich an Geld
Schmåtz - Schmåtza (f - m) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte Person

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
schlåån schleifend gehen
Schlåårèn (f) schlechte, wässrige, kalte etc... Suppe oder Kaffee und dergleichen
Schlaaz (m) Schleim
Schlåmpåmpn (m) verwahrloste Kleidung an einem liederlichen Menschen
Schlåmpthres (f) Vorwurf an ein schlampiges Mädchen
Schlanggl (m) Schlingel
Schlanza - Lantscha (m) jemand, der immer unterwegs ist
schlårfn beim Gehen die Füße nicht heben, die Füße dahinstreifen, auch Kühe können schlårfn
schlårggètzn mit zu großen Schuhen dahergehen
Schlårggn (f) schlamperte, vulgäre Frau; (m) ausgetretener Schuh oder Patschen
Schlårpfn ausgetretene Schuhe (wird nur in Mehrzahl verwendet)
schlaudarèsch schlampig
Schlawina (m) Taugenichts
schléégn ein Tier schlachten
Schlégl (m) großer Holzschlägel
schlégln hämmern
schleì, schleìn beeilen
schlénggln Bleibe wechseln, schlenkern
Schlénggltôg (m) 2. Februar, Maria Lichtmess, der Tag, an dem die Dienstboten ihren Arbeitgeber wechseln konnten.
schlénggn ein Kleidungsstück locker überwerfen
Schliafal (n) hörnchenförmige Nudeln
Schliaffa (m) Kamin, der groß genug ist, dass ein Schornsteinfeger durchschlüpfen kann
schliaffn sich in enger Umgeben durchzwängen (durchschlüpfen), "es schliaft nit" heißt: man mag etwas nicht essen
Schlicht (f) Seifenwasser, das der Weber zum geschmeidig Machen des Kettfadens benötigt
schliern schleifend gehen, auf glattem Untergrund z. B.: auf Eis
Schliidn - Schliidn vichaziachn (m) Schlitten, auch ungeschlachtes Weibsbild - das Gespräch auf etwas bringen, das eigentlich vermieden hätte werden sollen
schlinddn schlucken
Schlipfloch (n) Schlupfloch
Schlitta oder Gschlitta Kinder
Schloapf (f) flaches Holzschlittchen, um Heu von steilen Hängen herunter zu transportieren
Schloar (m) Schleier
schloassn Reinigen der Därme zur Wursterzeugung
Schlôg - da gleich Schlôg (m) Schlag - die gleiche Eingenart, Charaktereigenschaft, das gleiche Aussehen, wird verwendet bei Familien und Sippen - vgl. Mårch, das nur aufs Aussehen geht
Schlôggåttan Gatter, welcher durch Gravitationskraft von alleine schließt
schlôôfkrôdn wenn man keine Zeit zum Schlafen hat und dies längere Zeit durchstehen muß - war früher auf der Alm häufig der Fall
schlôun gut gelingen
Schluaf, Schlurf (m) Gigolo
schludarèg unappetitlich
schlurfèn Flüssiges geräuschvoll einnehmen
Schluuf (m) Schlupfloch, enger schmaler Durchgang
schluun beim Gehen die Füße dahinschleifen
schluuzèg schlüpfrig-weich, schleimig, ekelig, feucht-klebrig
Schluuzèn (f) Schleim
Schmåggètz (f) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte, mitteilsame Frau
schmåggètzn schmatzen
Schmandl (n) Schmarren, auch Palatschinken ohne Inhalt
Schmanggal (n) aufgewärmtes Koch, ev. auch Spezialitäten
Schmånhax (m) eine Person, die dummes daher redet und nicht ganz gscheit ist
schmattèg reich an Geld
Schmåtz - Schmåtza (f - m) gutmütige, unbeholfene, leicht beschränkte Person


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).