Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Schafèbauch (m) etwas naive Frau
Schafèduttn (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèhax (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèschoad (f) die Trennung der Schafe und Einteilung nach ihren Besitzern im Herbst
Schåffa (m) bei einem großen Bauernhof, gab es einen Schåffa, der im heutigen Sinn als Geschäftsführer zu verstehen ist und der Stellvertreter des Bauern oder Verwalters war
Schaglied (n) Verbindungsstück für Kettenglieder
Schagrutschn fette Almspeise aus Butter, Mehl, Zibeben, ähnlich wie Möichamuas (wird nur in Mehrzahl verwendet) - der Ausdruck dürfte eher aus Kössen stammen und somit kein eigentliches St. Johanner Wort sein.
Schamei (n) Fußhocker, Schemel
Schamiizl (n) Papiertüte
Schantènger (m) Gendarm
Schanzei (n) kleine Schanze zum Skispringen, aber auch: Nebenjobm, der etwas einbringt
schånzn fleißig arbeiten
Schapfal (n) Holzgefäß
Schåpfn (m) große Schöpfkelle
Schårrkéédn (f) bremsende Kette unter dem Holz bei Transport im Winter - vgl. "Kuafkéédn"
Schatzbaschtei (n) Aufschneider
Schatzbauch (m) Plaudertasche
schatzn plaudern, auch aufschneiden, aus der Luft gegriffen reden, wenig ernsthaftes reden.
schau Di - Schau Di ù - schau Di nit ù sind alles Ausrufe des Erstaunenes
Schaukn (m) Gailstelle durch Kuhflade auf Weide oder kleine Staudengruppe auf Grasfläche
Schbôdl (f) provisorische Fixierstrebe
schean scharren, kratzen, scheren
Scheàngètza (m) nervöses körperliches Zucken
Scheaschz (m) Endstück vom Brot, vgl. allgemein österreichisch: "Scherzerl"
scheaschzn aufgeregt herumspringen
scheassln pfurzen
schedagweanggat schief, verquert, verzogen, verbogen, windschief (vgl. auch tschedagweanggat)
schéé géh wenig zu tun haben bei der Arbeit, das Vieh geht schéé auf der Alm, wenn genügend Futter vorhanden ist
Scheèl (m) Schädel
scheèln schlagen
Scheesn (f) Mädchen (ziemlich abwertend)
Scheewa (f) altes, klappriges Weibsbild
Scheewal (n) Babyrassel
Schééwal (n) kleiner Heuhaufen
Scheffa Scheffau
Scheì - koan Scheì (n) Schein - i hu koan Scheì aufdenkt heißt: ich habe keinster Weise daran gedacht, nicht im entferntesten
Scheibtruch (f) Schubkarren mit Seitenwänden
scheich scheu
Scheichn - an Scheichn hôm (m) Angst, Scheu - sich fürchten
scheidèg scharf geschliffen bei Messer und dergeleichen, aber auch als Ausdruck der Begeisteurng wird "schneidèg" verwendet
Scheidl (f) Holzscheit
Scheiei (n) Schale, Tasse
Scheißdreckkinèng (m) Kotkegel im Plumsklo
scheißfreindlich übertrieben freundlich
Scheißhaislluttn (f) Schacht beim Plumsklo
Scheiss (f) Durchfall
Scheissa (m) Feigling, aber auch unreifer Knabe
Scheißschicht (f) letzter Arbeitstag
schendtn stark rügen, schelten
Schéppè (m) Hemdzipfel, das aus der Hose herausragt

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Schafèbauch (m) etwas naive Frau
Schafèduttn (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèhax (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèschoad (f) die Trennung der Schafe und Einteilung nach ihren Besitzern im Herbst
Schåffa (m) bei einem großen Bauernhof, gab es einen Schåffa, der im heutigen Sinn als Geschäftsführer zu verstehen ist und der Stellvertreter des Bauern oder Verwalters war
Schaglied (n) Verbindungsstück für Kettenglieder
Schagrutschn fette Almspeise aus Butter, Mehl, Zibeben, ähnlich wie Möichamuas (wird nur in Mehrzahl verwendet) - der Ausdruck dürfte eher aus Kössen stammen und somit kein eigentliches St. Johanner Wort sein.
Schamei (n) Fußhocker, Schemel
Schamiizl (n) Papiertüte
Schantènger (m) Gendarm
Schanzei (n) kleine Schanze zum Skispringen, aber auch: Nebenjobm, der etwas einbringt
schånzn fleißig arbeiten
Schapfal (n) Holzgefäß
Schåpfn (m) große Schöpfkelle
Schårrkéédn (f) bremsende Kette unter dem Holz bei Transport im Winter - vgl. "Kuafkéédn"
Schatzbaschtei (n) Aufschneider
Schatzbauch (m) Plaudertasche
schatzn plaudern, auch aufschneiden, aus der Luft gegriffen reden, wenig ernsthaftes reden.
schau Di - Schau Di ù - schau Di nit ù sind alles Ausrufe des Erstaunenes
Schaukn (m) Gailstelle durch Kuhflade auf Weide oder kleine Staudengruppe auf Grasfläche
Schbôdl (f) provisorische Fixierstrebe
schean scharren, kratzen, scheren
Scheàngètza (m) nervöses körperliches Zucken
Scheaschz (m) Endstück vom Brot, vgl. allgemein österreichisch: "Scherzerl"
scheaschzn aufgeregt herumspringen
scheassln pfurzen
schedagweanggat schief, verquert, verzogen, verbogen, windschief (vgl. auch tschedagweanggat)
schéé géh wenig zu tun haben bei der Arbeit, das Vieh geht schéé auf der Alm, wenn genügend Futter vorhanden ist
Scheèl (m) Schädel
scheèln schlagen
Scheesn (f) Mädchen (ziemlich abwertend)
Scheewa (f) altes, klappriges Weibsbild
Scheewal (n) Babyrassel
Schééwal (n) kleiner Heuhaufen
Scheffa Scheffau
Scheì - koan Scheì (n) Schein - i hu koan Scheì aufdenkt heißt: ich habe keinster Weise daran gedacht, nicht im entferntesten
Scheibtruch (f) Schubkarren mit Seitenwänden
scheich scheu
Scheichn - an Scheichn hôm (m) Angst, Scheu - sich fürchten
scheidèg scharf geschliffen bei Messer und dergeleichen, aber auch als Ausdruck der Begeisteurng wird "schneidèg" verwendet
Scheidl (f) Holzscheit
Scheiei (n) Schale, Tasse
Scheißdreckkinèng (m) Kotkegel im Plumsklo
scheißfreindlich übertrieben freundlich
Scheißhaislluttn (f) Schacht beim Plumsklo
Scheiss (f) Durchfall
Scheissa (m) Feigling, aber auch unreifer Knabe
Scheißschicht (f) letzter Arbeitstag
schendtn stark rügen, schelten
Schéppè (m) Hemdzipfel, das aus der Hose herausragt

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Schafèbauch (m) etwas naive Frau
Schafèduttn (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèhax (m) Person, die dummes tut und sagt, bzw. recht wichtig tut, wo aber nichts dahinter ist
Schafèschoad (f) die Trennung der Schafe und Einteilung nach ihren Besitzern im Herbst
Schåffa (m) bei einem großen Bauernhof, gab es einen Schåffa, der im heutigen Sinn als Geschäftsführer zu verstehen ist und der Stellvertreter des Bauern oder Verwalters war
Schaglied (n) Verbindungsstück für Kettenglieder
Schagrutschn fette Almspeise aus Butter, Mehl, Zibeben, ähnlich wie Möichamuas (wird nur in Mehrzahl verwendet) - der Ausdruck dürfte eher aus Kössen stammen und somit kein eigentliches St. Johanner Wort sein.
Schamei (n) Fußhocker, Schemel
Schamiizl (n) Papiertüte
Schantènger (m) Gendarm
Schanzei (n) kleine Schanze zum Skispringen, aber auch: Nebenjobm, der etwas einbringt
schånzn fleißig arbeiten
Schapfal (n) Holzgefäß
Schåpfn (m) große Schöpfkelle
Schårrkéédn (f) bremsende Kette unter dem Holz bei Transport im Winter - vgl. "Kuafkéédn"
Schatzbaschtei (n) Aufschneider
Schatzbauch (m) Plaudertasche
schatzn plaudern, auch aufschneiden, aus der Luft gegriffen reden, wenig ernsthaftes reden.
schau Di - Schau Di ù - schau Di nit ù sind alles Ausrufe des Erstaunenes
Schaukn (m) Gailstelle durch Kuhflade auf Weide oder kleine Staudengruppe auf Grasfläche
Schbôdl (f) provisorische Fixierstrebe
schean scharren, kratzen, scheren
Scheàngètza (m) nervöses körperliches Zucken
Scheaschz (m) Endstück vom Brot, vgl. allgemein österreichisch: "Scherzerl"
scheaschzn aufgeregt herumspringen
scheassln pfurzen
schedagweanggat schief, verquert, verzogen, verbogen, windschief (vgl. auch tschedagweanggat)
schéé géh wenig zu tun haben bei der Arbeit, das Vieh geht schéé auf der Alm, wenn genügend Futter vorhanden ist
Scheèl (m) Schädel
scheèln schlagen
Scheesn (f) Mädchen (ziemlich abwertend)
Scheewa (f) altes, klappriges Weibsbild
Scheewal (n) Babyrassel
Schééwal (n) kleiner Heuhaufen
Scheffa Scheffau
Scheì - koan Scheì (n) Schein - i hu koan Scheì aufdenkt heißt: ich habe keinster Weise daran gedacht, nicht im entferntesten
Scheibtruch (f) Schubkarren mit Seitenwänden
scheich scheu
Scheichn - an Scheichn hôm (m) Angst, Scheu - sich fürchten
scheidèg scharf geschliffen bei Messer und dergeleichen, aber auch als Ausdruck der Begeisteurng wird "schneidèg" verwendet
Scheidl (f) Holzscheit
Scheiei (n) Schale, Tasse
Scheißdreckkinèng (m) Kotkegel im Plumsklo
scheißfreindlich übertrieben freundlich
Scheißhaislluttn (f) Schacht beim Plumsklo
Scheiss (f) Durchfall
Scheissa (m) Feigling, aber auch unreifer Knabe
Scheißschicht (f) letzter Arbeitstag
schendtn stark rügen, schelten
Schéppè (m) Hemdzipfel, das aus der Hose herausragt


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).