Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
suchtèg seì Schnupfen haben, rotzig sein, etwas verkühlt sein
Suh (m) Sohn
suhln langsam herumtun
Suhwendkäfa (m) Junikäfer
Suiwamantei (n) Pflanze namens Alpenfrauenmantel = alchemilla alpina
Summ (m) Same
Summakhaar (n) Sommerfell
Summamôhda (m) Angestellter zum Mähen für die Heuernte
Sumpara (m) Jammerer, dem nichts recht ist
Sums(a) (m) nörgelnder, jammender, langweiliger Mensch
Sunn (f) Sonne
Sunnstean (m) Sonnenblume
Suppn brockn Brotstückchen in Suppe geben
Suppnschlitz (m) Mund
Suppntrénza (m) schwerfälliger, langsamer, auch einfältiger Mann
Surm (m) ermüdender, langweiliger Mensch, ein Jammerer, aber auch: langweiliges Gerede
Suud (m) Rausch, Sud
Suul (f) langsame, gutmütige, leichtgläubige, naive Frau
suùn Jauche am Feld aufbringen
Suur (f) Jauche, Soße zum Einbeizen von Fleisch
Suurèn (f) mit Wasser angerührte Marmelade, verdünnt; auch schwacher Kaffee
Suurschåpfn (m) große, hölzerne Schöpfkelle für Jauche
Sùwenndbleamè (n) Margeriten
Sùwénndkefal (n) Glühwürmchen
Suwétt (m) Samt
Suwéttbanndl (n) Plüsch- oder Samtband

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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suchtèg seì Schnupfen haben, rotzig sein, etwas verkühlt sein
Suh (m) Sohn
suhln langsam herumtun
Suhwendkäfa (m) Junikäfer
Suiwamantei (n) Pflanze namens Alpenfrauenmantel = alchemilla alpina
Summ (m) Same
Summakhaar (n) Sommerfell
Summamôhda (m) Angestellter zum Mähen für die Heuernte
Sumpara (m) Jammerer, dem nichts recht ist
Sums(a) (m) nörgelnder, jammender, langweiliger Mensch
Sunn (f) Sonne
Sunnstean (m) Sonnenblume
Suppn brockn Brotstückchen in Suppe geben
Suppnschlitz (m) Mund
Suppntrénza (m) schwerfälliger, langsamer, auch einfältiger Mann
Surm (m) ermüdender, langweiliger Mensch, ein Jammerer, aber auch: langweiliges Gerede
Suud (m) Rausch, Sud
Suul (f) langsame, gutmütige, leichtgläubige, naive Frau
suùn Jauche am Feld aufbringen
Suur (f) Jauche, Soße zum Einbeizen von Fleisch
Suurèn (f) mit Wasser angerührte Marmelade, verdünnt; auch schwacher Kaffee
Suurschåpfn (m) große, hölzerne Schöpfkelle für Jauche
Sùwenndbleamè (n) Margeriten
Sùwénndkefal (n) Glühwürmchen
Suwétt (m) Samt
Suwéttbanndl (n) Plüsch- oder Samtband

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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suchtèg seì Schnupfen haben, rotzig sein, etwas verkühlt sein
Suh (m) Sohn
suhln langsam herumtun
Suhwendkäfa (m) Junikäfer
Suiwamantei (n) Pflanze namens Alpenfrauenmantel = alchemilla alpina
Summ (m) Same
Summakhaar (n) Sommerfell
Summamôhda (m) Angestellter zum Mähen für die Heuernte
Sumpara (m) Jammerer, dem nichts recht ist
Sums(a) (m) nörgelnder, jammender, langweiliger Mensch
Sunn (f) Sonne
Sunnstean (m) Sonnenblume
Suppn brockn Brotstückchen in Suppe geben
Suppnschlitz (m) Mund
Suppntrénza (m) schwerfälliger, langsamer, auch einfältiger Mann
Surm (m) ermüdender, langweiliger Mensch, ein Jammerer, aber auch: langweiliges Gerede
Suud (m) Rausch, Sud
Suul (f) langsame, gutmütige, leichtgläubige, naive Frau
suùn Jauche am Feld aufbringen
Suur (f) Jauche, Soße zum Einbeizen von Fleisch
Suurèn (f) mit Wasser angerührte Marmelade, verdünnt; auch schwacher Kaffee
Suurschåpfn (m) große, hölzerne Schöpfkelle für Jauche
Sùwenndbleamè (n) Margeriten
Sùwénndkefal (n) Glühwürmchen
Suwétt (m) Samt
Suwéttbanndl (n) Plüsch- oder Samtband


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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).