Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Ruadaleiwè (n) Unterhemd ohne Ärmel
Ruam (f) Rübe, Rüben
Ruamhiasch (m) schwerfälliger, nicht flexibler Mensch
Ruamzuzla (m) beschränkte Person
Ruapp - Riapè - Riapei (m) Rupert
Rucksôôckstier (m) künstlicher Besamer
rummèg unsauber, schmierig, dreckig
Rumpè (f) gewellte Unterlage, Waschrumpel, auch: Frau ohne Feingefühl
Rumpèdåsch (f) Ausdruck für ein dummes Weibsbild
Rumpèkumma (f) Rumpelkammer
rumsichtèg seì das ist alles, das hell ist worauf man den Dreck sofort sieht, z. B.: Kleidung
rundummadum ringsherum
Runga (f) Stelle, wo beim Wagen die Bretter anliegen, z. B.: beim Leiterwagen
runggat und bunggat rundlich und uneben
Runggl (f) Runkelrübe, Rübe als Schweinefutter; auch: häßliche Frau
Rungunggl (f) naives Weibsbild
Runst (m) kleiner, künstlicher Wassergraben
Runsthau (f) Haue zum Ziehen von kleinen Wassergräben
Russn (m) Küchenschaben, Russen
Rutsch (f) Rutschbahn, aber auch Nymphomanin
s'Lést auf da Muih hôm beim Sterben sein
s'Nah (n) Neumond
sáá säen
Saamétzn (m) Holzschaff zum Umhängen, wurde für die Aussaat verwendet
Saàs (f) Sense
saftln dem Alkohol ordentlich zusprechen, aber auch: wenn eine Wunde stark nässt
saggaradie Überraschungsausdruck wie etwa: oho!
saggarisch - saggarsich seì besonders, übermäßig - eingebildet, großtuerisch, bestimmend und beherrschend sein
såggètzn tut Boden und Untergrund, wenn er vollständig wassergesättigt ist, sodass beim Gehen der Schuh regelrechtangesaugt wird
Saggrawôid Ausdruck des Erstaunens, wie: Sapperlott
Sàhswårb (f) Sensenstiel
Saia (f) Molke-Essig
Saiapånzn (m) Holzgefäß für Molke-Essig
Sainihåns St. Johann in Tirol
Såmmia auch Såmma (m) derjenige, welcher in der Kirche die Kollekte sammelt
Såmstôgnockn (nur Mz) ähnlich wie Kasspazl, aber eher breiartig
Såmstôgsunn (f) kurze Auflockerung der Wolken am Samstag
Såndl (f) Kurzform für Susanne
Sanktus (m) ermüdende Wiederholung
Sapparadie Ruf des Erstaunens, so was
Sarm (m) Rausch
satzn schnell laufen, wie in einem Satz eilen
Sau - a kôidè Sau (f) Sau - eine skrupellose Person, die über Leichen geht
Saubär (m) Eber, auch schmutziger oder unflätiger Mann
Saubleamè (n) Löwenzahn
Saubréém (f) große Rinder- bzw. Pferdebremse
Saubuga (m) Schimpfwort für ein Pferd
Säudåsch (f) Umlenkrolle
Saudiesn (f) Fass für Schweinefutter
sauètzn ein Gemisch von regnerisch-windig und kalt

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Ruadaleiwè (n) Unterhemd ohne Ärmel
Ruam (f) Rübe, Rüben
Ruamhiasch (m) schwerfälliger, nicht flexibler Mensch
Ruamzuzla (m) beschränkte Person
Ruapp - Riapè - Riapei (m) Rupert
Rucksôôckstier (m) künstlicher Besamer
rummèg unsauber, schmierig, dreckig
Rumpè (f) gewellte Unterlage, Waschrumpel, auch: Frau ohne Feingefühl
Rumpèdåsch (f) Ausdruck für ein dummes Weibsbild
Rumpèkumma (f) Rumpelkammer
rumsichtèg seì das ist alles, das hell ist worauf man den Dreck sofort sieht, z. B.: Kleidung
rundummadum ringsherum
Runga (f) Stelle, wo beim Wagen die Bretter anliegen, z. B.: beim Leiterwagen
runggat und bunggat rundlich und uneben
Runggl (f) Runkelrübe, Rübe als Schweinefutter; auch: häßliche Frau
Rungunggl (f) naives Weibsbild
Runst (m) kleiner, künstlicher Wassergraben
Runsthau (f) Haue zum Ziehen von kleinen Wassergräben
Russn (m) Küchenschaben, Russen
Rutsch (f) Rutschbahn, aber auch Nymphomanin
s'Lést auf da Muih hôm beim Sterben sein
s'Nah (n) Neumond
sáá säen
Saamétzn (m) Holzschaff zum Umhängen, wurde für die Aussaat verwendet
Saàs (f) Sense
saftln dem Alkohol ordentlich zusprechen, aber auch: wenn eine Wunde stark nässt
saggaradie Überraschungsausdruck wie etwa: oho!
saggarisch - saggarsich seì besonders, übermäßig - eingebildet, großtuerisch, bestimmend und beherrschend sein
såggètzn tut Boden und Untergrund, wenn er vollständig wassergesättigt ist, sodass beim Gehen der Schuh regelrechtangesaugt wird
Saggrawôid Ausdruck des Erstaunens, wie: Sapperlott
Sàhswårb (f) Sensenstiel
Saia (f) Molke-Essig
Saiapånzn (m) Holzgefäß für Molke-Essig
Sainihåns St. Johann in Tirol
Såmmia auch Såmma (m) derjenige, welcher in der Kirche die Kollekte sammelt
Såmstôgnockn (nur Mz) ähnlich wie Kasspazl, aber eher breiartig
Såmstôgsunn (f) kurze Auflockerung der Wolken am Samstag
Såndl (f) Kurzform für Susanne
Sanktus (m) ermüdende Wiederholung
Sapparadie Ruf des Erstaunens, so was
Sarm (m) Rausch
satzn schnell laufen, wie in einem Satz eilen
Sau - a kôidè Sau (f) Sau - eine skrupellose Person, die über Leichen geht
Saubär (m) Eber, auch schmutziger oder unflätiger Mann
Saubleamè (n) Löwenzahn
Saubréém (f) große Rinder- bzw. Pferdebremse
Saubuga (m) Schimpfwort für ein Pferd
Säudåsch (f) Umlenkrolle
Saudiesn (f) Fass für Schweinefutter
sauètzn ein Gemisch von regnerisch-windig und kalt

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Ruadaleiwè (n) Unterhemd ohne Ärmel
Ruam (f) Rübe, Rüben
Ruamhiasch (m) schwerfälliger, nicht flexibler Mensch
Ruamzuzla (m) beschränkte Person
Ruapp - Riapè - Riapei (m) Rupert
Rucksôôckstier (m) künstlicher Besamer
rummèg unsauber, schmierig, dreckig
Rumpè (f) gewellte Unterlage, Waschrumpel, auch: Frau ohne Feingefühl
Rumpèdåsch (f) Ausdruck für ein dummes Weibsbild
Rumpèkumma (f) Rumpelkammer
rumsichtèg seì das ist alles, das hell ist worauf man den Dreck sofort sieht, z. B.: Kleidung
rundummadum ringsherum
Runga (f) Stelle, wo beim Wagen die Bretter anliegen, z. B.: beim Leiterwagen
runggat und bunggat rundlich und uneben
Runggl (f) Runkelrübe, Rübe als Schweinefutter; auch: häßliche Frau
Rungunggl (f) naives Weibsbild
Runst (m) kleiner, künstlicher Wassergraben
Runsthau (f) Haue zum Ziehen von kleinen Wassergräben
Russn (m) Küchenschaben, Russen
Rutsch (f) Rutschbahn, aber auch Nymphomanin
s'Lést auf da Muih hôm beim Sterben sein
s'Nah (n) Neumond
sáá säen
Saamétzn (m) Holzschaff zum Umhängen, wurde für die Aussaat verwendet
Saàs (f) Sense
saftln dem Alkohol ordentlich zusprechen, aber auch: wenn eine Wunde stark nässt
saggaradie Überraschungsausdruck wie etwa: oho!
saggarisch - saggarsich seì besonders, übermäßig - eingebildet, großtuerisch, bestimmend und beherrschend sein
såggètzn tut Boden und Untergrund, wenn er vollständig wassergesättigt ist, sodass beim Gehen der Schuh regelrechtangesaugt wird
Saggrawôid Ausdruck des Erstaunens, wie: Sapperlott
Sàhswårb (f) Sensenstiel
Saia (f) Molke-Essig
Saiapånzn (m) Holzgefäß für Molke-Essig
Sainihåns St. Johann in Tirol
Såmmia auch Såmma (m) derjenige, welcher in der Kirche die Kollekte sammelt
Såmstôgnockn (nur Mz) ähnlich wie Kasspazl, aber eher breiartig
Såmstôgsunn (f) kurze Auflockerung der Wolken am Samstag
Såndl (f) Kurzform für Susanne
Sanktus (m) ermüdende Wiederholung
Sapparadie Ruf des Erstaunens, so was
Sarm (m) Rausch
satzn schnell laufen, wie in einem Satz eilen
Sau - a kôidè Sau (f) Sau - eine skrupellose Person, die über Leichen geht
Saubär (m) Eber, auch schmutziger oder unflätiger Mann
Saubleamè (n) Löwenzahn
Saubréém (f) große Rinder- bzw. Pferdebremse
Saubuga (m) Schimpfwort für ein Pferd
Säudåsch (f) Umlenkrolle
Saudiesn (f) Fass für Schweinefutter
sauètzn ein Gemisch von regnerisch-windig und kalt


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).