Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Ùsténz hom Schwierigkeiten haben oder bekommen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
ùstiefèn jemanden zu etwas verleiten, anhetzen
ústôchèn tut der Schmied, wenn er einen Spitze z.B.: am Sapin macht
ùstoihn anstellen
ùstrah Stroh für das Vieh ausstreuen
ùsuachn heimsuchen (Krankheit)
ùsuachn - éppas ùsuachn von einem schnellen Unwohlsein oder einer schnell auftretenden Krankheit heimgesucht werden
ùtauchn anschieben, sich anstrengen
ùtoa auseinanderschütteln oder antun, oder sich bemühen, oder auch "er hôt si eppas ùtù = er hat Selbstmord begangen
ùtrôgn damit rechnen, kalkulieren, aber auch: jemandem etwas verheißen, das kann auch im erotischen Sinne sein
ùtroi - utrois Weda gefährlich, gewagt - unbeständiges Wetter
uunaschtèg unermesslich, sehr viel
Ùvastånd - an Ùvastånd hì seì låssn (m) Unverstand - jemandem die mangelnde Intelligenz nachsehen
Ùwånd (f) Ackerrand, wo Pflug gewendet wird
ùwårma frisch gemähtes Gras ausbreiten
uwaus - ôwaus steil hinunter
Ùwean - koà Ùwean Verkauf - keine Nachfrage, gilt für Dinge oder Menschen
ùweigarèsch appetitanregend, verlockend, es macht einen Gusto auf etwas
ùweign begierig wünschen, als verführerisch empfinden
Ùwuin (m) Unwillen, z.B.: da lédig Ùwuin = Torschlusspanik
ùzekalitèsch mit Vorsicht zu genießender Mensch, Lebensmittel nahe am Verderben
ùziachn anziehen (z.B.: Kleidung) aber auch Feuchtigkeit oder Gerüche aufnehmen
ùzischt leicht beschwipst
Ùzug - an Ùzug seì (m) im Kommen sein, es kündigt sich etwas an
ùzwidan stänkern

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Ùsténz hom Schwierigkeiten haben oder bekommen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
ùstiefèn jemanden zu etwas verleiten, anhetzen
ústôchèn tut der Schmied, wenn er einen Spitze z.B.: am Sapin macht
ùstoihn anstellen
ùstrah Stroh für das Vieh ausstreuen
ùsuachn heimsuchen (Krankheit)
ùsuachn - éppas ùsuachn von einem schnellen Unwohlsein oder einer schnell auftretenden Krankheit heimgesucht werden
ùtauchn anschieben, sich anstrengen
ùtoa auseinanderschütteln oder antun, oder sich bemühen, oder auch "er hôt si eppas ùtù = er hat Selbstmord begangen
ùtrôgn damit rechnen, kalkulieren, aber auch: jemandem etwas verheißen, das kann auch im erotischen Sinne sein
ùtroi - utrois Weda gefährlich, gewagt - unbeständiges Wetter
uunaschtèg unermesslich, sehr viel
Ùvastånd - an Ùvastånd hì seì låssn (m) Unverstand - jemandem die mangelnde Intelligenz nachsehen
Ùwånd (f) Ackerrand, wo Pflug gewendet wird
ùwårma frisch gemähtes Gras ausbreiten
uwaus - ôwaus steil hinunter
Ùwean - koà Ùwean Verkauf - keine Nachfrage, gilt für Dinge oder Menschen
ùweigarèsch appetitanregend, verlockend, es macht einen Gusto auf etwas
ùweign begierig wünschen, als verführerisch empfinden
Ùwuin (m) Unwillen, z.B.: da lédig Ùwuin = Torschlusspanik
ùzekalitèsch mit Vorsicht zu genießender Mensch, Lebensmittel nahe am Verderben
ùziachn anziehen (z.B.: Kleidung) aber auch Feuchtigkeit oder Gerüche aufnehmen
ùzischt leicht beschwipst
Ùzug - an Ùzug seì (m) im Kommen sein, es kündigt sich etwas an
ùzwidan stänkern

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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Ùsténz hom Schwierigkeiten haben oder bekommen (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
ùstiefèn jemanden zu etwas verleiten, anhetzen
ústôchèn tut der Schmied, wenn er einen Spitze z.B.: am Sapin macht
ùstoihn anstellen
ùstrah Stroh für das Vieh ausstreuen
ùsuachn heimsuchen (Krankheit)
ùsuachn - éppas ùsuachn von einem schnellen Unwohlsein oder einer schnell auftretenden Krankheit heimgesucht werden
ùtauchn anschieben, sich anstrengen
ùtoa auseinanderschütteln oder antun, oder sich bemühen, oder auch "er hôt si eppas ùtù = er hat Selbstmord begangen
ùtrôgn damit rechnen, kalkulieren, aber auch: jemandem etwas verheißen, das kann auch im erotischen Sinne sein
ùtroi - utrois Weda gefährlich, gewagt - unbeständiges Wetter
uunaschtèg unermesslich, sehr viel
Ùvastånd - an Ùvastånd hì seì låssn (m) Unverstand - jemandem die mangelnde Intelligenz nachsehen
Ùwånd (f) Ackerrand, wo Pflug gewendet wird
ùwårma frisch gemähtes Gras ausbreiten
uwaus - ôwaus steil hinunter
Ùwean - koà Ùwean Verkauf - keine Nachfrage, gilt für Dinge oder Menschen
ùweigarèsch appetitanregend, verlockend, es macht einen Gusto auf etwas
ùweign begierig wünschen, als verführerisch empfinden
Ùwuin (m) Unwillen, z.B.: da lédig Ùwuin = Torschlusspanik
ùzekalitèsch mit Vorsicht zu genießender Mensch, Lebensmittel nahe am Verderben
ùziachn anziehen (z.B.: Kleidung) aber auch Feuchtigkeit oder Gerüche aufnehmen
ùzischt leicht beschwipst
Ùzug - an Ùzug seì (m) im Kommen sein, es kündigt sich etwas an
ùzwidan stänkern


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Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).