Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Wischpè (f) Holzhaken für Heuseil, lebhafter dünner quirliger Mensch
Wischpei (n) kleine Flöte, oder Pfeife
wischpèn pfeifen
wist nach links als Fuhrmannsruf an die Pferde
Wix kriagn Schläge bekommen
Wixleìwånd (f) gewachstes Tischtuch
wixn onanieren, oanè wixn = jemanden schlagen, Schuach wixn = Schuhe polieren
Wizei (nur Mz) Fusseln bzw. klein zusammengeknüllt oder gedrehtes Material
wôa i nit das weiß ich nicht
woach weich
Woad (f) Weide
woadlauda Jôgdhund (m) ein Jagdhund mit abnormalen Jagdlauten
Woastlèng (m) Speiseröhre beim Tier
Woaz (m) Weizen
woazan aus Weizen bestehend (z. B. Mehl, Brot), aber auch: weich, nachgiebig
wôffaroana welcher
Wogei (n) eine Rolle Bauernleinen
woi vagunnt wohl vergönnt
woi woi Bejahung, oja
wöia, wöiisch schlampig, ungeschlacht, leicht verwahrlost
Wöiana (m) einer der schlampig, ungeschlacht , leicht verwahrlost daher kommt
Woidmanei (n) Bärlapp
woidsamèg ist ein Kantholz oder Brett, das auf Grund der gewachsenen Form des Stammes zunehmend schmaler und runder wird
woifè billig, wohlfeil
Wôifôscht (f) Wallfahrt
Woiga (m) Nudelholz
Woigbreed (n) Brett auf dem Teig ausgerollt bzw. verarbeitet wird
woign, woigln ausrollen, rollen z.B.: Teig, sich wälzen, wie es Tiere machen
Woihmat (m) Gemeiner Dost - wilder Majoran
woin wollen
Wöisl (m) unappetitlich ungepflegter Mensch
woitan besonders - Steigerungsstufe nach oben und nach unten z.B.: woitan kloà oder woitan grôuß
Woof - Woofei (m) Wolfgang
Wôôg (f) Waage
wôôn geworden - vgl. aussawean - aussawôôn
wôs - wôs gaits denn? was - was gibt es denn, was ist los?
wôs gib und gab bei ins da Brauch gween is was immer schon bei uns üblich war
Wôsn (m) schwerer starker Mensch, Rasenstück, Mehrzahl beim Rasenstück: Wasn
Wôuscht - Wääschta - Wääschtei (n) Wort - Worte - Wörtchen
wualat wean eine innere Unruhe bekommen
wualn chaotisches durcheinander-agieren, etwa Ameisen, Fische im Teich etc...
wuassn das Gegenteil von ruhig im Bett liegen
Wuchtln (f) Buchteln aber mit Marmelade im Gegensatz zu Rôuhnu(d)ln, die ohne Marmelade gemacht werden
Wuhnalgoaß (f) neugieriger Mensch
Wuidafloß (m) ständiges Ödem, das vom Euter der Kuh ausgeht
wuidschissèg schreckhaft, z.B.: eine Kuh aber auch ein Mensch kann "wuidschissig" sein
wummèn es tummelt sich, es wimmelt vor z. b.: Ameisen und dergleichen
wunala neugierig, wunderlich
wunasöitn fast nie
Wurfèn (f) eine Kuh, die viel zu früh gekalbt, also verworfen hat

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Wischpè (f) Holzhaken für Heuseil, lebhafter dünner quirliger Mensch
Wischpei (n) kleine Flöte, oder Pfeife
wischpèn pfeifen
wist nach links als Fuhrmannsruf an die Pferde
Wix kriagn Schläge bekommen
Wixleìwånd (f) gewachstes Tischtuch
wixn onanieren, oanè wixn = jemanden schlagen, Schuach wixn = Schuhe polieren
Wizei (nur Mz) Fusseln bzw. klein zusammengeknüllt oder gedrehtes Material
wôa i nit das weiß ich nicht
woach weich
Woad (f) Weide
woadlauda Jôgdhund (m) ein Jagdhund mit abnormalen Jagdlauten
Woastlèng (m) Speiseröhre beim Tier
Woaz (m) Weizen
woazan aus Weizen bestehend (z. B. Mehl, Brot), aber auch: weich, nachgiebig
wôffaroana welcher
Wogei (n) eine Rolle Bauernleinen
woi vagunnt wohl vergönnt
woi woi Bejahung, oja
wöia, wöiisch schlampig, ungeschlacht, leicht verwahrlost
Wöiana (m) einer der schlampig, ungeschlacht , leicht verwahrlost daher kommt
Woidmanei (n) Bärlapp
woidsamèg ist ein Kantholz oder Brett, das auf Grund der gewachsenen Form des Stammes zunehmend schmaler und runder wird
woifè billig, wohlfeil
Wôifôscht (f) Wallfahrt
Woiga (m) Nudelholz
Woigbreed (n) Brett auf dem Teig ausgerollt bzw. verarbeitet wird
woign, woigln ausrollen, rollen z.B.: Teig, sich wälzen, wie es Tiere machen
Woihmat (m) Gemeiner Dost - wilder Majoran
woin wollen
Wöisl (m) unappetitlich ungepflegter Mensch
woitan besonders - Steigerungsstufe nach oben und nach unten z.B.: woitan kloà oder woitan grôuß
Woof - Woofei (m) Wolfgang
Wôôg (f) Waage
wôôn geworden - vgl. aussawean - aussawôôn
wôs - wôs gaits denn? was - was gibt es denn, was ist los?
wôs gib und gab bei ins da Brauch gween is was immer schon bei uns üblich war
Wôsn (m) schwerer starker Mensch, Rasenstück, Mehrzahl beim Rasenstück: Wasn
Wôuscht - Wääschta - Wääschtei (n) Wort - Worte - Wörtchen
wualat wean eine innere Unruhe bekommen
wualn chaotisches durcheinander-agieren, etwa Ameisen, Fische im Teich etc...
wuassn das Gegenteil von ruhig im Bett liegen
Wuchtln (f) Buchteln aber mit Marmelade im Gegensatz zu Rôuhnu(d)ln, die ohne Marmelade gemacht werden
Wuhnalgoaß (f) neugieriger Mensch
Wuidafloß (m) ständiges Ödem, das vom Euter der Kuh ausgeht
wuidschissèg schreckhaft, z.B.: eine Kuh aber auch ein Mensch kann "wuidschissig" sein
wummèn es tummelt sich, es wimmelt vor z. b.: Ameisen und dergleichen
wunala neugierig, wunderlich
wunasöitn fast nie
Wurfèn (f) eine Kuh, die viel zu früh gekalbt, also verworfen hat

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Wischpè (f) Holzhaken für Heuseil, lebhafter dünner quirliger Mensch
Wischpei (n) kleine Flöte, oder Pfeife
wischpèn pfeifen
wist nach links als Fuhrmannsruf an die Pferde
Wix kriagn Schläge bekommen
Wixleìwånd (f) gewachstes Tischtuch
wixn onanieren, oanè wixn = jemanden schlagen, Schuach wixn = Schuhe polieren
Wizei (nur Mz) Fusseln bzw. klein zusammengeknüllt oder gedrehtes Material
wôa i nit das weiß ich nicht
woach weich
Woad (f) Weide
woadlauda Jôgdhund (m) ein Jagdhund mit abnormalen Jagdlauten
Woastlèng (m) Speiseröhre beim Tier
Woaz (m) Weizen
woazan aus Weizen bestehend (z. B. Mehl, Brot), aber auch: weich, nachgiebig
wôffaroana welcher
Wogei (n) eine Rolle Bauernleinen
woi vagunnt wohl vergönnt
woi woi Bejahung, oja
wöia, wöiisch schlampig, ungeschlacht, leicht verwahrlost
Wöiana (m) einer der schlampig, ungeschlacht , leicht verwahrlost daher kommt
Woidmanei (n) Bärlapp
woidsamèg ist ein Kantholz oder Brett, das auf Grund der gewachsenen Form des Stammes zunehmend schmaler und runder wird
woifè billig, wohlfeil
Wôifôscht (f) Wallfahrt
Woiga (m) Nudelholz
Woigbreed (n) Brett auf dem Teig ausgerollt bzw. verarbeitet wird
woign, woigln ausrollen, rollen z.B.: Teig, sich wälzen, wie es Tiere machen
Woihmat (m) Gemeiner Dost - wilder Majoran
woin wollen
Wöisl (m) unappetitlich ungepflegter Mensch
woitan besonders - Steigerungsstufe nach oben und nach unten z.B.: woitan kloà oder woitan grôuß
Woof - Woofei (m) Wolfgang
Wôôg (f) Waage
wôôn geworden - vgl. aussawean - aussawôôn
wôs - wôs gaits denn? was - was gibt es denn, was ist los?
wôs gib und gab bei ins da Brauch gween is was immer schon bei uns üblich war
Wôsn (m) schwerer starker Mensch, Rasenstück, Mehrzahl beim Rasenstück: Wasn
Wôuscht - Wääschta - Wääschtei (n) Wort - Worte - Wörtchen
wualat wean eine innere Unruhe bekommen
wualn chaotisches durcheinander-agieren, etwa Ameisen, Fische im Teich etc...
wuassn das Gegenteil von ruhig im Bett liegen
Wuchtln (f) Buchteln aber mit Marmelade im Gegensatz zu Rôuhnu(d)ln, die ohne Marmelade gemacht werden
Wuhnalgoaß (f) neugieriger Mensch
Wuidafloß (m) ständiges Ödem, das vom Euter der Kuh ausgeht
wuidschissèg schreckhaft, z.B.: eine Kuh aber auch ein Mensch kann "wuidschissig" sein
wummèn es tummelt sich, es wimmelt vor z. b.: Ameisen und dergleichen
wunala neugierig, wunderlich
wunasöitn fast nie
Wurfèn (f) eine Kuh, die viel zu früh gekalbt, also verworfen hat


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).