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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
ùnån immerfort
unåntù - unåntstù immer wieder
unårtèg enorm, übermäßig, außergewöhnlich
unehr unverschämt
ùnétzn benetzen, befeuchten
Untadian (f) die in der Hierarchie zweithöchste Magd
untahaitla unterhaltsam, gesellig
untakéma - nit untakéma begegnen, auch: auffinden - nit untakéma = noch nie damit konfrontiert worden sein
untamåniern, untamèniern kleinkriegen, unterdrücken, übervorteilen
Untan - nôchn Untan (n) Nachmittagsjause - nach der Nachmittagsjause etwa 15 - 16 Uhr
untaranån kéma sich vermischen, z.B.: Schafe etc.
Untasatzl (n) Untersetzer beim Blumentopf, Untertasse
untaschich unterhalb
untaseit die untere Seite, auch bei einem Haus die niedriger gelegene Seite
untastoihn abstützen, z.B.: ein Dach; jemandem etwas unterstellen, aber unterstoihn heißt, bei Regen sich unter ein Dach stellen oder ein Gefäß unterstellen, wenn ein Dach undicht ist.
unteì hôm reizen, gern tun, "es hôt mi unteì", wenn ich etwas gerne tun würde, wenn es mich nicht los lässt, etwas zu wissen
unteìbringa benachteiligen, übervorteilen
unteìkéma verunfallen (z.B.: unter Holzprügel oder Auto)
ùoagn sich aneignen
ùpåmpft überessen, zu viel gegessen haben
ùpåtzn bekleckern
ùpfustalat nicht gut anstellen, unschickliches Gehabe, auch äußerlich unförmig
ùplatzn Platz nehmen
ùpôr ungerade (vgl. frz. impair)
ùpuivan einschüren
ùraß zornig, gefährlich, unberechenbar
úreimèg Pech haben, Schaden davontragen
Uréssn (f) Speisereste, auch: Futterreste
ùriahn - nit ùdariahscht anrühren - nicht von der Stelle gebracht, nicht in Bewegung gebracht
ùrichtn anrichten (jedoch nicht im Sinne von Essen anrichten), sondern im Sinne, etwas einfädeln, organisieren oder auch anstellen
ùridln anrütteln, lockern
ùriigln - nit ùdariiglt locker machen (vgl. rogln) - nicht in Bewegung gebracht, z.B.: Stein, Baumstamnm etc.
ursachèg nachtragend, empfindlich gegen Vorwürfe
Urwa (m) Dialektform für Urban
Urwalaab (n) Lorbeerlaub
ùsauwa - nit nicht unschön, "a nit usauwas Dianei" ist also recht hübsch
Uschei, Uschl (f) Ursula
Ùschiiß (m) Rüge
Ùschissei (n) kleiner Raufhandel, harmloses Kräftemessen, lustiger Ringkampf
Ùschlachtn (f) Masern
ùschutzn ruckartig anschieben
ùschwar leicht geistig behindert
Ùsecha (m) Eichelhäher
ùsechn - dés sachat ma da nit ù ansehen, aber auch nach etwas gelüsten - dés sachat ma da nit ù = das würde man Dir nicht zutrauen
Ùsechtlstôôdt (f) Stelle, an welcher sich ein eingebauter Waschkessel befindet
ùseechtln Wäsche mit heißer Lauge überbrühen
ùsétzn ansetzen: z.B.: Likör, Blumenbeete, Speck um den Bauch, Blasinstrument, zum Sprung ansetzen etc.
ùstad - ùstads Weda unsichere Wetterlage
Ùstånd (m) ist da, wenn es nicht mehr weiter geht, wenn man also ansteht, aber auch: beim Eisschießen, wenn zwei Stöcke gleichzeitig das "Hasei" (Holzklötzchen) berühren
ùstanèg ist jemand, dem sein Benehmen gut ansteht, das zu seiner Persönlichkeit passt, der sich geschickt anstellt

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
ùnån immerfort
unåntù - unåntstù immer wieder
unårtèg enorm, übermäßig, außergewöhnlich
unehr unverschämt
ùnétzn benetzen, befeuchten
Untadian (f) die in der Hierarchie zweithöchste Magd
untahaitla unterhaltsam, gesellig
untakéma - nit untakéma begegnen, auch: auffinden - nit untakéma = noch nie damit konfrontiert worden sein
untamåniern, untamèniern kleinkriegen, unterdrücken, übervorteilen
Untan - nôchn Untan (n) Nachmittagsjause - nach der Nachmittagsjause etwa 15 - 16 Uhr
untaranån kéma sich vermischen, z.B.: Schafe etc.
Untasatzl (n) Untersetzer beim Blumentopf, Untertasse
untaschich unterhalb
untaseit die untere Seite, auch bei einem Haus die niedriger gelegene Seite
untastoihn abstützen, z.B.: ein Dach; jemandem etwas unterstellen, aber unterstoihn heißt, bei Regen sich unter ein Dach stellen oder ein Gefäß unterstellen, wenn ein Dach undicht ist.
unteì hôm reizen, gern tun, "es hôt mi unteì", wenn ich etwas gerne tun würde, wenn es mich nicht los lässt, etwas zu wissen
unteìbringa benachteiligen, übervorteilen
unteìkéma verunfallen (z.B.: unter Holzprügel oder Auto)
ùoagn sich aneignen
ùpåmpft überessen, zu viel gegessen haben
ùpåtzn bekleckern
ùpfustalat nicht gut anstellen, unschickliches Gehabe, auch äußerlich unförmig
ùplatzn Platz nehmen
ùpôr ungerade (vgl. frz. impair)
ùpuivan einschüren
ùraß zornig, gefährlich, unberechenbar
úreimèg Pech haben, Schaden davontragen
Uréssn (f) Speisereste, auch: Futterreste
ùriahn - nit ùdariahscht anrühren - nicht von der Stelle gebracht, nicht in Bewegung gebracht
ùrichtn anrichten (jedoch nicht im Sinne von Essen anrichten), sondern im Sinne, etwas einfädeln, organisieren oder auch anstellen
ùridln anrütteln, lockern
ùriigln - nit ùdariiglt locker machen (vgl. rogln) - nicht in Bewegung gebracht, z.B.: Stein, Baumstamnm etc.
ursachèg nachtragend, empfindlich gegen Vorwürfe
Urwa (m) Dialektform für Urban
Urwalaab (n) Lorbeerlaub
ùsauwa - nit nicht unschön, "a nit usauwas Dianei" ist also recht hübsch
Uschei, Uschl (f) Ursula
Ùschiiß (m) Rüge
Ùschissei (n) kleiner Raufhandel, harmloses Kräftemessen, lustiger Ringkampf
Ùschlachtn (f) Masern
ùschutzn ruckartig anschieben
ùschwar leicht geistig behindert
Ùsecha (m) Eichelhäher
ùsechn - dés sachat ma da nit ù ansehen, aber auch nach etwas gelüsten - dés sachat ma da nit ù = das würde man Dir nicht zutrauen
Ùsechtlstôôdt (f) Stelle, an welcher sich ein eingebauter Waschkessel befindet
ùseechtln Wäsche mit heißer Lauge überbrühen
ùsétzn ansetzen: z.B.: Likör, Blumenbeete, Speck um den Bauch, Blasinstrument, zum Sprung ansetzen etc.
ùstad - ùstads Weda unsichere Wetterlage
Ùstånd (m) ist da, wenn es nicht mehr weiter geht, wenn man also ansteht, aber auch: beim Eisschießen, wenn zwei Stöcke gleichzeitig das "Hasei" (Holzklötzchen) berühren
ùstanèg ist jemand, dem sein Benehmen gut ansteht, das zu seiner Persönlichkeit passt, der sich geschickt anstellt

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
ùnån immerfort
unåntù - unåntstù immer wieder
unårtèg enorm, übermäßig, außergewöhnlich
unehr unverschämt
ùnétzn benetzen, befeuchten
Untadian (f) die in der Hierarchie zweithöchste Magd
untahaitla unterhaltsam, gesellig
untakéma - nit untakéma begegnen, auch: auffinden - nit untakéma = noch nie damit konfrontiert worden sein
untamåniern, untamèniern kleinkriegen, unterdrücken, übervorteilen
Untan - nôchn Untan (n) Nachmittagsjause - nach der Nachmittagsjause etwa 15 - 16 Uhr
untaranån kéma sich vermischen, z.B.: Schafe etc.
Untasatzl (n) Untersetzer beim Blumentopf, Untertasse
untaschich unterhalb
untaseit die untere Seite, auch bei einem Haus die niedriger gelegene Seite
untastoihn abstützen, z.B.: ein Dach; jemandem etwas unterstellen, aber unterstoihn heißt, bei Regen sich unter ein Dach stellen oder ein Gefäß unterstellen, wenn ein Dach undicht ist.
unteì hôm reizen, gern tun, "es hôt mi unteì", wenn ich etwas gerne tun würde, wenn es mich nicht los lässt, etwas zu wissen
unteìbringa benachteiligen, übervorteilen
unteìkéma verunfallen (z.B.: unter Holzprügel oder Auto)
ùoagn sich aneignen
ùpåmpft überessen, zu viel gegessen haben
ùpåtzn bekleckern
ùpfustalat nicht gut anstellen, unschickliches Gehabe, auch äußerlich unförmig
ùplatzn Platz nehmen
ùpôr ungerade (vgl. frz. impair)
ùpuivan einschüren
ùraß zornig, gefährlich, unberechenbar
úreimèg Pech haben, Schaden davontragen
Uréssn (f) Speisereste, auch: Futterreste
ùriahn - nit ùdariahscht anrühren - nicht von der Stelle gebracht, nicht in Bewegung gebracht
ùrichtn anrichten (jedoch nicht im Sinne von Essen anrichten), sondern im Sinne, etwas einfädeln, organisieren oder auch anstellen
ùridln anrütteln, lockern
ùriigln - nit ùdariiglt locker machen (vgl. rogln) - nicht in Bewegung gebracht, z.B.: Stein, Baumstamnm etc.
ursachèg nachtragend, empfindlich gegen Vorwürfe
Urwa (m) Dialektform für Urban
Urwalaab (n) Lorbeerlaub
ùsauwa - nit nicht unschön, "a nit usauwas Dianei" ist also recht hübsch
Uschei, Uschl (f) Ursula
Ùschiiß (m) Rüge
Ùschissei (n) kleiner Raufhandel, harmloses Kräftemessen, lustiger Ringkampf
Ùschlachtn (f) Masern
ùschutzn ruckartig anschieben
ùschwar leicht geistig behindert
Ùsecha (m) Eichelhäher
ùsechn - dés sachat ma da nit ù ansehen, aber auch nach etwas gelüsten - dés sachat ma da nit ù = das würde man Dir nicht zutrauen
Ùsechtlstôôdt (f) Stelle, an welcher sich ein eingebauter Waschkessel befindet
ùseechtln Wäsche mit heißer Lauge überbrühen
ùsétzn ansetzen: z.B.: Likör, Blumenbeete, Speck um den Bauch, Blasinstrument, zum Sprung ansetzen etc.
ùstad - ùstads Weda unsichere Wetterlage
Ùstånd (m) ist da, wenn es nicht mehr weiter geht, wenn man also ansteht, aber auch: beim Eisschießen, wenn zwei Stöcke gleichzeitig das "Hasei" (Holzklötzchen) berühren
ùstanèg ist jemand, dem sein Benehmen gut ansteht, das zu seiner Persönlichkeit passt, der sich geschickt anstellt


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).