Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Bleetschn (f) großer Fleck, aber auch Gesicht
Bleetschn hänga låssn verdrossen herschauen
Blegat (n) falscher Saum
bleggètzn (Weda bleggètzn) blinken, Wetterleuchten, auch die Ziege "bleggètzt" (meckert), wenn sie etwas will
blesn viel Alkohol trinken
Bletzn (m) Schorf, Kruste, verkrustetes Blut
Bliah (f) Blüte
blickèg ist jemand mit einem feurigen Blick
Bliiz (m) Blitz, aber auch: "auf'n Bliiz géh" = feiern, saufen gehen
blinnan übersiedeln
Blitza (m) Feier mit Alkoholkonsum, aber auch: Mensch, der dauernd im Wirtshaus sitzt, vgl. "Stiera"
blitzn blitzen im Gewitter, aber auch: feiern, saufen
bloach blass, bleich
bloachn bleichen
Bloak (f) Hangrutschung, Mure, Murenkegel
Bloamach (n) Heublumen
blôb blau
Blôda (f) Blase, dicke Frau
blôdagstéwat pockennarbig
blôdamôsat pausbäckig bei besonders dicken Menschen
Blôsei (m) Blasius, auch Ausdruck für einen warmen Wind (Föhn)
bluadig håscht toà sich besonders plagen
Bluttl (f) dicke, schwere Frau
Boà (n) Bein im Sinne von Knochen
boàfrisch sehr frisches Fleisch
boàhaggln alpine Sportart, bei der man mit dem Bein beim Bein des Gegners einhakt und ihn dann über seine Schulter werfen muss.
Boàhosn (f) strumpfähnliche, gestrickte Röhrchen für die Waden als Kleidungsstück zur Lederhose, vgl. auch Waadlstuuzn (Legwarmers)
Boàlèng (m) Knochen
Boar - boarèsch (m) Bayer, bayerisch
Boas - an Boas hôm (m) auf etwas scharf sein
Boàschagg (m) magerer Mensch
Boasmuich (f) saure Milch, meist aus Magermilch gemacht
Boass - Boaz (f) Laab zum Käse erzeugen (Eindickungsmittel der Kesselmilch), Gewürzmischung zum Pökeln
Boasslbéér (f) Berberitze
boassln tut es, wenn Graupeln fallen
Boata (m) kurze Wartezeit, kurze Rast
boatn - daboatn warten - erwarten können
boazn, eìboazn pökeln, Fleisch einbeizen
Bôchhaitn (nur Mz) Pestwurz, Pflanze mit großen Blättern an Bachufern
Bock stéh dafürstehen, bezeugen, aber auch bei einer Leiter unten verhindern, daß sie wegrutscht
bockalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Ziegenbock typisch ist
Bockbaschtn Wiesenbocksbart (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Bockfréttn (f) schwierig zu bewirtschaftendes Anwesen
Bockhaut - ôidè Bockhaut (n) eigensinniges, stures Pferd - freundschaftlicher Gruß unter Männern
bockn brünstige Ziegen, übermütiges Springen von Rindern, Pferden aber auch Kindern
Bockôuscht (n) schwierig zu bewirtschaftendes Feld
bodn - iatz is' bodn etwas noch im letzten Augenblick fertiggemacht haben - jetzt ist es gemacht, fertig
Bôdwaschl (m) Waschlappen
Bôgarat (f) Gestell, bzw. provisorische Plattform
Bôhr (f) Bahre

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Bleetschn (f) großer Fleck, aber auch Gesicht
Bleetschn hänga låssn verdrossen herschauen
Blegat (n) falscher Saum
bleggètzn (Weda bleggètzn) blinken, Wetterleuchten, auch die Ziege "bleggètzt" (meckert), wenn sie etwas will
blesn viel Alkohol trinken
Bletzn (m) Schorf, Kruste, verkrustetes Blut
Bliah (f) Blüte
blickèg ist jemand mit einem feurigen Blick
Bliiz (m) Blitz, aber auch: "auf'n Bliiz géh" = feiern, saufen gehen
blinnan übersiedeln
Blitza (m) Feier mit Alkoholkonsum, aber auch: Mensch, der dauernd im Wirtshaus sitzt, vgl. "Stiera"
blitzn blitzen im Gewitter, aber auch: feiern, saufen
bloach blass, bleich
bloachn bleichen
Bloak (f) Hangrutschung, Mure, Murenkegel
Bloamach (n) Heublumen
blôb blau
Blôda (f) Blase, dicke Frau
blôdagstéwat pockennarbig
blôdamôsat pausbäckig bei besonders dicken Menschen
Blôsei (m) Blasius, auch Ausdruck für einen warmen Wind (Föhn)
bluadig håscht toà sich besonders plagen
Bluttl (f) dicke, schwere Frau
Boà (n) Bein im Sinne von Knochen
boàfrisch sehr frisches Fleisch
boàhaggln alpine Sportart, bei der man mit dem Bein beim Bein des Gegners einhakt und ihn dann über seine Schulter werfen muss.
Boàhosn (f) strumpfähnliche, gestrickte Röhrchen für die Waden als Kleidungsstück zur Lederhose, vgl. auch Waadlstuuzn (Legwarmers)
Boàlèng (m) Knochen
Boar - boarèsch (m) Bayer, bayerisch
Boas - an Boas hôm (m) auf etwas scharf sein
Boàschagg (m) magerer Mensch
Boasmuich (f) saure Milch, meist aus Magermilch gemacht
Boass - Boaz (f) Laab zum Käse erzeugen (Eindickungsmittel der Kesselmilch), Gewürzmischung zum Pökeln
Boasslbéér (f) Berberitze
boassln tut es, wenn Graupeln fallen
Boata (m) kurze Wartezeit, kurze Rast
boatn - daboatn warten - erwarten können
boazn, eìboazn pökeln, Fleisch einbeizen
Bôchhaitn (nur Mz) Pestwurz, Pflanze mit großen Blättern an Bachufern
Bock stéh dafürstehen, bezeugen, aber auch bei einer Leiter unten verhindern, daß sie wegrutscht
bockalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Ziegenbock typisch ist
Bockbaschtn Wiesenbocksbart (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Bockfréttn (f) schwierig zu bewirtschaftendes Anwesen
Bockhaut - ôidè Bockhaut (n) eigensinniges, stures Pferd - freundschaftlicher Gruß unter Männern
bockn brünstige Ziegen, übermütiges Springen von Rindern, Pferden aber auch Kindern
Bockôuscht (n) schwierig zu bewirtschaftendes Feld
bodn - iatz is' bodn etwas noch im letzten Augenblick fertiggemacht haben - jetzt ist es gemacht, fertig
Bôdwaschl (m) Waschlappen
Bôgarat (f) Gestell, bzw. provisorische Plattform
Bôhr (f) Bahre

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Bleetschn (f) großer Fleck, aber auch Gesicht
Bleetschn hänga låssn verdrossen herschauen
Blegat (n) falscher Saum
bleggètzn (Weda bleggètzn) blinken, Wetterleuchten, auch die Ziege "bleggètzt" (meckert), wenn sie etwas will
blesn viel Alkohol trinken
Bletzn (m) Schorf, Kruste, verkrustetes Blut
Bliah (f) Blüte
blickèg ist jemand mit einem feurigen Blick
Bliiz (m) Blitz, aber auch: "auf'n Bliiz géh" = feiern, saufen gehen
blinnan übersiedeln
Blitza (m) Feier mit Alkoholkonsum, aber auch: Mensch, der dauernd im Wirtshaus sitzt, vgl. "Stiera"
blitzn blitzen im Gewitter, aber auch: feiern, saufen
bloach blass, bleich
bloachn bleichen
Bloak (f) Hangrutschung, Mure, Murenkegel
Bloamach (n) Heublumen
blôb blau
Blôda (f) Blase, dicke Frau
blôdagstéwat pockennarbig
blôdamôsat pausbäckig bei besonders dicken Menschen
Blôsei (m) Blasius, auch Ausdruck für einen warmen Wind (Föhn)
bluadig håscht toà sich besonders plagen
Bluttl (f) dicke, schwere Frau
Boà (n) Bein im Sinne von Knochen
boàfrisch sehr frisches Fleisch
boàhaggln alpine Sportart, bei der man mit dem Bein beim Bein des Gegners einhakt und ihn dann über seine Schulter werfen muss.
Boàhosn (f) strumpfähnliche, gestrickte Röhrchen für die Waden als Kleidungsstück zur Lederhose, vgl. auch Waadlstuuzn (Legwarmers)
Boàlèng (m) Knochen
Boar - boarèsch (m) Bayer, bayerisch
Boas - an Boas hôm (m) auf etwas scharf sein
Boàschagg (m) magerer Mensch
Boasmuich (f) saure Milch, meist aus Magermilch gemacht
Boass - Boaz (f) Laab zum Käse erzeugen (Eindickungsmittel der Kesselmilch), Gewürzmischung zum Pökeln
Boasslbéér (f) Berberitze
boassln tut es, wenn Graupeln fallen
Boata (m) kurze Wartezeit, kurze Rast
boatn - daboatn warten - erwarten können
boazn, eìboazn pökeln, Fleisch einbeizen
Bôchhaitn (nur Mz) Pestwurz, Pflanze mit großen Blättern an Bachufern
Bock stéh dafürstehen, bezeugen, aber auch bei einer Leiter unten verhindern, daß sie wegrutscht
bockalantn Geruch bzw. Geschmack, der für Ziegenbock typisch ist
Bockbaschtn Wiesenbocksbart (wird nur in der Mehrzahl verwendet)
Bockfréttn (f) schwierig zu bewirtschaftendes Anwesen
Bockhaut - ôidè Bockhaut (n) eigensinniges, stures Pferd - freundschaftlicher Gruß unter Männern
bockn brünstige Ziegen, übermütiges Springen von Rindern, Pferden aber auch Kindern
Bockôuscht (n) schwierig zu bewirtschaftendes Feld
bodn - iatz is' bodn etwas noch im letzten Augenblick fertiggemacht haben - jetzt ist es gemacht, fertig
Bôdwaschl (m) Waschlappen
Bôgarat (f) Gestell, bzw. provisorische Plattform
Bôhr (f) Bahre


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).