Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Voglbam (m) Versteifung der Firstschrotwände
Voglbéé (f) Eberesche
Voglkeasch (f) Wildkirsche
vôgôgln vor Angst ganz fertig sein
Voika Kinder
Voikraut (n) diverse Pflanzenarten, von denen es den Kühen den Pansen aufbläht, unter anderem: hohler Lärchensporn und dergleichen
voinaadèg Atembeschwerden haben
Vôita (m) Dialektform für Valentin
voiwean Pansenblähung bei Rindern
vônôutn deswegen, daher, aus diesem Grund
Vôrüwè hôm beleidigt sein
vôschuftn eine Fehlhandlung verraten, verpetzen
voubei vorne, außen, z.B.: vor dem Haus
voubeiaust vor der Haustüre
Vôubeibankè (n) Bank vor dem Haus, wie früher bei allen Bauernhäusern vorhanden
Vôubeibrugg bzw. Vôubeibrigg (f) Riemenboden vor dem Hauseingang
Vôubeigattal Hühnergatter bei Haustüre
vôubeizuachawedan bei Gewitter an die Hauswand regnen
vôuda - vôudan vorig im Sinne von voriger Tag oder Jahr etc.
vôudamoi - s'Vôudamoi das vorige Mal
vôufeascht vor zwei Jahren
vôugéh vorahnen - es is ma eppas vôugånga = ich hatte eine Vorahnung
Vôuhaisl (n) Vorraum, Windfang beim Wohnhaus
Vôuhéfè (n) Raum zwischen Wohntrakt und Stall
Vôuhittn (f) Küche und Wohnraum auf der Alm
vôun - vôun vichè vorne - ganz vorne
vôunhì vorne hinstellen, etwas vorne hingeben
Vôuressn (n) Beuschel, bzw. beuschelähnliches Innereiengericht
vôuru vorne dran
Vôurumma (n) Busen
Vouschtl (n) Vorteil
vôuschtln sich zu helfen wissen , den Vorteil nützen können
Vôustrah (f) Vorspeise
vôuvôuda - vôuvôudan 2 Tage oder 2 Wochen oder 2 Monate etc. vorher
vôuvôufeascht vor 3 Jahren
vôuzua kleinweise vorwärts
vôwean verderben, verfaulen, dann ist es "vawôôn" = kaputt
vôzahn wegzerren von seinem Platz
vôziachn Sachen vom erwarteten Ort verschwinden lassen, verziehen
vu vuinan von vielen
vui'z vui viel zu viel
vun Zoig in die entgegengesetzte Richtung, noch weiter weg
vunanztwegn deshalb, deswegen
vunôutn deswegen

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Voglbam (m) Versteifung der Firstschrotwände
Voglbéé (f) Eberesche
Voglkeasch (f) Wildkirsche
vôgôgln vor Angst ganz fertig sein
Voika Kinder
Voikraut (n) diverse Pflanzenarten, von denen es den Kühen den Pansen aufbläht, unter anderem: hohler Lärchensporn und dergleichen
voinaadèg Atembeschwerden haben
Vôita (m) Dialektform für Valentin
voiwean Pansenblähung bei Rindern
vônôutn deswegen, daher, aus diesem Grund
Vôrüwè hôm beleidigt sein
vôschuftn eine Fehlhandlung verraten, verpetzen
voubei vorne, außen, z.B.: vor dem Haus
voubeiaust vor der Haustüre
Vôubeibankè (n) Bank vor dem Haus, wie früher bei allen Bauernhäusern vorhanden
Vôubeibrugg bzw. Vôubeibrigg (f) Riemenboden vor dem Hauseingang
Vôubeigattal Hühnergatter bei Haustüre
vôubeizuachawedan bei Gewitter an die Hauswand regnen
vôuda - vôudan vorig im Sinne von voriger Tag oder Jahr etc.
vôudamoi - s'Vôudamoi das vorige Mal
vôufeascht vor zwei Jahren
vôugéh vorahnen - es is ma eppas vôugånga = ich hatte eine Vorahnung
Vôuhaisl (n) Vorraum, Windfang beim Wohnhaus
Vôuhéfè (n) Raum zwischen Wohntrakt und Stall
Vôuhittn (f) Küche und Wohnraum auf der Alm
vôun - vôun vichè vorne - ganz vorne
vôunhì vorne hinstellen, etwas vorne hingeben
Vôuressn (n) Beuschel, bzw. beuschelähnliches Innereiengericht
vôuru vorne dran
Vôurumma (n) Busen
Vouschtl (n) Vorteil
vôuschtln sich zu helfen wissen , den Vorteil nützen können
Vôustrah (f) Vorspeise
vôuvôuda - vôuvôudan 2 Tage oder 2 Wochen oder 2 Monate etc. vorher
vôuvôufeascht vor 3 Jahren
vôuzua kleinweise vorwärts
vôwean verderben, verfaulen, dann ist es "vawôôn" = kaputt
vôzahn wegzerren von seinem Platz
vôziachn Sachen vom erwarteten Ort verschwinden lassen, verziehen
vu vuinan von vielen
vui'z vui viel zu viel
vun Zoig in die entgegengesetzte Richtung, noch weiter weg
vunanztwegn deshalb, deswegen
vunôutn deswegen

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Voglbam (m) Versteifung der Firstschrotwände
Voglbéé (f) Eberesche
Voglkeasch (f) Wildkirsche
vôgôgln vor Angst ganz fertig sein
Voika Kinder
Voikraut (n) diverse Pflanzenarten, von denen es den Kühen den Pansen aufbläht, unter anderem: hohler Lärchensporn und dergleichen
voinaadèg Atembeschwerden haben
Vôita (m) Dialektform für Valentin
voiwean Pansenblähung bei Rindern
vônôutn deswegen, daher, aus diesem Grund
Vôrüwè hôm beleidigt sein
vôschuftn eine Fehlhandlung verraten, verpetzen
voubei vorne, außen, z.B.: vor dem Haus
voubeiaust vor der Haustüre
Vôubeibankè (n) Bank vor dem Haus, wie früher bei allen Bauernhäusern vorhanden
Vôubeibrugg bzw. Vôubeibrigg (f) Riemenboden vor dem Hauseingang
Vôubeigattal Hühnergatter bei Haustüre
vôubeizuachawedan bei Gewitter an die Hauswand regnen
vôuda - vôudan vorig im Sinne von voriger Tag oder Jahr etc.
vôudamoi - s'Vôudamoi das vorige Mal
vôufeascht vor zwei Jahren
vôugéh vorahnen - es is ma eppas vôugånga = ich hatte eine Vorahnung
Vôuhaisl (n) Vorraum, Windfang beim Wohnhaus
Vôuhéfè (n) Raum zwischen Wohntrakt und Stall
Vôuhittn (f) Küche und Wohnraum auf der Alm
vôun - vôun vichè vorne - ganz vorne
vôunhì vorne hinstellen, etwas vorne hingeben
Vôuressn (n) Beuschel, bzw. beuschelähnliches Innereiengericht
vôuru vorne dran
Vôurumma (n) Busen
Vouschtl (n) Vorteil
vôuschtln sich zu helfen wissen , den Vorteil nützen können
Vôustrah (f) Vorspeise
vôuvôuda - vôuvôudan 2 Tage oder 2 Wochen oder 2 Monate etc. vorher
vôuvôufeascht vor 3 Jahren
vôuzua kleinweise vorwärts
vôwean verderben, verfaulen, dann ist es "vawôôn" = kaputt
vôzahn wegzerren von seinem Platz
vôziachn Sachen vom erwarteten Ort verschwinden lassen, verziehen
vu vuinan von vielen
vui'z vui viel zu viel
vun Zoig in die entgegengesetzte Richtung, noch weiter weg
vunanztwegn deshalb, deswegen
vunôutn deswegen


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).