Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
umfôchn spielen, herumtollen
Umgång (m) Prozession, auch: Umgang mit Menschen z. B.: einen schlechten Umgang haben
umgeanggn sich das Sprunggelenk verrenken
umgeangn - umgeaggn sich den Knöchel verstauchen, verknacksen
umgéh - i bin umgånga - es geht nimma um umgehen - ich war der Meinung, ich glaubte, dachte meinte, aber auch ich bin bei der Prozession mitgegangen - es gibt nur noch Probleme, dass nichts mehr möglich ist
umhausn extreme Unordnung produzieren
ùmigla unmöglich
umkain umwerfen
umlôan - umglôat kurz hinlegen, ein Nickerchen machen
umma herüber
ummadum suhln in den Drecklacken herumliegen, tun die Schweine, auch Hirsche
Ummadum und a Schoaß drauf (n) Ausdruck für etwas, das gar nicht vorhanden ist: also für nichts
ummadum zischn umher laufen
ummafôhn herumfahren, aber auch: ein Gewitter kann "ummafôhn", aber auch: Essensreste "fohn umma", wenn sie lange übrig bleiben.
Ummagangl (n) Rundgang während der Tanzpause
ummakémma herüberkommen
ummaknastln sich mit vielen Kleinigkeiten beschäftigen
ummaknédln herumbalgen
ummakôiwan Blödsinn treiben, übermütig blödeln
ummalatschn schlampig dahergehen
ummalealn trödeln, langsam arbeiten
ummalurma grob, wild tun, auch: viel tun und nichts damit erreichen
ummanånd loawèn torkeln, schwankeln, taumeln
ummanånd simpan lustlos herumgehen
ummanånlealn faul herumlungern
Ummandum (n) eine omelettartige Speise
ummandum rundherum
ummapassn abwarten
ummascharwénzln sich lieb Kind machen, einschmeicheln
Ummaschittnockn (f) Mehlspeise mit Käse, die mit Wasser angemacht wird
ummaschlurfn schlampig dahergehen
ummaschwanzln etwas aufdringlich sich einschmeicheln, sich lieb Kind machen
ummasistèg umsonst, vergebens
ummastihn herumstochern
ummatanndln tändeln anstatt zu arbeiten
ummatrénzn sabbern, kleckern, aber auch: zögern, sich nicht entscheiden können
ummazanzln nervös und ziellos herumwerken, auch: sich schön machen
ummazéggan schwer tragen, z.B.: einen Sarg in einer großen Prozession mittragen
ummè hinüber
ummèdeitn jemandem mit der Hand ein Zeichen geben
ummèhém hereinlegen, betrügen
ummèkhucktè Méss (f) Hochamt mit drei Priestern, da diese öfters die Sitzplätze wechseln, also ein levitiertes Hochamt
ummèseitln umstürzen, aus dem Gleichgewicht kommen
umniatn umklopfen der Nägel z. B.: nach dem Beschlagen eines Pferdes
Umreib (f) eine komplette Scheibe Brot von einem Laib
umstiin mit einem Gefährt oder mit einer Rodel umfallen
umtoant fleißig, regsam, zielstrebig, rührig
Umtrôga (m) Hausierer mit Bauchladen
Umwurfkéédn (f) Bremskette um die Holzstämme beim winterlichen Holztransport auf Schlitten
unåggln anrütteln, lockern

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
umfôchn spielen, herumtollen
Umgång (m) Prozession, auch: Umgang mit Menschen z. B.: einen schlechten Umgang haben
umgeanggn sich das Sprunggelenk verrenken
umgeangn - umgeaggn sich den Knöchel verstauchen, verknacksen
umgéh - i bin umgånga - es geht nimma um umgehen - ich war der Meinung, ich glaubte, dachte meinte, aber auch ich bin bei der Prozession mitgegangen - es gibt nur noch Probleme, dass nichts mehr möglich ist
umhausn extreme Unordnung produzieren
ùmigla unmöglich
umkain umwerfen
umlôan - umglôat kurz hinlegen, ein Nickerchen machen
umma herüber
ummadum suhln in den Drecklacken herumliegen, tun die Schweine, auch Hirsche
Ummadum und a Schoaß drauf (n) Ausdruck für etwas, das gar nicht vorhanden ist: also für nichts
ummadum zischn umher laufen
ummafôhn herumfahren, aber auch: ein Gewitter kann "ummafôhn", aber auch: Essensreste "fohn umma", wenn sie lange übrig bleiben.
Ummagangl (n) Rundgang während der Tanzpause
ummakémma herüberkommen
ummaknastln sich mit vielen Kleinigkeiten beschäftigen
ummaknédln herumbalgen
ummakôiwan Blödsinn treiben, übermütig blödeln
ummalatschn schlampig dahergehen
ummalealn trödeln, langsam arbeiten
ummalurma grob, wild tun, auch: viel tun und nichts damit erreichen
ummanånd loawèn torkeln, schwankeln, taumeln
ummanånd simpan lustlos herumgehen
ummanånlealn faul herumlungern
Ummandum (n) eine omelettartige Speise
ummandum rundherum
ummapassn abwarten
ummascharwénzln sich lieb Kind machen, einschmeicheln
Ummaschittnockn (f) Mehlspeise mit Käse, die mit Wasser angemacht wird
ummaschlurfn schlampig dahergehen
ummaschwanzln etwas aufdringlich sich einschmeicheln, sich lieb Kind machen
ummasistèg umsonst, vergebens
ummastihn herumstochern
ummatanndln tändeln anstatt zu arbeiten
ummatrénzn sabbern, kleckern, aber auch: zögern, sich nicht entscheiden können
ummazanzln nervös und ziellos herumwerken, auch: sich schön machen
ummazéggan schwer tragen, z.B.: einen Sarg in einer großen Prozession mittragen
ummè hinüber
ummèdeitn jemandem mit der Hand ein Zeichen geben
ummèhém hereinlegen, betrügen
ummèkhucktè Méss (f) Hochamt mit drei Priestern, da diese öfters die Sitzplätze wechseln, also ein levitiertes Hochamt
ummèseitln umstürzen, aus dem Gleichgewicht kommen
umniatn umklopfen der Nägel z. B.: nach dem Beschlagen eines Pferdes
Umreib (f) eine komplette Scheibe Brot von einem Laib
umstiin mit einem Gefährt oder mit einer Rodel umfallen
umtoant fleißig, regsam, zielstrebig, rührig
Umtrôga (m) Hausierer mit Bauchladen
Umwurfkéédn (f) Bremskette um die Holzstämme beim winterlichen Holztransport auf Schlitten
unåggln anrütteln, lockern

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
umfôchn spielen, herumtollen
Umgång (m) Prozession, auch: Umgang mit Menschen z. B.: einen schlechten Umgang haben
umgeanggn sich das Sprunggelenk verrenken
umgeangn - umgeaggn sich den Knöchel verstauchen, verknacksen
umgéh - i bin umgånga - es geht nimma um umgehen - ich war der Meinung, ich glaubte, dachte meinte, aber auch ich bin bei der Prozession mitgegangen - es gibt nur noch Probleme, dass nichts mehr möglich ist
umhausn extreme Unordnung produzieren
ùmigla unmöglich
umkain umwerfen
umlôan - umglôat kurz hinlegen, ein Nickerchen machen
umma herüber
ummadum suhln in den Drecklacken herumliegen, tun die Schweine, auch Hirsche
Ummadum und a Schoaß drauf (n) Ausdruck für etwas, das gar nicht vorhanden ist: also für nichts
ummadum zischn umher laufen
ummafôhn herumfahren, aber auch: ein Gewitter kann "ummafôhn", aber auch: Essensreste "fohn umma", wenn sie lange übrig bleiben.
Ummagangl (n) Rundgang während der Tanzpause
ummakémma herüberkommen
ummaknastln sich mit vielen Kleinigkeiten beschäftigen
ummaknédln herumbalgen
ummakôiwan Blödsinn treiben, übermütig blödeln
ummalatschn schlampig dahergehen
ummalealn trödeln, langsam arbeiten
ummalurma grob, wild tun, auch: viel tun und nichts damit erreichen
ummanånd loawèn torkeln, schwankeln, taumeln
ummanånd simpan lustlos herumgehen
ummanånlealn faul herumlungern
Ummandum (n) eine omelettartige Speise
ummandum rundherum
ummapassn abwarten
ummascharwénzln sich lieb Kind machen, einschmeicheln
Ummaschittnockn (f) Mehlspeise mit Käse, die mit Wasser angemacht wird
ummaschlurfn schlampig dahergehen
ummaschwanzln etwas aufdringlich sich einschmeicheln, sich lieb Kind machen
ummasistèg umsonst, vergebens
ummastihn herumstochern
ummatanndln tändeln anstatt zu arbeiten
ummatrénzn sabbern, kleckern, aber auch: zögern, sich nicht entscheiden können
ummazanzln nervös und ziellos herumwerken, auch: sich schön machen
ummazéggan schwer tragen, z.B.: einen Sarg in einer großen Prozession mittragen
ummè hinüber
ummèdeitn jemandem mit der Hand ein Zeichen geben
ummèhém hereinlegen, betrügen
ummèkhucktè Méss (f) Hochamt mit drei Priestern, da diese öfters die Sitzplätze wechseln, also ein levitiertes Hochamt
ummèseitln umstürzen, aus dem Gleichgewicht kommen
umniatn umklopfen der Nägel z. B.: nach dem Beschlagen eines Pferdes
Umreib (f) eine komplette Scheibe Brot von einem Laib
umstiin mit einem Gefährt oder mit einer Rodel umfallen
umtoant fleißig, regsam, zielstrebig, rührig
Umtrôga (m) Hausierer mit Bauchladen
Umwurfkéédn (f) Bremskette um die Holzstämme beim winterlichen Holztransport auf Schlitten
unåggln anrütteln, lockern


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).