Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
létz - létz benån(d) müde, schlaff, schlechte Konstitution, auch: sich übel fühlen
Lewabéé (f) gemeiner Schneeball (Pflanze)
Lexei Lockruf für Schafe - (m) Kurzform für Alexander
Lezöitn (m) Lebkuchen
liacht hell
Liachtn (f) Lichtung, Lichtschein
liagn bzw. loign - ins Sackè liagn bzw. loign lügen - sich selbst gegen besseres Wissen etwas vorlügen
liaschèg schleißig, schadhaft
Lickei (n) eine kleine Luke
liegadè årwétt eine liegende Arbeit ist das älteste Gewerbe der Welt
liegn - eppan liegn hôm liegen - aber auch: mobbing, also jemanden nie etwas gut sein lassen - also jemanden ständig aufs Korn genommen haben
liegn und loàn låssn etwas in der Eile liegen lassen z.B.: Arbeitsgegenstände
Lietz (f) Schuhband, aber auch Zierband an der Tracht
liftèg flink, flott,
lind géh auf angenehmem, weichem Untergrund gehen
lind toà zärtlich sein
Lippei (n) Dialektform für Philipp
Listaschurz (m) Schürze aus rauhem Stoff
Litzè (m) Felizian
Lixei (m - n) Felix
lixln aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
Loà - auf d'Loà kéma (f) - in unglückliche Umstände geraten, alleine dastehen, sich einsam bzw. alleine fühlen
loabbn jemanden dulden, auch einen Rest übrig lassen, Reste beim Essen lassen
loabbn - éppan nit loabbn jemanden ausgrenzen, nicht akzeptieren
Load - an Load eìjôgn (m) Angst - jemandem Angst machen
loàdagottstausndmôi Gott lohne es Dir tausendmal, besondere Dankesworte (eher Brixentalerisch. Bei uns: vagöitsgodtausndmôi))
loadèg ängstlich, scheu, schüchtern, furchtsam, zaghaft
Loadhénn (f) ängstliche Frau
Lôadsôach (f) Harndrang bei Angstzustand
Loam (m) Lehm
Loamsiada (m) langweiliger, ungeselliger Mann
Loast (m) Schuhleisten
Loatafårm (m) Farnarten, bei denen Blätter leiterförmig angeordnet sind
Loatan (f) Leitern, seitliche Bordwände beim Heuwagen (Leiterwagen)
Loatawagei (n) Leiterwagen
Loatsäuè (n) Leitseil - Zügel
Loawei (n) kleiner Brotlaib
Lochbedlalampei (f) Taschenlampe
Lochpeitscher (m) Schwalbenschwanz-Frack
Lockgôiter (m) Steckkissen
lockn ein Kind auf dem Arm tragen, vgl. habban, aber auch anlocken
Loda (m) Mann, Heumanndl
lodadamèsch mannstoll
lôdan zittern
lodan - auflodan Gras auf Hiefler zum Trocknen hängen, Heumänner machen (von aufladen)
Lôdara (m) Zitterer
lôhna laden (ein Gewehr) aber auch aufladen, beladen
Lôhnarèn (f) Verkäuferin
Loigåm (f) Bach bei Kirchdorf, aber auch Gemeinde Leogang im Pinzgau
loing bzw. liang lügen

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
létz - létz benån(d) müde, schlaff, schlechte Konstitution, auch: sich übel fühlen
Lewabéé (f) gemeiner Schneeball (Pflanze)
Lexei Lockruf für Schafe - (m) Kurzform für Alexander
Lezöitn (m) Lebkuchen
liacht hell
Liachtn (f) Lichtung, Lichtschein
liagn bzw. loign - ins Sackè liagn bzw. loign lügen - sich selbst gegen besseres Wissen etwas vorlügen
liaschèg schleißig, schadhaft
Lickei (n) eine kleine Luke
liegadè årwétt eine liegende Arbeit ist das älteste Gewerbe der Welt
liegn - eppan liegn hôm liegen - aber auch: mobbing, also jemanden nie etwas gut sein lassen - also jemanden ständig aufs Korn genommen haben
liegn und loàn låssn etwas in der Eile liegen lassen z.B.: Arbeitsgegenstände
Lietz (f) Schuhband, aber auch Zierband an der Tracht
liftèg flink, flott,
lind géh auf angenehmem, weichem Untergrund gehen
lind toà zärtlich sein
Lippei (n) Dialektform für Philipp
Listaschurz (m) Schürze aus rauhem Stoff
Litzè (m) Felizian
Lixei (m - n) Felix
lixln aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
Loà - auf d'Loà kéma (f) - in unglückliche Umstände geraten, alleine dastehen, sich einsam bzw. alleine fühlen
loabbn jemanden dulden, auch einen Rest übrig lassen, Reste beim Essen lassen
loabbn - éppan nit loabbn jemanden ausgrenzen, nicht akzeptieren
Load - an Load eìjôgn (m) Angst - jemandem Angst machen
loàdagottstausndmôi Gott lohne es Dir tausendmal, besondere Dankesworte (eher Brixentalerisch. Bei uns: vagöitsgodtausndmôi))
loadèg ängstlich, scheu, schüchtern, furchtsam, zaghaft
Loadhénn (f) ängstliche Frau
Lôadsôach (f) Harndrang bei Angstzustand
Loam (m) Lehm
Loamsiada (m) langweiliger, ungeselliger Mann
Loast (m) Schuhleisten
Loatafårm (m) Farnarten, bei denen Blätter leiterförmig angeordnet sind
Loatan (f) Leitern, seitliche Bordwände beim Heuwagen (Leiterwagen)
Loatawagei (n) Leiterwagen
Loatsäuè (n) Leitseil - Zügel
Loawei (n) kleiner Brotlaib
Lochbedlalampei (f) Taschenlampe
Lochpeitscher (m) Schwalbenschwanz-Frack
Lockgôiter (m) Steckkissen
lockn ein Kind auf dem Arm tragen, vgl. habban, aber auch anlocken
Loda (m) Mann, Heumanndl
lodadamèsch mannstoll
lôdan zittern
lodan - auflodan Gras auf Hiefler zum Trocknen hängen, Heumänner machen (von aufladen)
Lôdara (m) Zitterer
lôhna laden (ein Gewehr) aber auch aufladen, beladen
Lôhnarèn (f) Verkäuferin
Loigåm (f) Bach bei Kirchdorf, aber auch Gemeinde Leogang im Pinzgau
loing bzw. liang lügen

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
létz - létz benån(d) müde, schlaff, schlechte Konstitution, auch: sich übel fühlen
Lewabéé (f) gemeiner Schneeball (Pflanze)
Lexei Lockruf für Schafe - (m) Kurzform für Alexander
Lezöitn (m) Lebkuchen
liacht hell
Liachtn (f) Lichtung, Lichtschein
liagn bzw. loign - ins Sackè liagn bzw. loign lügen - sich selbst gegen besseres Wissen etwas vorlügen
liaschèg schleißig, schadhaft
Lickei (n) eine kleine Luke
liegadè årwétt eine liegende Arbeit ist das älteste Gewerbe der Welt
liegn - eppan liegn hôm liegen - aber auch: mobbing, also jemanden nie etwas gut sein lassen - also jemanden ständig aufs Korn genommen haben
liegn und loàn låssn etwas in der Eile liegen lassen z.B.: Arbeitsgegenstände
Lietz (f) Schuhband, aber auch Zierband an der Tracht
liftèg flink, flott,
lind géh auf angenehmem, weichem Untergrund gehen
lind toà zärtlich sein
Lippei (n) Dialektform für Philipp
Listaschurz (m) Schürze aus rauhem Stoff
Litzè (m) Felizian
Lixei (m - n) Felix
lixln aus den Augenwinkeln heraus spähen, beobachten
Loà - auf d'Loà kéma (f) - in unglückliche Umstände geraten, alleine dastehen, sich einsam bzw. alleine fühlen
loabbn jemanden dulden, auch einen Rest übrig lassen, Reste beim Essen lassen
loabbn - éppan nit loabbn jemanden ausgrenzen, nicht akzeptieren
Load - an Load eìjôgn (m) Angst - jemandem Angst machen
loàdagottstausndmôi Gott lohne es Dir tausendmal, besondere Dankesworte (eher Brixentalerisch. Bei uns: vagöitsgodtausndmôi))
loadèg ängstlich, scheu, schüchtern, furchtsam, zaghaft
Loadhénn (f) ängstliche Frau
Lôadsôach (f) Harndrang bei Angstzustand
Loam (m) Lehm
Loamsiada (m) langweiliger, ungeselliger Mann
Loast (m) Schuhleisten
Loatafårm (m) Farnarten, bei denen Blätter leiterförmig angeordnet sind
Loatan (f) Leitern, seitliche Bordwände beim Heuwagen (Leiterwagen)
Loatawagei (n) Leiterwagen
Loatsäuè (n) Leitseil - Zügel
Loawei (n) kleiner Brotlaib
Lochbedlalampei (f) Taschenlampe
Lochpeitscher (m) Schwalbenschwanz-Frack
Lockgôiter (m) Steckkissen
lockn ein Kind auf dem Arm tragen, vgl. habban, aber auch anlocken
Loda (m) Mann, Heumanndl
lodadamèsch mannstoll
lôdan zittern
lodan - auflodan Gras auf Hiefler zum Trocknen hängen, Heumänner machen (von aufladen)
Lôdara (m) Zitterer
lôhna laden (ein Gewehr) aber auch aufladen, beladen
Lôhnarèn (f) Verkäuferin
Loigåm (f) Bach bei Kirchdorf, aber auch Gemeinde Leogang im Pinzgau
loing bzw. liang lügen


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).