Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Biastmuich (f) erste Milch nach dem Kalben
Biawei (n) kleiner Bub
Bichè - Biichei (m) Hügel - (n) Hügelchen
Bidal (n) kleines Butterweckerl
Biffè (m) Büffel, aber auch trotziger, widerspenstiger Mensch
biffèhaarig hartnäckig, grob, zäh
Biì (f) Zwischenboden im Heuboden oder in der Tenne
Biidara (m) Holzfäßchen zum Umhängen für Fischer
Biiglèng (m) schlecht gedeihendes Jungrind oder Schwein, auch besonders schwer erziehbarer Bub
Biiglèng-Ôida (n) Flegeljahre, Pubertät
Biil (f) zusammengebundenes Heu, das auf dem Kopf getragen wurde
Biìlaa(b)m (f) Balkon an der Tenne
Biiß (n) Trense, der Teil des Pferdegeschirrs wo die Pferde draufbeißen, aber auch: Gebiss und auch: die dritten Zähne
Biischd (f) Bürste
biisn rennen aus Angst oder Freude bei Weidevieh mit Schwanz in der Höhe
Biiz (m) kleiner Bub
Bilstubn (f) Brechelstube zur Flachsröstung
Binggl - Binggei (m) Beule, kleines Paket, auch: kleines Kind
Birchbesn (m) Stallbesen aus Birkenreisig
Bisch (f) Blumen, Büsche
bischdln bürsten und saufen
Bischtlèng (m) mageres Kalb mit aufstehenden Haaren, auch Borstgras (Nardus stricta)
Bißguur (f) streitsüchtiges, zänkisches Weib, das ist ein allgemein in Österreich verbreitetes Wort
Bissltrunk (m) Arznei (Einguss) beim "Kopfbissln" (Schädelkatharrialfieber beim Rind)
Bitschei (n) Semmel (eines der besonders typischen Worte für unsere Region)
bittegôschéé bitte gar schön
Biwa (m) Biber, aber auch die Kälte
Biwanöi (f) Bibernell - Pflanze (Pimpinella saxifraga bzw. Pimpinella major)
Biwè (m) Wärmflasche, (f) Bibel
Bix - Bixei (f) Dose, Gewehr - (n) Dose, Gewehr in Verkleinerungsform
bizl klein, zu wenig, z.B.: zu wenig eingenäht
Blaadl (n) Teigflecken, die im Fett herausgebacken werden
Blaadlhaufn (m) faules Weibsbild, meist dick
blään weinen, intensiv weinen
Bladal (n) Bläschen
Bladlraa(d)l (n) Metallrad zum Ausschneiden des Teiges
bläfdan viel reden, meist sinnloses Zeug
Blass (f) Blässe, Kuh oder Pferd mit weißem Stirnfleck
Blätschn (f) große Blätter, z.B.: vom Kraut, Kohlrabi etc...
Blattl (n) Blatt, aber auch Sensenblatt
bleàggètzn blinzeln
Bleamè (Bleamei) (n) Blume
bleamèn jemandem zureden, überzeugen wollen
bleamiat geblümt
Bleampè (m) leicht beschränkter, eintöniger und schwerfälliger Mensch
Bledagoaß (f) dauernd kicherndes Mädchen bzw. Frau
Blédalèng (m) Hosenbein
bledan lachen, kichern, auch: sehr schnell Schi fahren, auch: Verziehen der Nüstern beim Gamsbock
Bleech (n) Blech, Fleck , die "Blecha" sind Flecken auf der Kleidung und dgl.
Bleetscheerèn (f) großer, schmutziger flüssiger Fleck , auch große Wunde

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Biastmuich (f) erste Milch nach dem Kalben
Biawei (n) kleiner Bub
Bichè - Biichei (m) Hügel - (n) Hügelchen
Bidal (n) kleines Butterweckerl
Biffè (m) Büffel, aber auch trotziger, widerspenstiger Mensch
biffèhaarig hartnäckig, grob, zäh
Biì (f) Zwischenboden im Heuboden oder in der Tenne
Biidara (m) Holzfäßchen zum Umhängen für Fischer
Biiglèng (m) schlecht gedeihendes Jungrind oder Schwein, auch besonders schwer erziehbarer Bub
Biiglèng-Ôida (n) Flegeljahre, Pubertät
Biil (f) zusammengebundenes Heu, das auf dem Kopf getragen wurde
Biìlaa(b)m (f) Balkon an der Tenne
Biiß (n) Trense, der Teil des Pferdegeschirrs wo die Pferde draufbeißen, aber auch: Gebiss und auch: die dritten Zähne
Biischd (f) Bürste
biisn rennen aus Angst oder Freude bei Weidevieh mit Schwanz in der Höhe
Biiz (m) kleiner Bub
Bilstubn (f) Brechelstube zur Flachsröstung
Binggl - Binggei (m) Beule, kleines Paket, auch: kleines Kind
Birchbesn (m) Stallbesen aus Birkenreisig
Bisch (f) Blumen, Büsche
bischdln bürsten und saufen
Bischtlèng (m) mageres Kalb mit aufstehenden Haaren, auch Borstgras (Nardus stricta)
Bißguur (f) streitsüchtiges, zänkisches Weib, das ist ein allgemein in Österreich verbreitetes Wort
Bissltrunk (m) Arznei (Einguss) beim "Kopfbissln" (Schädelkatharrialfieber beim Rind)
Bitschei (n) Semmel (eines der besonders typischen Worte für unsere Region)
bittegôschéé bitte gar schön
Biwa (m) Biber, aber auch die Kälte
Biwanöi (f) Bibernell - Pflanze (Pimpinella saxifraga bzw. Pimpinella major)
Biwè (m) Wärmflasche, (f) Bibel
Bix - Bixei (f) Dose, Gewehr - (n) Dose, Gewehr in Verkleinerungsform
bizl klein, zu wenig, z.B.: zu wenig eingenäht
Blaadl (n) Teigflecken, die im Fett herausgebacken werden
Blaadlhaufn (m) faules Weibsbild, meist dick
blään weinen, intensiv weinen
Bladal (n) Bläschen
Bladlraa(d)l (n) Metallrad zum Ausschneiden des Teiges
bläfdan viel reden, meist sinnloses Zeug
Blass (f) Blässe, Kuh oder Pferd mit weißem Stirnfleck
Blätschn (f) große Blätter, z.B.: vom Kraut, Kohlrabi etc...
Blattl (n) Blatt, aber auch Sensenblatt
bleàggètzn blinzeln
Bleamè (Bleamei) (n) Blume
bleamèn jemandem zureden, überzeugen wollen
bleamiat geblümt
Bleampè (m) leicht beschränkter, eintöniger und schwerfälliger Mensch
Bledagoaß (f) dauernd kicherndes Mädchen bzw. Frau
Blédalèng (m) Hosenbein
bledan lachen, kichern, auch: sehr schnell Schi fahren, auch: Verziehen der Nüstern beim Gamsbock
Bleech (n) Blech, Fleck , die "Blecha" sind Flecken auf der Kleidung und dgl.
Bleetscheerèn (f) großer, schmutziger flüssiger Fleck , auch große Wunde

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Biastmuich (f) erste Milch nach dem Kalben
Biawei (n) kleiner Bub
Bichè - Biichei (m) Hügel - (n) Hügelchen
Bidal (n) kleines Butterweckerl
Biffè (m) Büffel, aber auch trotziger, widerspenstiger Mensch
biffèhaarig hartnäckig, grob, zäh
Biì (f) Zwischenboden im Heuboden oder in der Tenne
Biidara (m) Holzfäßchen zum Umhängen für Fischer
Biiglèng (m) schlecht gedeihendes Jungrind oder Schwein, auch besonders schwer erziehbarer Bub
Biiglèng-Ôida (n) Flegeljahre, Pubertät
Biil (f) zusammengebundenes Heu, das auf dem Kopf getragen wurde
Biìlaa(b)m (f) Balkon an der Tenne
Biiß (n) Trense, der Teil des Pferdegeschirrs wo die Pferde draufbeißen, aber auch: Gebiss und auch: die dritten Zähne
Biischd (f) Bürste
biisn rennen aus Angst oder Freude bei Weidevieh mit Schwanz in der Höhe
Biiz (m) kleiner Bub
Bilstubn (f) Brechelstube zur Flachsröstung
Binggl - Binggei (m) Beule, kleines Paket, auch: kleines Kind
Birchbesn (m) Stallbesen aus Birkenreisig
Bisch (f) Blumen, Büsche
bischdln bürsten und saufen
Bischtlèng (m) mageres Kalb mit aufstehenden Haaren, auch Borstgras (Nardus stricta)
Bißguur (f) streitsüchtiges, zänkisches Weib, das ist ein allgemein in Österreich verbreitetes Wort
Bissltrunk (m) Arznei (Einguss) beim "Kopfbissln" (Schädelkatharrialfieber beim Rind)
Bitschei (n) Semmel (eines der besonders typischen Worte für unsere Region)
bittegôschéé bitte gar schön
Biwa (m) Biber, aber auch die Kälte
Biwanöi (f) Bibernell - Pflanze (Pimpinella saxifraga bzw. Pimpinella major)
Biwè (m) Wärmflasche, (f) Bibel
Bix - Bixei (f) Dose, Gewehr - (n) Dose, Gewehr in Verkleinerungsform
bizl klein, zu wenig, z.B.: zu wenig eingenäht
Blaadl (n) Teigflecken, die im Fett herausgebacken werden
Blaadlhaufn (m) faules Weibsbild, meist dick
blään weinen, intensiv weinen
Bladal (n) Bläschen
Bladlraa(d)l (n) Metallrad zum Ausschneiden des Teiges
bläfdan viel reden, meist sinnloses Zeug
Blass (f) Blässe, Kuh oder Pferd mit weißem Stirnfleck
Blätschn (f) große Blätter, z.B.: vom Kraut, Kohlrabi etc...
Blattl (n) Blatt, aber auch Sensenblatt
bleàggètzn blinzeln
Bleamè (Bleamei) (n) Blume
bleamèn jemandem zureden, überzeugen wollen
bleamiat geblümt
Bleampè (m) leicht beschränkter, eintöniger und schwerfälliger Mensch
Bledagoaß (f) dauernd kicherndes Mädchen bzw. Frau
Blédalèng (m) Hosenbein
bledan lachen, kichern, auch: sehr schnell Schi fahren, auch: Verziehen der Nüstern beim Gamsbock
Bleech (n) Blech, Fleck , die "Blecha" sind Flecken auf der Kleidung und dgl.
Bleetscheerèn (f) großer, schmutziger flüssiger Fleck , auch große Wunde


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).