Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
wedaschlachtèg Beeren, Obst, Erdäpfel etc..., die durch längere Schlechtwetterperiode verdorben sind
wedrèg auch: wedaschlaarèg wetterfühlig
weedrèg wetterfühlig, gewitterträchtig
wééhn - eppas wééhn låssn - éppas wééhscht sè wehren - etwas abwehren - etwas wird komplizierter als ursrpünglich gedacht
Weesn (n) Menge, mehr von einer Sache, mehrere von etwas
Weg - an Weg um géh - um dè Weg seì (m) Weg - im Wege stehen, hinderlich sein - in der Nähe anwesend sein
Wéggn (m) Brotwecken, aber auch: korpulentes faules Mannsbild, a kôida Wéggn ist eine gefühllose Person
Wegnåår (m) Salamander
Wehdant (m) Schmerz
wehdoant schmerzhaft
wéhla wehrhaft
wéhn wehren, aber auch: "es wéscht sì" heißt es gibt Komplikationen
Weìbéé(d)l (n) Weinbeeren, Rosinen
Weich (f) Weihe bzw. die zu weihenden Dinge, auch: das zur Speisenweihe extra gebackene Brot
Weichbrunn (m) Weihwasser
Weichnbuschn (m) Strauß aus Kräutern und Blumen, der am 15. 8. geweiht wird und in den Rauhnächten ins Futter gemischt bzw. auf dem Feld ausgestreut wird
Weichnbuschnfrautôg (m) 15. August, Mariae Himmelfahrt, wo die Kräuter geweiht werden
Weichnpfinstôg (m) Gründonnerstag
Weichnpfinstôgoar (n) Gründonnerstags-Ei, das im Brauchtum eine besondere Bedeutung hat, weil es scheinbar nicht verdirbt
weida - weida kéma weiter - vorwärts kommen, aber: schau dass'd weida kimmst = verdufte
Weidlèng (m) geflochtener Korb aus Weiden, große Schüssel
Weidn - vu da Weidn (f) die Entfernung - aus der Entfernung betrachtet
weilånkn sich langweilen, auch: heimweh haben
weilåssn sich Zeit lassen
weìn beflügelt gehen, fast wie schweben
Weis - aus da Weis (f) Art, Weise - ganz daneben (nicht nur im musikalischen Sinne)
Weisat (n) Geschenk zur Genesung, für Neugeborene, bei Hochzeiten
Weißépfè (m) Klarapfel
weißgfuaßat geckenhaft, auffällig angezogen, übergenau, penibel
Weisl (m) Bienenkönigin
weislos unverständlich, schwer verständlich, eigenartig
weisn Geschenk übergeben vor allem bei einer Hochzeit
Weißschmiedlèng (m) historische Apfelsorte
weit dahi seì weit fortgeschritten (z.B.: Schwangerschaft) oder weit weg sein
weitgschacht weitschichtig - dè Zähnd weitgschacht vanån = vorstehende Zähne haben
weitgschachta Vawåndta (m) entfernter Verwandter
weitschichtèga Vawåndta (m) entfernter Verwandter
Weiwa (n) Frauen, Weiber
weiwaleidèg ist einer, der immer hinter den Frauen her ist
Weiwaleit (n) Frau, Frauen
Weiwaleithéngst (m) Aufreisser, Casanova, Don Juan
Weiwaleitmagga (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleitschmierma (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleittôà (n) Benehmen, das auf Frauen anziehend wirkt
Weiwas (n) Weibsbild
Weiwè (n) die Ehefrau ist "s'Weiwè"
Wéna Kurzform für Benedikt
Wéndl Kurzform für Wendelin
Wéndta (m) bäuerliche Maschine zum Wenden des Heues, auch: Verschlussklappe beim Ofenrohr, auch: Drehvorrichtung beim Pflug
wénk - a wénk - z'wénk wenig - ein bisschen - zu wenig

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
wedaschlachtèg Beeren, Obst, Erdäpfel etc..., die durch längere Schlechtwetterperiode verdorben sind
wedrèg auch: wedaschlaarèg wetterfühlig
weedrèg wetterfühlig, gewitterträchtig
wééhn - eppas wééhn låssn - éppas wééhscht sè wehren - etwas abwehren - etwas wird komplizierter als ursrpünglich gedacht
Weesn (n) Menge, mehr von einer Sache, mehrere von etwas
Weg - an Weg um géh - um dè Weg seì (m) Weg - im Wege stehen, hinderlich sein - in der Nähe anwesend sein
Wéggn (m) Brotwecken, aber auch: korpulentes faules Mannsbild, a kôida Wéggn ist eine gefühllose Person
Wegnåår (m) Salamander
Wehdant (m) Schmerz
wehdoant schmerzhaft
wéhla wehrhaft
wéhn wehren, aber auch: "es wéscht sì" heißt es gibt Komplikationen
Weìbéé(d)l (n) Weinbeeren, Rosinen
Weich (f) Weihe bzw. die zu weihenden Dinge, auch: das zur Speisenweihe extra gebackene Brot
Weichbrunn (m) Weihwasser
Weichnbuschn (m) Strauß aus Kräutern und Blumen, der am 15. 8. geweiht wird und in den Rauhnächten ins Futter gemischt bzw. auf dem Feld ausgestreut wird
Weichnbuschnfrautôg (m) 15. August, Mariae Himmelfahrt, wo die Kräuter geweiht werden
Weichnpfinstôg (m) Gründonnerstag
Weichnpfinstôgoar (n) Gründonnerstags-Ei, das im Brauchtum eine besondere Bedeutung hat, weil es scheinbar nicht verdirbt
weida - weida kéma weiter - vorwärts kommen, aber: schau dass'd weida kimmst = verdufte
Weidlèng (m) geflochtener Korb aus Weiden, große Schüssel
Weidn - vu da Weidn (f) die Entfernung - aus der Entfernung betrachtet
weilånkn sich langweilen, auch: heimweh haben
weilåssn sich Zeit lassen
weìn beflügelt gehen, fast wie schweben
Weis - aus da Weis (f) Art, Weise - ganz daneben (nicht nur im musikalischen Sinne)
Weisat (n) Geschenk zur Genesung, für Neugeborene, bei Hochzeiten
Weißépfè (m) Klarapfel
weißgfuaßat geckenhaft, auffällig angezogen, übergenau, penibel
Weisl (m) Bienenkönigin
weislos unverständlich, schwer verständlich, eigenartig
weisn Geschenk übergeben vor allem bei einer Hochzeit
Weißschmiedlèng (m) historische Apfelsorte
weit dahi seì weit fortgeschritten (z.B.: Schwangerschaft) oder weit weg sein
weitgschacht weitschichtig - dè Zähnd weitgschacht vanån = vorstehende Zähne haben
weitgschachta Vawåndta (m) entfernter Verwandter
weitschichtèga Vawåndta (m) entfernter Verwandter
Weiwa (n) Frauen, Weiber
weiwaleidèg ist einer, der immer hinter den Frauen her ist
Weiwaleit (n) Frau, Frauen
Weiwaleithéngst (m) Aufreisser, Casanova, Don Juan
Weiwaleitmagga (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleitschmierma (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleittôà (n) Benehmen, das auf Frauen anziehend wirkt
Weiwas (n) Weibsbild
Weiwè (n) die Ehefrau ist "s'Weiwè"
Wéna Kurzform für Benedikt
Wéndl Kurzform für Wendelin
Wéndta (m) bäuerliche Maschine zum Wenden des Heues, auch: Verschlussklappe beim Ofenrohr, auch: Drehvorrichtung beim Pflug
wénk - a wénk - z'wénk wenig - ein bisschen - zu wenig

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
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wedaschlachtèg Beeren, Obst, Erdäpfel etc..., die durch längere Schlechtwetterperiode verdorben sind
wedrèg auch: wedaschlaarèg wetterfühlig
weedrèg wetterfühlig, gewitterträchtig
wééhn - eppas wééhn låssn - éppas wééhscht sè wehren - etwas abwehren - etwas wird komplizierter als ursrpünglich gedacht
Weesn (n) Menge, mehr von einer Sache, mehrere von etwas
Weg - an Weg um géh - um dè Weg seì (m) Weg - im Wege stehen, hinderlich sein - in der Nähe anwesend sein
Wéggn (m) Brotwecken, aber auch: korpulentes faules Mannsbild, a kôida Wéggn ist eine gefühllose Person
Wegnåår (m) Salamander
Wehdant (m) Schmerz
wehdoant schmerzhaft
wéhla wehrhaft
wéhn wehren, aber auch: "es wéscht sì" heißt es gibt Komplikationen
Weìbéé(d)l (n) Weinbeeren, Rosinen
Weich (f) Weihe bzw. die zu weihenden Dinge, auch: das zur Speisenweihe extra gebackene Brot
Weichbrunn (m) Weihwasser
Weichnbuschn (m) Strauß aus Kräutern und Blumen, der am 15. 8. geweiht wird und in den Rauhnächten ins Futter gemischt bzw. auf dem Feld ausgestreut wird
Weichnbuschnfrautôg (m) 15. August, Mariae Himmelfahrt, wo die Kräuter geweiht werden
Weichnpfinstôg (m) Gründonnerstag
Weichnpfinstôgoar (n) Gründonnerstags-Ei, das im Brauchtum eine besondere Bedeutung hat, weil es scheinbar nicht verdirbt
weida - weida kéma weiter - vorwärts kommen, aber: schau dass'd weida kimmst = verdufte
Weidlèng (m) geflochtener Korb aus Weiden, große Schüssel
Weidn - vu da Weidn (f) die Entfernung - aus der Entfernung betrachtet
weilånkn sich langweilen, auch: heimweh haben
weilåssn sich Zeit lassen
weìn beflügelt gehen, fast wie schweben
Weis - aus da Weis (f) Art, Weise - ganz daneben (nicht nur im musikalischen Sinne)
Weisat (n) Geschenk zur Genesung, für Neugeborene, bei Hochzeiten
Weißépfè (m) Klarapfel
weißgfuaßat geckenhaft, auffällig angezogen, übergenau, penibel
Weisl (m) Bienenkönigin
weislos unverständlich, schwer verständlich, eigenartig
weisn Geschenk übergeben vor allem bei einer Hochzeit
Weißschmiedlèng (m) historische Apfelsorte
weit dahi seì weit fortgeschritten (z.B.: Schwangerschaft) oder weit weg sein
weitgschacht weitschichtig - dè Zähnd weitgschacht vanån = vorstehende Zähne haben
weitgschachta Vawåndta (m) entfernter Verwandter
weitschichtèga Vawåndta (m) entfernter Verwandter
Weiwa (n) Frauen, Weiber
weiwaleidèg ist einer, der immer hinter den Frauen her ist
Weiwaleit (n) Frau, Frauen
Weiwaleithéngst (m) Aufreisser, Casanova, Don Juan
Weiwaleitmagga (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleitschmierma (m) aufdringlicher Frauenverehrer
Weiwaleittôà (n) Benehmen, das auf Frauen anziehend wirkt
Weiwas (n) Weibsbild
Weiwè (n) die Ehefrau ist "s'Weiwè"
Wéna Kurzform für Benedikt
Wéndl Kurzform für Wendelin
Wéndta (m) bäuerliche Maschine zum Wenden des Heues, auch: Verschlussklappe beim Ofenrohr, auch: Drehvorrichtung beim Pflug
wénk - a wénk - z'wénk wenig - ein bisschen - zu wenig


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).