Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
vaweahn verderben, verwesen
vaweegn verwegen, mutig, draufgängerisch
vawerfn an der Wand den Putz auftragen, verputzen
vawoadagglt verwachsen, z. B.: beim Holz
vazahn etwas unauffindbar verlegen oder verstreuen, bzw. jemanden bei einer Wirtshaustour am Heimgehehn hindern
vazeàzln verzärteln
vazipfèn ungeduldig etwas nicht mehr erwarten
vazôgn - vazôgg verzagen - verzagt
vazoihn erzählen, verzählen
veascht voriges Jahr
Veidl (n) einfaches Taschenmeser
Veigei (n) Veilchen
veigln etwas wehrt sich, etwas macht Schwierigkeiten
Veit (m) Dialektform für Vitus
Vétta (m) Cousin
viaschtlleitn Kirchenglockengeläute eine Viertelstunde vor der Messe
vibeissn vorstehendes Unterkiefer, sodass die unteren Zähne vor den Oberen liegen
vicha geem - kloàgweis vicha geem in kleinen Rationen ausgeben
vicha stéh - stehst ma vicha? bezeugen - stehst Du mir gerade, würdest Du es mir bezeugen?
vichazånggn etwas mit Mühe nach vorne ziehen
vichè vorwärt nach vorne
vidauchn etwas vorlügen
Vidèwischpal (n) flinkes, lebendiges, lebenslustiges Mädchen
vie vorbei
Viebam - auch: Querbam (m) Querbalken, der zweiflügelige Türen verriegelt, wenn man ihn einhängt.
viecha, viechè nach vorne
Viechagstaxn (n) Umständliche Mühen mit dem Vieh, z.B.: wenn Kühe durcheinander gekommen sind und wieder getrennt werden müssen
Viedôch (m) Vordach
viepassn auflauern
Vieschittwanndl (n) Behälter zum Pferdefüttern
Vieschta (n) schöne Schürze bei Tracht oder Trachtenkleidung
vieschwefèwn jemandem etwas vorlügen und dabei aufschneiden,
Vihangl (n) (kleiner) Vorhang in der Fensterscheinung
Viiloahbreedl (n) Anstandswauwau, Anstandsdame, aber auch ist das jemand, der vorgeschoben bzw. missbräuchlich verewendet wird, weil man selbst eine Konfrontation vermeiden möchte; also jemand, der zum Zuschlagen verwendet wird
vìkéma meinen, annehmen, - mia is vìkéma = mir schien, wia kimmst ma dénn vi? = was fällt Dir ein, wia da vikimmb = wie Du meinst
vìnéhma vornehmen
vir und vii zeitlich nacheinander - in einer Reihenfolge
viranån géh , viranånd géh aneinander vorbei gehen
vircha hervor
vircha geèm - kloagweis vircha geèm nach und nach sticheln - in kleinen Portionen herausgeben, abgeben
Vischitta (m) Kellner, Pferdeknecht
vischittn Pferde füttern, (Hafer vorschütten)
vistéh - stehst ma vi? vorne hinstellen - stellst du dich da vorne hin? Z. B.: damit die Kühe hier nicht durchgehen, aber auch: hältst Du mir die Stange? Stehst Du zu mir?
vistoin vorstellen
vitauchn jemandem etwas vorlügen
vìweaschz Richtung nach vorne, vorwärts
vìwitzèg neugierig
vo dera Gåttung von dieser Sorte, aber auch: außerordentlich, besonders - z.B.: vo dera Gåttung scheè
vo deranztwegn deshalb, daher
vo Hennan nit sei nicht schwach sein, kein schlechter sein

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
vaweahn verderben, verwesen
vaweegn verwegen, mutig, draufgängerisch
vawerfn an der Wand den Putz auftragen, verputzen
vawoadagglt verwachsen, z. B.: beim Holz
vazahn etwas unauffindbar verlegen oder verstreuen, bzw. jemanden bei einer Wirtshaustour am Heimgehehn hindern
vazeàzln verzärteln
vazipfèn ungeduldig etwas nicht mehr erwarten
vazôgn - vazôgg verzagen - verzagt
vazoihn erzählen, verzählen
veascht voriges Jahr
Veidl (n) einfaches Taschenmeser
Veigei (n) Veilchen
veigln etwas wehrt sich, etwas macht Schwierigkeiten
Veit (m) Dialektform für Vitus
Vétta (m) Cousin
viaschtlleitn Kirchenglockengeläute eine Viertelstunde vor der Messe
vibeissn vorstehendes Unterkiefer, sodass die unteren Zähne vor den Oberen liegen
vicha geem - kloàgweis vicha geem in kleinen Rationen ausgeben
vicha stéh - stehst ma vicha? bezeugen - stehst Du mir gerade, würdest Du es mir bezeugen?
vichazånggn etwas mit Mühe nach vorne ziehen
vichè vorwärt nach vorne
vidauchn etwas vorlügen
Vidèwischpal (n) flinkes, lebendiges, lebenslustiges Mädchen
vie vorbei
Viebam - auch: Querbam (m) Querbalken, der zweiflügelige Türen verriegelt, wenn man ihn einhängt.
viecha, viechè nach vorne
Viechagstaxn (n) Umständliche Mühen mit dem Vieh, z.B.: wenn Kühe durcheinander gekommen sind und wieder getrennt werden müssen
Viedôch (m) Vordach
viepassn auflauern
Vieschittwanndl (n) Behälter zum Pferdefüttern
Vieschta (n) schöne Schürze bei Tracht oder Trachtenkleidung
vieschwefèwn jemandem etwas vorlügen und dabei aufschneiden,
Vihangl (n) (kleiner) Vorhang in der Fensterscheinung
Viiloahbreedl (n) Anstandswauwau, Anstandsdame, aber auch ist das jemand, der vorgeschoben bzw. missbräuchlich verewendet wird, weil man selbst eine Konfrontation vermeiden möchte; also jemand, der zum Zuschlagen verwendet wird
vìkéma meinen, annehmen, - mia is vìkéma = mir schien, wia kimmst ma dénn vi? = was fällt Dir ein, wia da vikimmb = wie Du meinst
vìnéhma vornehmen
vir und vii zeitlich nacheinander - in einer Reihenfolge
viranån géh , viranånd géh aneinander vorbei gehen
vircha hervor
vircha geèm - kloagweis vircha geèm nach und nach sticheln - in kleinen Portionen herausgeben, abgeben
Vischitta (m) Kellner, Pferdeknecht
vischittn Pferde füttern, (Hafer vorschütten)
vistéh - stehst ma vi? vorne hinstellen - stellst du dich da vorne hin? Z. B.: damit die Kühe hier nicht durchgehen, aber auch: hältst Du mir die Stange? Stehst Du zu mir?
vistoin vorstellen
vitauchn jemandem etwas vorlügen
vìweaschz Richtung nach vorne, vorwärts
vìwitzèg neugierig
vo dera Gåttung von dieser Sorte, aber auch: außerordentlich, besonders - z.B.: vo dera Gåttung scheè
vo deranztwegn deshalb, daher
vo Hennan nit sei nicht schwach sein, kein schlechter sein

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
vaweahn verderben, verwesen
vaweegn verwegen, mutig, draufgängerisch
vawerfn an der Wand den Putz auftragen, verputzen
vawoadagglt verwachsen, z. B.: beim Holz
vazahn etwas unauffindbar verlegen oder verstreuen, bzw. jemanden bei einer Wirtshaustour am Heimgehehn hindern
vazeàzln verzärteln
vazipfèn ungeduldig etwas nicht mehr erwarten
vazôgn - vazôgg verzagen - verzagt
vazoihn erzählen, verzählen
veascht voriges Jahr
Veidl (n) einfaches Taschenmeser
Veigei (n) Veilchen
veigln etwas wehrt sich, etwas macht Schwierigkeiten
Veit (m) Dialektform für Vitus
Vétta (m) Cousin
viaschtlleitn Kirchenglockengeläute eine Viertelstunde vor der Messe
vibeissn vorstehendes Unterkiefer, sodass die unteren Zähne vor den Oberen liegen
vicha geem - kloàgweis vicha geem in kleinen Rationen ausgeben
vicha stéh - stehst ma vicha? bezeugen - stehst Du mir gerade, würdest Du es mir bezeugen?
vichazånggn etwas mit Mühe nach vorne ziehen
vichè vorwärt nach vorne
vidauchn etwas vorlügen
Vidèwischpal (n) flinkes, lebendiges, lebenslustiges Mädchen
vie vorbei
Viebam - auch: Querbam (m) Querbalken, der zweiflügelige Türen verriegelt, wenn man ihn einhängt.
viecha, viechè nach vorne
Viechagstaxn (n) Umständliche Mühen mit dem Vieh, z.B.: wenn Kühe durcheinander gekommen sind und wieder getrennt werden müssen
Viedôch (m) Vordach
viepassn auflauern
Vieschittwanndl (n) Behälter zum Pferdefüttern
Vieschta (n) schöne Schürze bei Tracht oder Trachtenkleidung
vieschwefèwn jemandem etwas vorlügen und dabei aufschneiden,
Vihangl (n) (kleiner) Vorhang in der Fensterscheinung
Viiloahbreedl (n) Anstandswauwau, Anstandsdame, aber auch ist das jemand, der vorgeschoben bzw. missbräuchlich verewendet wird, weil man selbst eine Konfrontation vermeiden möchte; also jemand, der zum Zuschlagen verwendet wird
vìkéma meinen, annehmen, - mia is vìkéma = mir schien, wia kimmst ma dénn vi? = was fällt Dir ein, wia da vikimmb = wie Du meinst
vìnéhma vornehmen
vir und vii zeitlich nacheinander - in einer Reihenfolge
viranån géh , viranånd géh aneinander vorbei gehen
vircha hervor
vircha geèm - kloagweis vircha geèm nach und nach sticheln - in kleinen Portionen herausgeben, abgeben
Vischitta (m) Kellner, Pferdeknecht
vischittn Pferde füttern, (Hafer vorschütten)
vistéh - stehst ma vi? vorne hinstellen - stellst du dich da vorne hin? Z. B.: damit die Kühe hier nicht durchgehen, aber auch: hältst Du mir die Stange? Stehst Du zu mir?
vistoin vorstellen
vitauchn jemandem etwas vorlügen
vìweaschz Richtung nach vorne, vorwärts
vìwitzèg neugierig
vo dera Gåttung von dieser Sorte, aber auch: außerordentlich, besonders - z.B.: vo dera Gåttung scheè
vo deranztwegn deshalb, daher
vo Hennan nit sei nicht schwach sein, kein schlechter sein


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).