Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Meggn (f) Beule in der Karosserie oder Vogel im Kopf
meggst - meggst moan - meggst moan dass' migla waa möchstest Du - man möchte meinen - man möchte meinen, dass es möglich wäre
mégn mögen
mehra - an mehrèstn mehr - am meisten
meì - o meì mein - Ausruf des Bedauerns
meinèg - dè Meinèg mein - (f) meine Frau
Ména (f) Philomena
Ménsch (m) ein sehr großer Mann oder ein bedeutender, angesehener Mann wird einfach als "dés is a Ménsch" bezeichnet
Ménscha, Ménschèn (f) Frauen, Frau
Menschei (n) kleines Weiblein
Ménz Kuah (f) Kuh, die eine lange Zwischenkalbezeit hat
Merch (f) Karotte, Möhre, gelbe Rübe
Mérk - a guade Mérk (f) Gedächtnis - ein gutes Gedächtnis
méschzn tun brünstige Katzen
metta seì zu etwas fähig sein, etwas fertig bringen
Mettastôb (m) Meterstab - Zollstock
Méttn (f) Lärm, auch: Gottesdienst am Hl. Abend um Mitternacht
miachtln miefen, mockig riechen,
miad müde
Miada (n) Mieder
Miadsôck (m) fauler, aufdringlicher, lästiger Mensch
miahn - eppas miaht mi mühen - etwas macht mir Mühe
mian - dés miad mi - es ist mir unangenehm, es verschafft mir Unbehagen, es schmerzt ein bisschen
Mias (n) Moos
Miasl (n) Kaiserschmarren
midanån - oi midanån miteinander - alle miteinander
midhea plötzlich
migla - dés waa migla - dés wuscht migla seì - dass kôt migla is möglich - das wäre möglich - das wäre eventuell möglich - unglaublich, dass das möglich ist
minndln urinieren (Kinder)
Mirggei (n) kleines, verhutzeltes Menschl
Misl (f) Teil von einem gut spaltbaren Stamm, das kann 1/4 oder 1/8 sein - wird für Schindeln und Zaunholz verwendet
Mist - Mist broatn (m) Mist - Mist auf dem Feld aufbringen vgl. ùbroatn
Mistgåss (f) Auslauf für das Vieh vor dem Stall
Mistkrai (f) gabelförmige Harke für den Mist
mittala mittelmäßig
mittalaf sich den mittleren Bereich der Bankreihen in der Kirche auszusuchen, nennt man "mittalaf eichigeh und hihuckn"
Mittawei (f) nennt man die Zeitspanne, wenn man das erste Mal von der Hochalm auf die Niederalm fährt
mittôà - deaf ans dô mittôà? mitmachen - darf man da mitmachen?
Môal (n) ein Märchen, eine Mähr
moan meinen
moana - damoana meinen
Moas (n) Schlagflur, ein Kahlschlag, wo meist Beeren wachsen
Moasei (n) Meise
moastan meistern, etwas gut schaffen, gelingen
Mock (m) Schimmel, aber auch fader und ungeselliger Mensch
mockalan - mockalantn mockig riechen
mockèg schimmlig
mockèg toà sich unwillig und langweilig benehmen
mockn beleidigt tun, schmollen
Môda (m) Marder, Mäher

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Meggn (f) Beule in der Karosserie oder Vogel im Kopf
meggst - meggst moan - meggst moan dass' migla waa möchstest Du - man möchte meinen - man möchte meinen, dass es möglich wäre
mégn mögen
mehra - an mehrèstn mehr - am meisten
meì - o meì mein - Ausruf des Bedauerns
meinèg - dè Meinèg mein - (f) meine Frau
Ména (f) Philomena
Ménsch (m) ein sehr großer Mann oder ein bedeutender, angesehener Mann wird einfach als "dés is a Ménsch" bezeichnet
Ménscha, Ménschèn (f) Frauen, Frau
Menschei (n) kleines Weiblein
Ménz Kuah (f) Kuh, die eine lange Zwischenkalbezeit hat
Merch (f) Karotte, Möhre, gelbe Rübe
Mérk - a guade Mérk (f) Gedächtnis - ein gutes Gedächtnis
méschzn tun brünstige Katzen
metta seì zu etwas fähig sein, etwas fertig bringen
Mettastôb (m) Meterstab - Zollstock
Méttn (f) Lärm, auch: Gottesdienst am Hl. Abend um Mitternacht
miachtln miefen, mockig riechen,
miad müde
Miada (n) Mieder
Miadsôck (m) fauler, aufdringlicher, lästiger Mensch
miahn - eppas miaht mi mühen - etwas macht mir Mühe
mian - dés miad mi - es ist mir unangenehm, es verschafft mir Unbehagen, es schmerzt ein bisschen
Mias (n) Moos
Miasl (n) Kaiserschmarren
midanån - oi midanån miteinander - alle miteinander
midhea plötzlich
migla - dés waa migla - dés wuscht migla seì - dass kôt migla is möglich - das wäre möglich - das wäre eventuell möglich - unglaublich, dass das möglich ist
minndln urinieren (Kinder)
Mirggei (n) kleines, verhutzeltes Menschl
Misl (f) Teil von einem gut spaltbaren Stamm, das kann 1/4 oder 1/8 sein - wird für Schindeln und Zaunholz verwendet
Mist - Mist broatn (m) Mist - Mist auf dem Feld aufbringen vgl. ùbroatn
Mistgåss (f) Auslauf für das Vieh vor dem Stall
Mistkrai (f) gabelförmige Harke für den Mist
mittala mittelmäßig
mittalaf sich den mittleren Bereich der Bankreihen in der Kirche auszusuchen, nennt man "mittalaf eichigeh und hihuckn"
Mittawei (f) nennt man die Zeitspanne, wenn man das erste Mal von der Hochalm auf die Niederalm fährt
mittôà - deaf ans dô mittôà? mitmachen - darf man da mitmachen?
Môal (n) ein Märchen, eine Mähr
moan meinen
moana - damoana meinen
Moas (n) Schlagflur, ein Kahlschlag, wo meist Beeren wachsen
Moasei (n) Meise
moastan meistern, etwas gut schaffen, gelingen
Mock (m) Schimmel, aber auch fader und ungeselliger Mensch
mockalan - mockalantn mockig riechen
mockèg schimmlig
mockèg toà sich unwillig und langweilig benehmen
mockn beleidigt tun, schmollen
Môda (m) Marder, Mäher

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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Meggn (f) Beule in der Karosserie oder Vogel im Kopf
meggst - meggst moan - meggst moan dass' migla waa möchstest Du - man möchte meinen - man möchte meinen, dass es möglich wäre
mégn mögen
mehra - an mehrèstn mehr - am meisten
meì - o meì mein - Ausruf des Bedauerns
meinèg - dè Meinèg mein - (f) meine Frau
Ména (f) Philomena
Ménsch (m) ein sehr großer Mann oder ein bedeutender, angesehener Mann wird einfach als "dés is a Ménsch" bezeichnet
Ménscha, Ménschèn (f) Frauen, Frau
Menschei (n) kleines Weiblein
Ménz Kuah (f) Kuh, die eine lange Zwischenkalbezeit hat
Merch (f) Karotte, Möhre, gelbe Rübe
Mérk - a guade Mérk (f) Gedächtnis - ein gutes Gedächtnis
méschzn tun brünstige Katzen
metta seì zu etwas fähig sein, etwas fertig bringen
Mettastôb (m) Meterstab - Zollstock
Méttn (f) Lärm, auch: Gottesdienst am Hl. Abend um Mitternacht
miachtln miefen, mockig riechen,
miad müde
Miada (n) Mieder
Miadsôck (m) fauler, aufdringlicher, lästiger Mensch
miahn - eppas miaht mi mühen - etwas macht mir Mühe
mian - dés miad mi - es ist mir unangenehm, es verschafft mir Unbehagen, es schmerzt ein bisschen
Mias (n) Moos
Miasl (n) Kaiserschmarren
midanån - oi midanån miteinander - alle miteinander
midhea plötzlich
migla - dés waa migla - dés wuscht migla seì - dass kôt migla is möglich - das wäre möglich - das wäre eventuell möglich - unglaublich, dass das möglich ist
minndln urinieren (Kinder)
Mirggei (n) kleines, verhutzeltes Menschl
Misl (f) Teil von einem gut spaltbaren Stamm, das kann 1/4 oder 1/8 sein - wird für Schindeln und Zaunholz verwendet
Mist - Mist broatn (m) Mist - Mist auf dem Feld aufbringen vgl. ùbroatn
Mistgåss (f) Auslauf für das Vieh vor dem Stall
Mistkrai (f) gabelförmige Harke für den Mist
mittala mittelmäßig
mittalaf sich den mittleren Bereich der Bankreihen in der Kirche auszusuchen, nennt man "mittalaf eichigeh und hihuckn"
Mittawei (f) nennt man die Zeitspanne, wenn man das erste Mal von der Hochalm auf die Niederalm fährt
mittôà - deaf ans dô mittôà? mitmachen - darf man da mitmachen?
Môal (n) ein Märchen, eine Mähr
moan meinen
moana - damoana meinen
Moas (n) Schlagflur, ein Kahlschlag, wo meist Beeren wachsen
Moasei (n) Meise
moastan meistern, etwas gut schaffen, gelingen
Mock (m) Schimmel, aber auch fader und ungeselliger Mensch
mockalan - mockalantn mockig riechen
mockèg schimmlig
mockèg toà sich unwillig und langweilig benehmen
mockn beleidigt tun, schmollen
Môda (m) Marder, Mäher


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).