Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
dalein - daleit's es? erdulden, ertragen - es ist fraglich, ob etwas noch möglich ist …
dalémpan - ea dalémpaschz nid fertig bringen - es reicht ihm nicht ganz
dalôad - nit dalôad seì låssn - nicht verleiden verdrießen lassen
Dam (m) Daumen
damaggn eindrücken
damiid - der dé dés damiid dès damiid heißt: das auch noch. Erklärung: Wenn ich etwas wegwerfe, und danach etwas dazu werfe, dann sage ich zu Letzterem: "und dès damiid"
damisch verrückt, auch: bewußtlos, auch: Steigerungsform z. B.: "damisch guat"
dampfèg etwas alkoholisiert
Dåmpfluttn (f) Dunstabzugsschacht
Dåmpfplauderer (m) jemand, der immerzu redet und dabei noch lauter Unsinn
damuutn - dea damuut mè an èppan ähnlich erscheinen - der komt mir ähnlich vor wie jemand anderer
danaxt unlängst
danepft erschöpft
danôôgld von Bremsen oder Wespen zerstochen
dapémpan durchschütteln, z.B. auf einem Wagen, der über eine Schotterstraße fährt
dapfnasn - nimma dapfnasn schwer atmen - körperlich fertig sein vor Atemlosigkeit, etwas nicht mehr schaffen bzw. erreichen
Dårei (n) naive, gutgläubige, etwas beschränkte Frau
daréna durch überhöhte Geschwindigkeit verunglücken
Dårftschai Frau, die immer unterwegs ist
Dårm (m) Darm, aber auch Bezeichnung für etwas sehr langes, z.B.: langgezogene Ortschaft (Fieberbrunn)
Darmdiira (m) Hungerleider
Dåsch (f) Kuhfladen, aber auch: naive, nicht sehr intellegente Frau
dåschn einen Klaps bzw. leicheteren Schlag geben
daschossn seì erschossen sein, aber auch: überrascht, überfordert, bzw. restlos überfordert sein
daschupfn erholen, auch: etwas im letzten Augenblick schaffen
dasèg gedämpft, benommen, bedrückt
daspeechn sehen, erspähen
daståndn erschrocken, verdattert, überrascht sein
Dåstla (m) handgemachte Patschen bzw. ausgetretene Pantoffeln
dåstln unsicher umhertappen, greifen
Datschei (n) spezielle Art eines kleinen in der Pfannen gebratenen Omelettenteiggerichtes mit verschiedenen in den Teig gemischten Zutaten, z.B.: Beeren, Kraut, Fleisch etc.
davôu davor
davù davon
davunanztweng deshalb, deswegen
davùschraufn sich verdrücken
dawånzn Schwierigkeiten haben bei einer Arbeit
daweascht - gånz daweascht wert - sehr bemerkenswert, sich auszahlen (eher ironisch-negativ: sich eigentlich nicht auszahlen), das kann doch nicht sein, erstaunlich
dawéhn sich erwehren
dawei währenddessen, inzwischen
dawei hôm Zeit haben
daweilång gelangweilt
dawerfn zu früh kalben
dawischn erwischen
dazahn gerade noch vom Fleck bringen
daziina erzürnen
dazoihn erzählen
dazuasechn das Arbeitsausmaß überlicken
dearèsch schwerhörig
deasn derjenige
Deàst - an Deàst toà - an Dèast seì (m) Dienst - jemandem einen Gefallen tun - im Dienst stehen

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
dalein - daleit's es? erdulden, ertragen - es ist fraglich, ob etwas noch möglich ist …
dalémpan - ea dalémpaschz nid fertig bringen - es reicht ihm nicht ganz
dalôad - nit dalôad seì låssn - nicht verleiden verdrießen lassen
Dam (m) Daumen
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damiid - der dé dés damiid dès damiid heißt: das auch noch. Erklärung: Wenn ich etwas wegwerfe, und danach etwas dazu werfe, dann sage ich zu Letzterem: "und dès damiid"
damisch verrückt, auch: bewußtlos, auch: Steigerungsform z. B.: "damisch guat"
dampfèg etwas alkoholisiert
Dåmpfluttn (f) Dunstabzugsschacht
Dåmpfplauderer (m) jemand, der immerzu redet und dabei noch lauter Unsinn
damuutn - dea damuut mè an èppan ähnlich erscheinen - der komt mir ähnlich vor wie jemand anderer
danaxt unlängst
danepft erschöpft
danôôgld von Bremsen oder Wespen zerstochen
dapémpan durchschütteln, z.B. auf einem Wagen, der über eine Schotterstraße fährt
dapfnasn - nimma dapfnasn schwer atmen - körperlich fertig sein vor Atemlosigkeit, etwas nicht mehr schaffen bzw. erreichen
Dårei (n) naive, gutgläubige, etwas beschränkte Frau
daréna durch überhöhte Geschwindigkeit verunglücken
Dårftschai Frau, die immer unterwegs ist
Dårm (m) Darm, aber auch Bezeichnung für etwas sehr langes, z.B.: langgezogene Ortschaft (Fieberbrunn)
Darmdiira (m) Hungerleider
Dåsch (f) Kuhfladen, aber auch: naive, nicht sehr intellegente Frau
dåschn einen Klaps bzw. leicheteren Schlag geben
daschossn seì erschossen sein, aber auch: überrascht, überfordert, bzw. restlos überfordert sein
daschupfn erholen, auch: etwas im letzten Augenblick schaffen
dasèg gedämpft, benommen, bedrückt
daspeechn sehen, erspähen
daståndn erschrocken, verdattert, überrascht sein
Dåstla (m) handgemachte Patschen bzw. ausgetretene Pantoffeln
dåstln unsicher umhertappen, greifen
Datschei (n) spezielle Art eines kleinen in der Pfannen gebratenen Omelettenteiggerichtes mit verschiedenen in den Teig gemischten Zutaten, z.B.: Beeren, Kraut, Fleisch etc.
davôu davor
davù davon
davunanztweng deshalb, deswegen
davùschraufn sich verdrücken
dawånzn Schwierigkeiten haben bei einer Arbeit
daweascht - gånz daweascht wert - sehr bemerkenswert, sich auszahlen (eher ironisch-negativ: sich eigentlich nicht auszahlen), das kann doch nicht sein, erstaunlich
dawéhn sich erwehren
dawei währenddessen, inzwischen
dawei hôm Zeit haben
daweilång gelangweilt
dawerfn zu früh kalben
dawischn erwischen
dazahn gerade noch vom Fleck bringen
daziina erzürnen
dazoihn erzählen
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dearèsch schwerhörig
deasn derjenige
Deàst - an Deàst toà - an Dèast seì (m) Dienst - jemandem einen Gefallen tun - im Dienst stehen

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
dalein - daleit's es? erdulden, ertragen - es ist fraglich, ob etwas noch möglich ist …
dalémpan - ea dalémpaschz nid fertig bringen - es reicht ihm nicht ganz
dalôad - nit dalôad seì låssn - nicht verleiden verdrießen lassen
Dam (m) Daumen
damaggn eindrücken
damiid - der dé dés damiid dès damiid heißt: das auch noch. Erklärung: Wenn ich etwas wegwerfe, und danach etwas dazu werfe, dann sage ich zu Letzterem: "und dès damiid"
damisch verrückt, auch: bewußtlos, auch: Steigerungsform z. B.: "damisch guat"
dampfèg etwas alkoholisiert
Dåmpfluttn (f) Dunstabzugsschacht
Dåmpfplauderer (m) jemand, der immerzu redet und dabei noch lauter Unsinn
damuutn - dea damuut mè an èppan ähnlich erscheinen - der komt mir ähnlich vor wie jemand anderer
danaxt unlängst
danepft erschöpft
danôôgld von Bremsen oder Wespen zerstochen
dapémpan durchschütteln, z.B. auf einem Wagen, der über eine Schotterstraße fährt
dapfnasn - nimma dapfnasn schwer atmen - körperlich fertig sein vor Atemlosigkeit, etwas nicht mehr schaffen bzw. erreichen
Dårei (n) naive, gutgläubige, etwas beschränkte Frau
daréna durch überhöhte Geschwindigkeit verunglücken
Dårftschai Frau, die immer unterwegs ist
Dårm (m) Darm, aber auch Bezeichnung für etwas sehr langes, z.B.: langgezogene Ortschaft (Fieberbrunn)
Darmdiira (m) Hungerleider
Dåsch (f) Kuhfladen, aber auch: naive, nicht sehr intellegente Frau
dåschn einen Klaps bzw. leicheteren Schlag geben
daschossn seì erschossen sein, aber auch: überrascht, überfordert, bzw. restlos überfordert sein
daschupfn erholen, auch: etwas im letzten Augenblick schaffen
dasèg gedämpft, benommen, bedrückt
daspeechn sehen, erspähen
daståndn erschrocken, verdattert, überrascht sein
Dåstla (m) handgemachte Patschen bzw. ausgetretene Pantoffeln
dåstln unsicher umhertappen, greifen
Datschei (n) spezielle Art eines kleinen in der Pfannen gebratenen Omelettenteiggerichtes mit verschiedenen in den Teig gemischten Zutaten, z.B.: Beeren, Kraut, Fleisch etc.
davôu davor
davù davon
davunanztweng deshalb, deswegen
davùschraufn sich verdrücken
dawånzn Schwierigkeiten haben bei einer Arbeit
daweascht - gånz daweascht wert - sehr bemerkenswert, sich auszahlen (eher ironisch-negativ: sich eigentlich nicht auszahlen), das kann doch nicht sein, erstaunlich
dawéhn sich erwehren
dawei währenddessen, inzwischen
dawei hôm Zeit haben
daweilång gelangweilt
dawerfn zu früh kalben
dawischn erwischen
dazahn gerade noch vom Fleck bringen
daziina erzürnen
dazoihn erzählen
dazuasechn das Arbeitsausmaß überlicken
dearèsch schwerhörig
deasn derjenige
Deàst - an Deàst toà - an Dèast seì (m) Dienst - jemandem einen Gefallen tun - im Dienst stehen


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).