Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
anédlas Môì etliche Male
Anei (n) Anna
Angal (n) Obstgarten vor dem Hof
Ångl (f) Bienenstachel, Angel
ångln angeln, stechen durch eine Biene oder Wespe
angstèg - an angstégs Weda ängstlich - ein schwüles Wetter
Ångstsôach (f) Harndrang bei Aufregung
aniada ein jeder
anôuscht irgendwo, anderswo
ans man z.B.: deaf ans dô mittôa? = darf man da mitmachen
Ånscheì - an Ånscheì hôm so wirken bzw. scheinen als ob …
Ant (f) Ente
antan nachäffen
Åntlaß - Åntlaßtôg (m) Fronleichnam - Fronleichnamstag
Åntlaßfeirum (m) Vorabend zu Fronleichnam
Åntlasrôusn (f) Pfingstrose
Anz (f) Stange am Schlitten, zum Halten des Abstandes zwischen Pferd und Schlitten - vgl.: "Hôunanzn", "Fuaßanzn" und "Stéckanzn"
Anzn - iwa d'Anzn gschlôgn "iwa d'Anzn gschlôgn" hat ein Ehepartner, wenn er eine andere Liebschaft anfängt
Arb (n) Verriegelungsvorrichtung bei Stalltür
Årch (n) Jauche
Årchgruam (f) Jauchengrube, auch Kotgrube beim Plumsklo
Arè hôm (f) koàn Arè hôm = bei weitem nicht
Årwéssn (f) Erbsen
årwéttsgaitig arbeitsintensiv
Årwéttsråggl (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Årwéttsrånggn (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Åscha Aschau
aschlèng - aschtlèng rückwärts
aschlèng hém zurück halten, dagegen halten
Aschlèngkeiwè auch: Aschtlèngkeiwè (n) Kalb, das mit Steißendlage zur Welt kommt
Äschtl (n) Kleines Gut, kleiner Bauernhof
asosn ach so ist es! oder auch: ach ist es so?
asosn ach so
asosn ach so
asosn ach so
assèg gut, leicht zu essen
Åstach (n) Geäst
Astl (n) kleiner Ast, Vorbau am Heuboden unter dem Dach über dem Stall
Astn (f) Voralm, aber auch: Gebäudevorsprung, um darauf etwas noch unter dem Dach zu stapeln
aufåmma géh eine Wöchnerin betreuen
aufanachnd annähernd
aufanån zwei übereinander
aufaranån mehrere übereinander
aufaschtlèng aufaschléng zurück, schnell rückwärts; iatz geht's aufaschling = jetzt geht es umgekehrt, in die andere Richtung - das kann positiv oder negativ verwendet werden
aufbaà aufbacken bei Brot, aber auch beim Flachs, wenn er warm gemacht wird zum Brecheln
aufbischn schmücken (Almabtrieb)
aufbréah aufbrühen
aufbreedln umkippen, auch in Konkurs gehen vgl. aufhausn
aufbrééna aufbrennen z. B.: die heißen Hufeisen beim Beschlagen
aufdagglt übertrieben gekleidet

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
anédlas Môì etliche Male
Anei (n) Anna
Angal (n) Obstgarten vor dem Hof
Ångl (f) Bienenstachel, Angel
ångln angeln, stechen durch eine Biene oder Wespe
angstèg - an angstégs Weda ängstlich - ein schwüles Wetter
Ångstsôach (f) Harndrang bei Aufregung
aniada ein jeder
anôuscht irgendwo, anderswo
ans man z.B.: deaf ans dô mittôa? = darf man da mitmachen
Ånscheì - an Ånscheì hôm so wirken bzw. scheinen als ob …
Ant (f) Ente
antan nachäffen
Åntlaß - Åntlaßtôg (m) Fronleichnam - Fronleichnamstag
Åntlaßfeirum (m) Vorabend zu Fronleichnam
Åntlasrôusn (f) Pfingstrose
Anz (f) Stange am Schlitten, zum Halten des Abstandes zwischen Pferd und Schlitten - vgl.: "Hôunanzn", "Fuaßanzn" und "Stéckanzn"
Anzn - iwa d'Anzn gschlôgn "iwa d'Anzn gschlôgn" hat ein Ehepartner, wenn er eine andere Liebschaft anfängt
Arb (n) Verriegelungsvorrichtung bei Stalltür
Årch (n) Jauche
Årchgruam (f) Jauchengrube, auch Kotgrube beim Plumsklo
Arè hôm (f) koàn Arè hôm = bei weitem nicht
Årwéssn (f) Erbsen
årwéttsgaitig arbeitsintensiv
Årwéttsråggl (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Årwéttsrånggn (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Åscha Aschau
aschlèng - aschtlèng rückwärts
aschlèng hém zurück halten, dagegen halten
Aschlèngkeiwè auch: Aschtlèngkeiwè (n) Kalb, das mit Steißendlage zur Welt kommt
Äschtl (n) Kleines Gut, kleiner Bauernhof
asosn ach so ist es! oder auch: ach ist es so?
asosn ach so
asosn ach so
asosn ach so
assèg gut, leicht zu essen
Åstach (n) Geäst
Astl (n) kleiner Ast, Vorbau am Heuboden unter dem Dach über dem Stall
Astn (f) Voralm, aber auch: Gebäudevorsprung, um darauf etwas noch unter dem Dach zu stapeln
aufåmma géh eine Wöchnerin betreuen
aufanachnd annähernd
aufanån zwei übereinander
aufaranån mehrere übereinander
aufaschtlèng aufaschléng zurück, schnell rückwärts; iatz geht's aufaschling = jetzt geht es umgekehrt, in die andere Richtung - das kann positiv oder negativ verwendet werden
aufbaà aufbacken bei Brot, aber auch beim Flachs, wenn er warm gemacht wird zum Brecheln
aufbischn schmücken (Almabtrieb)
aufbréah aufbrühen
aufbreedln umkippen, auch in Konkurs gehen vgl. aufhausn
aufbrééna aufbrennen z. B.: die heißen Hufeisen beim Beschlagen
aufdagglt übertrieben gekleidet

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
anédlas Môì etliche Male
Anei (n) Anna
Angal (n) Obstgarten vor dem Hof
Ångl (f) Bienenstachel, Angel
ångln angeln, stechen durch eine Biene oder Wespe
angstèg - an angstégs Weda ängstlich - ein schwüles Wetter
Ångstsôach (f) Harndrang bei Aufregung
aniada ein jeder
anôuscht irgendwo, anderswo
ans man z.B.: deaf ans dô mittôa? = darf man da mitmachen
Ånscheì - an Ånscheì hôm so wirken bzw. scheinen als ob …
Ant (f) Ente
antan nachäffen
Åntlaß - Åntlaßtôg (m) Fronleichnam - Fronleichnamstag
Åntlaßfeirum (m) Vorabend zu Fronleichnam
Åntlasrôusn (f) Pfingstrose
Anz (f) Stange am Schlitten, zum Halten des Abstandes zwischen Pferd und Schlitten - vgl.: "Hôunanzn", "Fuaßanzn" und "Stéckanzn"
Anzn - iwa d'Anzn gschlôgn "iwa d'Anzn gschlôgn" hat ein Ehepartner, wenn er eine andere Liebschaft anfängt
Arb (n) Verriegelungsvorrichtung bei Stalltür
Årch (n) Jauche
Årchgruam (f) Jauchengrube, auch Kotgrube beim Plumsklo
Arè hôm (f) koàn Arè hôm = bei weitem nicht
Årwéssn (f) Erbsen
årwéttsgaitig arbeitsintensiv
Årwéttsråggl (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Årwéttsrånggn (f) Frau, die gerne und fleißig viel und grobe Arbeit verrichtet
Åscha Aschau
aschlèng - aschtlèng rückwärts
aschlèng hém zurück halten, dagegen halten
Aschlèngkeiwè auch: Aschtlèngkeiwè (n) Kalb, das mit Steißendlage zur Welt kommt
Äschtl (n) Kleines Gut, kleiner Bauernhof
asosn ach so ist es! oder auch: ach ist es so?
asosn ach so
asosn ach so
asosn ach so
assèg gut, leicht zu essen
Åstach (n) Geäst
Astl (n) kleiner Ast, Vorbau am Heuboden unter dem Dach über dem Stall
Astn (f) Voralm, aber auch: Gebäudevorsprung, um darauf etwas noch unter dem Dach zu stapeln
aufåmma géh eine Wöchnerin betreuen
aufanachnd annähernd
aufanån zwei übereinander
aufaranån mehrere übereinander
aufaschtlèng aufaschléng zurück, schnell rückwärts; iatz geht's aufaschling = jetzt geht es umgekehrt, in die andere Richtung - das kann positiv oder negativ verwendet werden
aufbaà aufbacken bei Brot, aber auch beim Flachs, wenn er warm gemacht wird zum Brecheln
aufbischn schmücken (Almabtrieb)
aufbréah aufbrühen
aufbreedln umkippen, auch in Konkurs gehen vgl. aufhausn
aufbrééna aufbrennen z. B.: die heißen Hufeisen beim Beschlagen
aufdagglt übertrieben gekleidet


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).