Lexikon


Beschreibung der Seite
Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
zuakeahn ins Gasthaus gehen
zuakéma sagt man, wenn ein junges Haustier gegen den Willen des Besitzers trächtig ist
zuaklaum jemandem etwas zuschanzen, das kann positiv oder negativ gemeint sein
zuaknaffèn zuknöpfen
zuakrein z.B: mit Erde den Samen abdecken, aber auch: nach einem Streit die Wogen wieder glätten
zualosn zuhören
zualuckn verschließen, abdecken
zuamåcharisch seì anschmiegsam sein, sich um jemanden besonders bemühen, werben
zuareìm jemandem etwas zukommen lassen
zuaschånzn jemandem etwas wohlwollend zukommen lassen
zuaschlauchn jemandem etwas zukommen lassen
zuaschloachn jemandem etwas unauffällig zukommen lassen
zuasétzn aufforsten, aber auch jemandem zusetzen, bedrängen
zuaspéén zusperren
zuastårchn beim Kochen eindicken
zuastéh zustehen, aber auch: zulaufen
zuastôihn nach der Herbstweide das Vieh im Stall lassen
zuastualn Getreide bestocken, verzweigen, zuwachsen
zuatôa - nit zuatôa zumachen - mit einer Arbeit nicht nachkommen
zuatreim die Kuh zum Stier für den Befruchtungsakt treiben
zuatrôgn etwas hinzu tragen - aber auch: jemandem etwas negatives mitteilen, petzen
zuaziachn heißt es, wenn die Bewölkung zunimmt, auch die Vorhänge zieht man zu
zuchtboassig ungeduldig
Zug (m) Acheslzug-Gurt zum Schlitten ziehen
Zugbanndl (n) Eisenbeschlag auf Holz (z.B.: Schlitten)
Zugèn (f) Ziehharmonika, auch die Kellerninnengeldtasche wird als Zugin bezeichnet
Zuggal (n) Bonbon
Zugscheidl (n) Zugscheit
Zugsôg (f) Säge für zwei Personen zum Fällen von Bäumen
zun Bschöira fôhn mit der Stute zum Hengst gehen siehe "Bschöira"
zuntarout hochrot. Jemand, der einen hochroten Kopf bekomt ist zuntarout
Zussabeidl (m) aufgeregter nervöser Mensch
zussan nervös überhastet arbeiten
Zussl (f) nervöse, sprunghafte Frauenperson
Zuugèn (f) Ziehharmonika
Zuuzl (m) Saugfinger, Schnuller
zuuzln lutschen, saugen
zwåckn herauspicken
zwé - zwéng dén wegen, weshalb, auch: deshalb - deswegen
zwé béttst nit da hast Du den Dreck, die Bedeutung kommt daher: hättest Du gebetet, wäre das nicht geschehen
Zweck måchn Späne machen
Zweckè (n) kleiner Holzspan
zweckn aufkratzen
zwéé zwei (männlich)
zwéng - zwéng wôs warum auch, weshalb
zwénk - a wénk zwénk zu wenig - ein bisschen zu wenig
zwergst - zwergstum quer - verkehrt herum
Zwéschbala (m) Zwetschkenschnaps
Zwéschbn (f) Zwetschken
Zwickabussl (n) Kuss, bei dem die Backen des Partners gleichzeitig mit den Händen gekniffen werden und gleichzeitig der Kopf des Partners hergezogen wird

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
zuakeahn ins Gasthaus gehen
zuakéma sagt man, wenn ein junges Haustier gegen den Willen des Besitzers trächtig ist
zuaklaum jemandem etwas zuschanzen, das kann positiv oder negativ gemeint sein
zuaknaffèn zuknöpfen
zuakrein z.B: mit Erde den Samen abdecken, aber auch: nach einem Streit die Wogen wieder glätten
zualosn zuhören
zualuckn verschließen, abdecken
zuamåcharisch seì anschmiegsam sein, sich um jemanden besonders bemühen, werben
zuareìm jemandem etwas zukommen lassen
zuaschånzn jemandem etwas wohlwollend zukommen lassen
zuaschlauchn jemandem etwas zukommen lassen
zuaschloachn jemandem etwas unauffällig zukommen lassen
zuasétzn aufforsten, aber auch jemandem zusetzen, bedrängen
zuaspéén zusperren
zuastårchn beim Kochen eindicken
zuastéh zustehen, aber auch: zulaufen
zuastôihn nach der Herbstweide das Vieh im Stall lassen
zuastualn Getreide bestocken, verzweigen, zuwachsen
zuatôa - nit zuatôa zumachen - mit einer Arbeit nicht nachkommen
zuatreim die Kuh zum Stier für den Befruchtungsakt treiben
zuatrôgn etwas hinzu tragen - aber auch: jemandem etwas negatives mitteilen, petzen
zuaziachn heißt es, wenn die Bewölkung zunimmt, auch die Vorhänge zieht man zu
zuchtboassig ungeduldig
Zug (m) Acheslzug-Gurt zum Schlitten ziehen
Zugbanndl (n) Eisenbeschlag auf Holz (z.B.: Schlitten)
Zugèn (f) Ziehharmonika, auch die Kellerninnengeldtasche wird als Zugin bezeichnet
Zuggal (n) Bonbon
Zugscheidl (n) Zugscheit
Zugsôg (f) Säge für zwei Personen zum Fällen von Bäumen
zun Bschöira fôhn mit der Stute zum Hengst gehen siehe "Bschöira"
zuntarout hochrot. Jemand, der einen hochroten Kopf bekomt ist zuntarout
Zussabeidl (m) aufgeregter nervöser Mensch
zussan nervös überhastet arbeiten
Zussl (f) nervöse, sprunghafte Frauenperson
Zuugèn (f) Ziehharmonika
Zuuzl (m) Saugfinger, Schnuller
zuuzln lutschen, saugen
zwåckn herauspicken
zwé - zwéng dén wegen, weshalb, auch: deshalb - deswegen
zwé béttst nit da hast Du den Dreck, die Bedeutung kommt daher: hättest Du gebetet, wäre das nicht geschehen
Zweck måchn Späne machen
Zweckè (n) kleiner Holzspan
zweckn aufkratzen
zwéé zwei (männlich)
zwéng - zwéng wôs warum auch, weshalb
zwénk - a wénk zwénk zu wenig - ein bisschen zu wenig
zwergst - zwergstum quer - verkehrt herum
Zwéschbala (m) Zwetschkenschnaps
Zwéschbn (f) Zwetschken
Zwickabussl (n) Kuss, bei dem die Backen des Partners gleichzeitig mit den Händen gekniffen werden und gleichzeitig der Kopf des Partners hergezogen wird

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
zuakeahn ins Gasthaus gehen
zuakéma sagt man, wenn ein junges Haustier gegen den Willen des Besitzers trächtig ist
zuaklaum jemandem etwas zuschanzen, das kann positiv oder negativ gemeint sein
zuaknaffèn zuknöpfen
zuakrein z.B: mit Erde den Samen abdecken, aber auch: nach einem Streit die Wogen wieder glätten
zualosn zuhören
zualuckn verschließen, abdecken
zuamåcharisch seì anschmiegsam sein, sich um jemanden besonders bemühen, werben
zuareìm jemandem etwas zukommen lassen
zuaschånzn jemandem etwas wohlwollend zukommen lassen
zuaschlauchn jemandem etwas zukommen lassen
zuaschloachn jemandem etwas unauffällig zukommen lassen
zuasétzn aufforsten, aber auch jemandem zusetzen, bedrängen
zuaspéén zusperren
zuastårchn beim Kochen eindicken
zuastéh zustehen, aber auch: zulaufen
zuastôihn nach der Herbstweide das Vieh im Stall lassen
zuastualn Getreide bestocken, verzweigen, zuwachsen
zuatôa - nit zuatôa zumachen - mit einer Arbeit nicht nachkommen
zuatreim die Kuh zum Stier für den Befruchtungsakt treiben
zuatrôgn etwas hinzu tragen - aber auch: jemandem etwas negatives mitteilen, petzen
zuaziachn heißt es, wenn die Bewölkung zunimmt, auch die Vorhänge zieht man zu
zuchtboassig ungeduldig
Zug (m) Acheslzug-Gurt zum Schlitten ziehen
Zugbanndl (n) Eisenbeschlag auf Holz (z.B.: Schlitten)
Zugèn (f) Ziehharmonika, auch die Kellerninnengeldtasche wird als Zugin bezeichnet
Zuggal (n) Bonbon
Zugscheidl (n) Zugscheit
Zugsôg (f) Säge für zwei Personen zum Fällen von Bäumen
zun Bschöira fôhn mit der Stute zum Hengst gehen siehe "Bschöira"
zuntarout hochrot. Jemand, der einen hochroten Kopf bekomt ist zuntarout
Zussabeidl (m) aufgeregter nervöser Mensch
zussan nervös überhastet arbeiten
Zussl (f) nervöse, sprunghafte Frauenperson
Zuugèn (f) Ziehharmonika
Zuuzl (m) Saugfinger, Schnuller
zuuzln lutschen, saugen
zwåckn herauspicken
zwé - zwéng dén wegen, weshalb, auch: deshalb - deswegen
zwé béttst nit da hast Du den Dreck, die Bedeutung kommt daher: hättest Du gebetet, wäre das nicht geschehen
Zweck måchn Späne machen
Zweckè (n) kleiner Holzspan
zweckn aufkratzen
zwéé zwei (männlich)
zwéng - zwéng wôs warum auch, weshalb
zwénk - a wénk zwénk zu wenig - ein bisschen zu wenig
zwergst - zwergstum quer - verkehrt herum
Zwéschbala (m) Zwetschkenschnaps
Zwéschbn (f) Zwetschken
Zwickabussl (n) Kuss, bei dem die Backen des Partners gleichzeitig mit den Händen gekniffen werden und gleichzeitig der Kopf des Partners hergezogen wird


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).