Lexikon


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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
Zéhnd (m) die Zähne
Zéhnd (nur MZ) Zähne
zéhndgratschln Zähne knirschen
zeichmasgod Ausdruck des Erschreckens z. B. über einen lästerlichen Fluch: Gott möge es mir verzeihen
zeichn; zeich ma's = verzeihe es mir verdächtigen - éppan zeichen = jemanden verdächtigen; auch vermuten
zeidèg früh, reif
Zeidn - ôi heilign Zeidn (f) Zeiten - sehr selten
Zeiseiwôgn (m) sagte man früher zum Wagen, der verrückte Leute ins Irrenhaus brachte
zeisln feinflockig schneien
Zéntalèng (m) ein ordentliches Stück vom Speck, eine Seite Speck
zésalat nervös, ungeduldig
Zettn (f) Latschen
zéttn ungewollt kleine Mengen verschütten
Ziach (f) Federbett- oder Polsterbezug
Ziachmessa (n) schmales langes Messer mit seitlichen Griffen zum Schindelschnitzen
ziachn - dea ziacht nit ziehen - der zieht nicht mit
Ziachrechn (m) großer Rechen, der nach der Heuernte über das Feld gezogen wird, um zurückgebliebe Heureste aufzusammeln
Ziachschliidei (n) kleiner Schlitten mit Hörnern z.B.: zum Liefern von Milch
Ziaggei (n) Hälfte von einem Paar Würstl, auch Spalte von Semmel, auch eine Kleinigkeit
Zidamoos (n) Schwingrasen
Zidarochn (m) Ausschlag, Räude
Zidiwischbal (n) zappelige, flinke Frau
Ziffal (n) ungutes, zu freches, wortgewandtes kleines Frauenzimmer
Zigglbrunn (m) Handpumpe für das Grundwasser im Haus
ziggln Betätigen der Pumpe
zigln züchten, aber auch: anlocken
Zigorè (m) Löwenzahn
ziigln züchten, heranzüchten
ziina sich ärgern, erzürnen
ziizln locken
Zimmablei (m) flacher Bleistift der Zimmerleute
Zimmahoiz (n) Menge Holz, die man braucht, um ein ganzes Bauernhaus zu zimmern
Zimmatgstupp (n) Zimtpulver
Zimmatringg (f) Zimtrinde
Zinggn (m) Kerl, eher im negativen Sinn, unguter Kerl
Zinglèng (m) roter giftiger Pilz, der auf der Zunge brennt
Zinngléggei (n) Sterbeglocke
zinntn - oanè zinntn ohrfeigen, jemandem eine Ohrfeige geben
Zint (m) Rechenzähne
Zistei (n) kleines, geflochtenes Körbchen, meist zum Beerensammeln
Zistn - långè Zistn (f) Beerenkörbchen - der lange Schlund = wenn jemand die Beeren nicht in die "Zistn" gibt, sondern schluckt
ziwètzn (zawètzn) ungeduldig sein, zappeln
zizeiweis kleinweise, nach und nach
zizln locken
Zniachtei (n) kleiner, magerer Mensch
Zoà (m) Holzstoß
Zoachn (m) Zeichen, auch: Stand des Mondes für bestimmte Tätigkeiten
Zoaga (m) Zeiger am Zifferblatt der Uhr
Zoàl (n) Körbchen zum Beeren Pflücken
zoan stapeln, schlichten

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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Zéhnd (m) die Zähne
Zéhnd (nur MZ) Zähne
zéhndgratschln Zähne knirschen
zeichmasgod Ausdruck des Erschreckens z. B. über einen lästerlichen Fluch: Gott möge es mir verzeihen
zeichn; zeich ma's = verzeihe es mir verdächtigen - éppan zeichen = jemanden verdächtigen; auch vermuten
zeidèg früh, reif
Zeidn - ôi heilign Zeidn (f) Zeiten - sehr selten
Zeiseiwôgn (m) sagte man früher zum Wagen, der verrückte Leute ins Irrenhaus brachte
zeisln feinflockig schneien
Zéntalèng (m) ein ordentliches Stück vom Speck, eine Seite Speck
zésalat nervös, ungeduldig
Zettn (f) Latschen
zéttn ungewollt kleine Mengen verschütten
Ziach (f) Federbett- oder Polsterbezug
Ziachmessa (n) schmales langes Messer mit seitlichen Griffen zum Schindelschnitzen
ziachn - dea ziacht nit ziehen - der zieht nicht mit
Ziachrechn (m) großer Rechen, der nach der Heuernte über das Feld gezogen wird, um zurückgebliebe Heureste aufzusammeln
Ziachschliidei (n) kleiner Schlitten mit Hörnern z.B.: zum Liefern von Milch
Ziaggei (n) Hälfte von einem Paar Würstl, auch Spalte von Semmel, auch eine Kleinigkeit
Zidamoos (n) Schwingrasen
Zidarochn (m) Ausschlag, Räude
Zidiwischbal (n) zappelige, flinke Frau
Ziffal (n) ungutes, zu freches, wortgewandtes kleines Frauenzimmer
Zigglbrunn (m) Handpumpe für das Grundwasser im Haus
ziggln Betätigen der Pumpe
zigln züchten, aber auch: anlocken
Zigorè (m) Löwenzahn
ziigln züchten, heranzüchten
ziina sich ärgern, erzürnen
ziizln locken
Zimmablei (m) flacher Bleistift der Zimmerleute
Zimmahoiz (n) Menge Holz, die man braucht, um ein ganzes Bauernhaus zu zimmern
Zimmatgstupp (n) Zimtpulver
Zimmatringg (f) Zimtrinde
Zinggn (m) Kerl, eher im negativen Sinn, unguter Kerl
Zinglèng (m) roter giftiger Pilz, der auf der Zunge brennt
Zinngléggei (n) Sterbeglocke
zinntn - oanè zinntn ohrfeigen, jemandem eine Ohrfeige geben
Zint (m) Rechenzähne
Zistei (n) kleines, geflochtenes Körbchen, meist zum Beerensammeln
Zistn - långè Zistn (f) Beerenkörbchen - der lange Schlund = wenn jemand die Beeren nicht in die "Zistn" gibt, sondern schluckt
ziwètzn (zawètzn) ungeduldig sein, zappeln
zizeiweis kleinweise, nach und nach
zizln locken
Zniachtei (n) kleiner, magerer Mensch
Zoà (m) Holzstoß
Zoachn (m) Zeichen, auch: Stand des Mondes für bestimmte Tätigkeiten
Zoaga (m) Zeiger am Zifferblatt der Uhr
Zoàl (n) Körbchen zum Beeren Pflücken
zoan stapeln, schlichten

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å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
Zéhnd (m) die Zähne
Zéhnd (nur MZ) Zähne
zéhndgratschln Zähne knirschen
zeichmasgod Ausdruck des Erschreckens z. B. über einen lästerlichen Fluch: Gott möge es mir verzeihen
zeichn; zeich ma's = verzeihe es mir verdächtigen - éppan zeichen = jemanden verdächtigen; auch vermuten
zeidèg früh, reif
Zeidn - ôi heilign Zeidn (f) Zeiten - sehr selten
Zeiseiwôgn (m) sagte man früher zum Wagen, der verrückte Leute ins Irrenhaus brachte
zeisln feinflockig schneien
Zéntalèng (m) ein ordentliches Stück vom Speck, eine Seite Speck
zésalat nervös, ungeduldig
Zettn (f) Latschen
zéttn ungewollt kleine Mengen verschütten
Ziach (f) Federbett- oder Polsterbezug
Ziachmessa (n) schmales langes Messer mit seitlichen Griffen zum Schindelschnitzen
ziachn - dea ziacht nit ziehen - der zieht nicht mit
Ziachrechn (m) großer Rechen, der nach der Heuernte über das Feld gezogen wird, um zurückgebliebe Heureste aufzusammeln
Ziachschliidei (n) kleiner Schlitten mit Hörnern z.B.: zum Liefern von Milch
Ziaggei (n) Hälfte von einem Paar Würstl, auch Spalte von Semmel, auch eine Kleinigkeit
Zidamoos (n) Schwingrasen
Zidarochn (m) Ausschlag, Räude
Zidiwischbal (n) zappelige, flinke Frau
Ziffal (n) ungutes, zu freches, wortgewandtes kleines Frauenzimmer
Zigglbrunn (m) Handpumpe für das Grundwasser im Haus
ziggln Betätigen der Pumpe
zigln züchten, aber auch: anlocken
Zigorè (m) Löwenzahn
ziigln züchten, heranzüchten
ziina sich ärgern, erzürnen
ziizln locken
Zimmablei (m) flacher Bleistift der Zimmerleute
Zimmahoiz (n) Menge Holz, die man braucht, um ein ganzes Bauernhaus zu zimmern
Zimmatgstupp (n) Zimtpulver
Zimmatringg (f) Zimtrinde
Zinggn (m) Kerl, eher im negativen Sinn, unguter Kerl
Zinglèng (m) roter giftiger Pilz, der auf der Zunge brennt
Zinngléggei (n) Sterbeglocke
zinntn - oanè zinntn ohrfeigen, jemandem eine Ohrfeige geben
Zint (m) Rechenzähne
Zistei (n) kleines, geflochtenes Körbchen, meist zum Beerensammeln
Zistn - långè Zistn (f) Beerenkörbchen - der lange Schlund = wenn jemand die Beeren nicht in die "Zistn" gibt, sondern schluckt
ziwètzn (zawètzn) ungeduldig sein, zappeln
zizeiweis kleinweise, nach und nach
zizln locken
Zniachtei (n) kleiner, magerer Mensch
Zoà (m) Holzstoß
Zoachn (m) Zeichen, auch: Stand des Mondes für bestimmte Tätigkeiten
Zoaga (m) Zeiger am Zifferblatt der Uhr
Zoàl (n) Körbchen zum Beeren Pflücken
zoan stapeln, schlichten


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).