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Zum Quiz über die Mundartausdrücke >>
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 
dialekt hochdeutsch
eà - an eahnara vieare ihnen - vier Personen
eahranè Schissl (f) eine irdene Schüssel, Schüssel aus Ton
eàm ihm
Easchbéé (f) Erdbeere
Easchtépfè (m) Erdäpfel
Easchtépfèniidei (n) ähnliche Speise wie Kartoffelpuffer, nur mit gekochten Kartoffeln
Easchtépfèwirga (m) besonders trockene Speise mit gerösteten gestampfen Kartoffeln
Easchtkaasal (n) Krokus
Éb (f) Mutterschaf (Ausdruck aus dem Brixental) vgl. den Sainihånser Ausdruck Aa
echèg ist ein Baum, wenn er durch Schnee- oder Winddruck einseitig wächst vgl. buxig
ee halten - Fuhrmannsruf an die Pferde
Eécha - Eécha klaum (f) Getreideähren - verlorene Ähren aufsammeln
eecha - eechala Ausdruck der Überraschung bei einem kleinen Versehen, so wie hochdeutsch "ups"
eechn klingen (beim Reden) - des eecht g'rad a so as wenn's des so moanast, (kommt von Echo!)
eed seì sich einsam - verlassen fühlen, Heimweh haben
Éél (f) Erle
Éélèng (m) Ohrenschützer
éém ôh quitt sein
éém um quitt sein, bei Geschäften: plus minus null
éésèg öde, langweilig
Egascht (n) erste Mahd - auch ackerbares Land
Egaschtkatzl (n) junge Katze, die zur ersten Heumahd geworfen wurde
eh ja selbstverständlich - Ausdruck der Bejahung und Zustimmung
ehnda eher
Ehôitn (nur Mz) Gesinde, Dienstboten
eì - eì dè XX Jôhr ein - gegen XX Jahre, fast XX Jahre
eì hôm - ôan eì hôm Richtung geben, zusammen halten, insistieren - einen Rausch haben
eìbesln einsprudeln, z.B. Ei oder Mehl in Suppe
eìblasln - eìblôsein Spenden des Blasiussegens am 3. Februar (Hl. Blasius)
eìbrechn einbrechen, aber auch: eine Kuh bricht ein, wenn das Kalben beginnt - dann sinkt der Bauch und die Gebärmutter nach unten ,sodass oben an der Wirbelsäule Hohlstellen entstehen
eìbringa etwas wieder ausgleichen z.B.: Gegeneinladung für einen Besuch, auch: Heu in die Tenne bringen
eìbrockn Brotstücke in Flüssigkeit einweichen
eìbuckn am Rand umbiegen, vor allem Stoff
eìbuitarèsch hochnäsig
eìbuitn man bildet sich etwas ein, weil man etwas unbedingt haben will, aber auch man kann sich auf etwas was einbilden, wenn man auf etwas stolz ist.
eìcha herein
eìchè hinein
eìchè bzw. eìhè hinein
eichèbiana stark stürzen, z.B.: beim Schi fahren
eichèbleamèn anmachen, anbaggern
eìchèfressn einklemmend verfangen z.B.: Hose in Fahrradkette, aber auch: Probleme hinunterschlucken, aber auch: es kann einen auch finanziell "eichèfressn"
eìchèhöiffn a d'Schuach eicheheüffn - jemanden maßregeln, Druck ausüben
eìchèkråchn aggressiv drauflosstürmen
eìchèkrain wo hinein kriechen, aber auch: einschmeicheln
eichèmaggn hineinstopfen
eichèschiin einheizen, Feuer machen
eichèschliaffn hinein schlüpfen, hinein kriechen, sich bei jemandem einschmeicheln
eichèschoppn übermäßig essen, eine Öffnung ausstopfen, aber auch: verwöhnt werden z.B.: "den håm(b)s es hint und vôun eichègschopp"
eichèstifèn sich in etwas verstricken, in etwas hinein geraten
eichètråchtn sinnieren, grübeln

Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eà - an eahnara vieare ihnen - vier Personen
eahranè Schissl (f) eine irdene Schüssel, Schüssel aus Ton
eàm ihm
Easchbéé (f) Erdbeere
Easchtépfè (m) Erdäpfel
Easchtépfèniidei (n) ähnliche Speise wie Kartoffelpuffer, nur mit gekochten Kartoffeln
Easchtépfèwirga (m) besonders trockene Speise mit gerösteten gestampfen Kartoffeln
Easchtkaasal (n) Krokus
Éb (f) Mutterschaf (Ausdruck aus dem Brixental) vgl. den Sainihånser Ausdruck Aa
echèg ist ein Baum, wenn er durch Schnee- oder Winddruck einseitig wächst vgl. buxig
ee halten - Fuhrmannsruf an die Pferde
Eécha - Eécha klaum (f) Getreideähren - verlorene Ähren aufsammeln
eecha - eechala Ausdruck der Überraschung bei einem kleinen Versehen, so wie hochdeutsch "ups"
eechn klingen (beim Reden) - des eecht g'rad a so as wenn's des so moanast, (kommt von Echo!)
eed seì sich einsam - verlassen fühlen, Heimweh haben
Éél (f) Erle
Éélèng (m) Ohrenschützer
éém ôh quitt sein
éém um quitt sein, bei Geschäften: plus minus null
éésèg öde, langweilig
Egascht (n) erste Mahd - auch ackerbares Land
Egaschtkatzl (n) junge Katze, die zur ersten Heumahd geworfen wurde
eh ja selbstverständlich - Ausdruck der Bejahung und Zustimmung
ehnda eher
Ehôitn (nur Mz) Gesinde, Dienstboten
eì - eì dè XX Jôhr ein - gegen XX Jahre, fast XX Jahre
eì hôm - ôan eì hôm Richtung geben, zusammen halten, insistieren - einen Rausch haben
eìbesln einsprudeln, z.B. Ei oder Mehl in Suppe
eìblasln - eìblôsein Spenden des Blasiussegens am 3. Februar (Hl. Blasius)
eìbrechn einbrechen, aber auch: eine Kuh bricht ein, wenn das Kalben beginnt - dann sinkt der Bauch und die Gebärmutter nach unten ,sodass oben an der Wirbelsäule Hohlstellen entstehen
eìbringa etwas wieder ausgleichen z.B.: Gegeneinladung für einen Besuch, auch: Heu in die Tenne bringen
eìbrockn Brotstücke in Flüssigkeit einweichen
eìbuckn am Rand umbiegen, vor allem Stoff
eìbuitarèsch hochnäsig
eìbuitn man bildet sich etwas ein, weil man etwas unbedingt haben will, aber auch man kann sich auf etwas was einbilden, wenn man auf etwas stolz ist.
eìcha herein
eìchè hinein
eìchè bzw. eìhè hinein
eichèbiana stark stürzen, z.B.: beim Schi fahren
eichèbleamèn anmachen, anbaggern
eìchèfressn einklemmend verfangen z.B.: Hose in Fahrradkette, aber auch: Probleme hinunterschlucken, aber auch: es kann einen auch finanziell "eichèfressn"
eìchèhöiffn a d'Schuach eicheheüffn - jemanden maßregeln, Druck ausüben
eìchèkråchn aggressiv drauflosstürmen
eìchèkrain wo hinein kriechen, aber auch: einschmeicheln
eichèmaggn hineinstopfen
eichèschiin einheizen, Feuer machen
eichèschliaffn hinein schlüpfen, hinein kriechen, sich bei jemandem einschmeicheln
eichèschoppn übermäßig essen, eine Öffnung ausstopfen, aber auch: verwöhnt werden z.B.: "den håm(b)s es hint und vôun eichègschopp"
eichèstifèn sich in etwas verstricken, in etwas hinein geraten
eichètråchtn sinnieren, grübeln

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).

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dialekt hochdeutsch
eà - an eahnara vieare ihnen - vier Personen
eahranè Schissl (f) eine irdene Schüssel, Schüssel aus Ton
eàm ihm
Easchbéé (f) Erdbeere
Easchtépfè (m) Erdäpfel
Easchtépfèniidei (n) ähnliche Speise wie Kartoffelpuffer, nur mit gekochten Kartoffeln
Easchtépfèwirga (m) besonders trockene Speise mit gerösteten gestampfen Kartoffeln
Easchtkaasal (n) Krokus
Éb (f) Mutterschaf (Ausdruck aus dem Brixental) vgl. den Sainihånser Ausdruck Aa
echèg ist ein Baum, wenn er durch Schnee- oder Winddruck einseitig wächst vgl. buxig
ee halten - Fuhrmannsruf an die Pferde
Eécha - Eécha klaum (f) Getreideähren - verlorene Ähren aufsammeln
eecha - eechala Ausdruck der Überraschung bei einem kleinen Versehen, so wie hochdeutsch "ups"
eechn klingen (beim Reden) - des eecht g'rad a so as wenn's des so moanast, (kommt von Echo!)
eed seì sich einsam - verlassen fühlen, Heimweh haben
Éél (f) Erle
Éélèng (m) Ohrenschützer
éém ôh quitt sein
éém um quitt sein, bei Geschäften: plus minus null
éésèg öde, langweilig
Egascht (n) erste Mahd - auch ackerbares Land
Egaschtkatzl (n) junge Katze, die zur ersten Heumahd geworfen wurde
eh ja selbstverständlich - Ausdruck der Bejahung und Zustimmung
ehnda eher
Ehôitn (nur Mz) Gesinde, Dienstboten
eì - eì dè XX Jôhr ein - gegen XX Jahre, fast XX Jahre
eì hôm - ôan eì hôm Richtung geben, zusammen halten, insistieren - einen Rausch haben
eìbesln einsprudeln, z.B. Ei oder Mehl in Suppe
eìblasln - eìblôsein Spenden des Blasiussegens am 3. Februar (Hl. Blasius)
eìbrechn einbrechen, aber auch: eine Kuh bricht ein, wenn das Kalben beginnt - dann sinkt der Bauch und die Gebärmutter nach unten ,sodass oben an der Wirbelsäule Hohlstellen entstehen
eìbringa etwas wieder ausgleichen z.B.: Gegeneinladung für einen Besuch, auch: Heu in die Tenne bringen
eìbrockn Brotstücke in Flüssigkeit einweichen
eìbuckn am Rand umbiegen, vor allem Stoff
eìbuitarèsch hochnäsig
eìbuitn man bildet sich etwas ein, weil man etwas unbedingt haben will, aber auch man kann sich auf etwas was einbilden, wenn man auf etwas stolz ist.
eìcha herein
eìchè hinein
eìchè bzw. eìhè hinein
eichèbiana stark stürzen, z.B.: beim Schi fahren
eichèbleamèn anmachen, anbaggern
eìchèfressn einklemmend verfangen z.B.: Hose in Fahrradkette, aber auch: Probleme hinunterschlucken, aber auch: es kann einen auch finanziell "eichèfressn"
eìchèhöiffn a d'Schuach eicheheüffn - jemanden maßregeln, Druck ausüben
eìchèkråchn aggressiv drauflosstürmen
eìchèkrain wo hinein kriechen, aber auch: einschmeicheln
eichèmaggn hineinstopfen
eichèschiin einheizen, Feuer machen
eichèschliaffn hinein schlüpfen, hinein kriechen, sich bei jemandem einschmeicheln
eichèschoppn übermäßig essen, eine Öffnung ausstopfen, aber auch: verwöhnt werden z.B.: "den håm(b)s es hint und vôun eichègschopp"
eichèstifèn sich in etwas verstricken, in etwas hinein geraten
eichètråchtn sinnieren, grübeln


Link zur genaueren Erklärung der Laute

Sonderzeichen

å – ein dunkles „a“ wie in: Båss, Flåsch (Bass, Flasche).

é – ein geschlossenes „e“ wie bei: schéé, Bétt, (schön, Bett).

ô – ein dem „o“ angenähertes „å“, das im allgemeindeutschen Stammwort immer als „a“ geschrieben wird. Beispiele: Hôwan, Bôscht (Hafer, Bart).

à, è, ì, ò, ù – Nasallaute, die durch einen nach links geneigten Akzent gekennzeichnet werden, während die im allgemeindeutschen Stammwort nachfolgenden Buchstaben „m“ und „n“ nicht geschrieben werden. Beispiele: seì, toà, Krèè (sein, tun, Kren).

è – am Wortende und in Endsilben: ein verschlucktes bzw. dumpfes „i“, das dem „e“ näher kommt als dem „i.“ Beispiele: Épfè, trupfètzn, (Apfel, tropfen).

öi – eine Verschmelzung von „ö-i“ bzw. „e-ü.“ Es handelt sich um eine lautliche Umwandlung der hochdeutschen Silbe „-eld.“ Beispiele: Göid, Föid (Geld, Feld).